Abschlussfahrt nach Port Carnaque

In der vergangenen Woche begaben sich ein Großteil der Handballer des TBS auf Abschlussfahrt in einen verträumten Ferienclub an das Mittelmeer in die Nähe von Montpellier. Man hatte sich nicht nur auf diese Fahrt sehr gefreut, sondern man hatte sie auch nach einer anstrengenden Saison verdient. So bestimmten auch gute Laune und ein herausragendes Wetter die Tage im Süden Frankreichs.

Hier einige Anekdoten der Akutere (in alphabetischer Reihenfolge).

Markus "Dr. Sommer" Brixius war überwiegend damit beschäftigt, seinen journalistischen Pflichten für diesen Bericht nachzukommen. Seinen investigativen Aufgaben kam der aber mit einer solchen Hingabe nach, dass seine Liebe zum Detail mit der eines Elektrikers oder Kfz-Mechanikers bei der Fehlersuche verglichen wurde.

Nachwuchstorwart Benjamin Bus, so wird spekuliert, sonnte sich so sehr, dass er bei einem Spaziergang ganz vergessen hatte die Schuhe anzuziehen - Verdacht auf Sonnenstich. Der Verwirrte Zustand des frischgebackenen Abiturienten verschlechterte sich sogar so sehr, dass er sich bereits am ersten Abend für den hauseigenen Gärtner hielt und einen Ableger von den Bambussträußchen herstellte. Auf eine Lebensmittelvergiftung werden allerdings die zuckenden Bewegungen von Bus während eines abendlichen Besuchs der dortigen Diskothek zurückgeführt. Die Einheimischen nannten Bus von da an nur Monsieur Robot.

Christian Mühler fand den Urlaub so schön, dass er während der Heimfahrt den Taxifahrer bat anzuhalten, damit er noch einmal einen intensiven Blick auf den Boden werfen konnte, auf dem er so viel Spaß gehabt hat.

Alex Riedel war im selben Haus wie Bus, Mühler und Weinert. Nach zwei Tagen war er schon so verhaltensgestört, dass er in seinen Fingern (und unseren) ein wie er es nannte "Stinkefingertier" sah. Der 29-jährige Riedel verlor sogar so sehr die Fassung, dass er mit dem "Tier" sprach und es sogar einem seinem natürlichen Habitat (nämlich an den Extensionen seiner Hand) empirisch beobachtete und analysierte.

Thomas Rolli war der am Besten angezogene Mensch auf dem gesamten Anwesen, ja sogar in ganz Frankreich (incl. Paris). Immer smart und adrett gekleidet war der sympathische Rolli darüber hinaus während der gesamten Fahrt immer eine ausgesprochene Spaßkanone.

Thomas Schmeer war der einzige, der sich morgens zum joggen aufrappeln konnte (so behaupteter er zumindest, denn Zeugen gab es leider keine, da alle bis etwa 11 Uhr Ortszeit geschlafen hatten). Einen nachweislich großen sportlichen Erfolg konnte Schmeer beim internen Minigolfturnier erzielen. Hier die Platzierungen:

  1. Thomas „Lochfinder“ Schmeer
  2. Tim „Istdasdaein Baseballschläger“ Weise
  3. Markus „Vonschönspielenhatnochniemandwasgehabtwennmanndanntrotzdemverliert“ Brixius
  4. Alex „Was ist eigentlich Minigolf?“ Riedel

Heiko Schmidt fürchtete während der gesamten Fahrt nur eins, nämlich dass wir die zweite Halbzeit des WM Vorrunden Spiels unserer Nationalmannschaft verpassen könnten. Schmidt wettete vor den Abflug auf ein 8:0 für Deutschland. Leider wurde die Quittung von seinem Wetteinsatz während eines Aufenthalts im Meer von einer Muräne verspeist.

Klausi Weinert hatte keine Zeit sich mal in der Sonne hinzulegen, da er die lustige Truppe ständig mit neuen Geschichten aus seinem ereignisreichen Leben erheiterte. Höhepunkt dabei sein Monolog am 2. Tag der von Sonnenaufgang bis spät nach Mitternacht dauerte.

Die Weise Brothers Tim und Jan überzeugten beide durch Contenance.

Alles in  allem eine gelungene Abschlussfahrt 2002. Wir freuen uns schon auf das nächste Jahr

Markus Brixius