Die bessere Mannschaft verlor unglücklich

Mit 24:25 verloren die Regionalliga-Handballer des TBS mehr als unglücklich gegen den Tabellendritten, die TSG Groß-Bieberau. Dramatik pur gegen Ende des Spiels. Sprachlose, aber auch wütende Zuschauer und Spieler können die Welt nicht verstehen. 24:25, 1 Sekunde Spielzeit und Freiwurf TBS. Eine Spielertraube um den Ball. Anpfiff, Wurf Roman Petchourine und der Ball ist im Winkel. Doch die Schiedsrichter geben den Treffer nicht. Der Freiwurf muss noch einmal ausgeführt werden. Der TBS verwirft, doch die Schiedrichter geben erneut, zum Entsetzen der Gäste, Wiederholung, da die Abwehr den Abstand nicht einhielt. Aber auch der letzte Versuch scheitert. Der Schiedsrichter klärt auf: " In den Freiwurf kam die Sirene. Der Ball war erst nach der Sirene im Tor. Der Spieler hätte die Sirene abwarten und dann werfen müssen." Ärgerlich für den TBS.

(Bild: F. Sold, Spielszene) Der TBS begann schwach. Zu durchsichtig die Aktionen. Die Gäste ziehen schnell nach 8 Minuten auf 1:6 davon. Aber Dirk Eberhard mit einigen Glanzparaden brachte die St. Johanner aber wieder zurück. 7:9 nach 17 Minuten durch Roman Petchourine. Doch die TBS-Mannen bekommen den Kreisläufer der Gäste, Jens Hrach nicht in den Griff und scheiterten im Angriff zu oft an einem gut aufgelegten Torwart Klinger. Dennoch geht es mit 12:14 in die Halbzeit. Noch alles drin.

Groß-Bieberau bleibt Anfang der 2. Halbzeit noch am Drücker. Geht mit 15:19 in Führung. Der TBS kämpft und kommt immer wieder ran. Aber individuelle Fehler lassen die Gäste immer wieder davonziehen. 18:22 nach 46 Minuten. Doch dann hält Teufelskerl Dirk Eberhard einfach alles. Gegenstöße, 7-Meter und Rückraumgeschosse von Andreas Neumann Peter Badowski, die beide blass blieben. Die Geburt seines zweiten Sohnes Joschua am gestrigen Samstag ließ "Ebbe" zum besten Mann auf dem Platz avancieren. 23:22 sogar durch Klaus-Peter Weinert nach 52 Minuten. Doch technische Fehler ließen die Gäste immer wieder in Führung gehen. Dann das 24:25 nach 59:20 und den Rest kennen wir schon.

(Bild: F. Sold, Spielszene) "Ich weiß, dass wir die bessere Mannschaft waren, das reicht mir vollkommen. Das Ergebnis ist daher nebensächlich. Trotzdem haben wir schwach gespielt und wieder viel zu viel Einzelaktionen gezeigt. Dirk Eberhard war wieder ein starker Rückhalt. Thomas Schmeer zeigt in der Abwehr eine starke Leistung" zeigte sich Trainer Frank Künzer nicht allzu enttäuscht.