Was ging ab im Ferienlager des TBS?

1. Tag:

Das Wetter am Donnerstag war super. Die Sonne schien und es hätte ein schöner Tag werden können, wären da nicht einige Unfälle passiert. Angefangen von ein paar Beulen bei Saskia Klaes, als diese vom aufgeblasenen Wurm fiel. Dann die Handverletzung von Jens Janes, der sich beim Fußballspielen ablegte und schließlich der krönende Abschluss, die Verletzung von Stefan Becker, als wir sogar den Notarzt ordern mussten. Sonst lief aber alles nach Plan. Punkt 17.00 Uhr wurden die Kinder zusammengetrommelt und auf der Wiese vorm Wurm versammelt. Steffi gab die Lagerregeln bekannt. Anschließend wurde die Lager-T-Shirts verteilt und Bilder „geschossen“. Um 18.00 Uhr war Abendessen angesagt. Die Platten wurden radikal geleert. Kein Krümel Brot war mehr zu bekommen.
Erste Aufgabe war das Zimmersäubern und –schmücken, da jeden Tag eine Hüttenkontrolle angekündigt wurde. Die Gruppe, die am Ende die ordentlichste und schönste Hütte hat, bekommt einen Preis. Die Bewertung konnte man im Speisesaal verfolgen. Den ersten Ärger hierbei bekam Betreuer Rolf Krammel, der seine Sachen in der Hütte nicht weggeräumt hatte und es hierfür Punktabzüge gab! „Toll Papi!“ war die Aussage seines Sohnes Carsten, „nur wegen Dir!“ Dabei hatten sich vor allem die jungen Kinder enorm angestrengt, um ihre Hütte mit Blumen und Bildern zu schmücken. Manche Eltern hätten nicht schlecht gestaunt, was vor allem die Jungs eine Arbeitsmoral und Gestaltungsgeschick an den Tag legten. (Rouven beim Kehren erwischt! Normal?)

Nach dem Abendessen wurde bei gedämpfter Stimmung (wegen Unfall mit Stefan) noch bis um 22.00 Uhr herumgetollt. Neben Fußball, Basketball und Tischtennis war vor allem das „Wurmfliegen“ angesagt. Was das ist? Ein Kind setzte sich auf den Kopf des Wurms und  bis zu 10 Kinder sprangen auf den Schwanz des Wurms. Das Kind auf dem Kopf des Wurmes machte dann kleine (aber auch riesige, siehe Gero Stephan, dem „Spitzenflieger“) Sprünge.

Zwischen 21.00 Uhr und 22.00 Uhr war aber auch Duschen angesagt. Ab 22.00 Uhr ging es in die Hütten. Auffällig, zumindest in der Hütte 6, dass alle schon um 22.10 Uhr im Bett lagen und die Frage des Betreuers nach dem Zähneputzen fast ausschließlich mit „Uuuuuppps! Vergessen...“ beantwortet wurde.
Das mit der Nachruhe ab 23.00 Uhr hatte dann nicht ganz so geklappt. Vor allem die „Großen“ störten die Nachtruhe erheblich und liefen immer wieder draußen rum. Nur ein energisches Einschreiten und ernste, ermahnende Worte fruchteten letztendlich.
Spruch des Tages: Veronika erzählte ihrer Mutter, dass sie Jan Forchner beim Erbrechen sah. „Mama, da oben der Junge der stand am Eimer, machte den Mund weit auf und lies alles herausfallen.“

2. Tag:

Die gute Nachricht zuerst: Stefan Becker ist wieder da. Die schlechte Nachricht. Lilian Köberlein und Mascha Schöneberger hatten so Heimweh, dass sie abgeholt werden mussten.

Zum Tagesablauf: Nach dem Frühstück stand die Taschengeldausgabe und danach die Getränkeausgabe an. Ab 10 Uhr wurden mehrere Alternativen angeboten. Steffen bastelte Bumerangs mit den Jungs. Da wurde gesägt und geschliffen, was das Zeug hielt. Die Mädchen zogen das Basteln mit Nicole vor. Auf dem Programm stand Püppchenbasteln aus Stoffresten, Handpuppen und Castagnetten aus Kochlöffeln. Steffi und Rolf boten eine Radtour an. Anschließend wurden noch Waffeln gebacken, bis die Kabel schmorten.

Am Mittag gab es wieder Spiel und Spaß auf den Wiesen. Die Jungs machten ein Tischtennis-, Fußball- und Handballturnier. Nach dem Abendessen wurden die Bumerangs getestet und Asterix & Oberlix geschaut.
Hammersprüche: Lars und Kathrin spielen auf dem Elefant. Anika versucht Moritz zu fangen und rennt ihm nach. Lars ruft: Anika, seine Schwachstelle sind die Eier... und er ist kitzlig.

Frage Julian an Rolf: „Wann bist Du heute Abend ins Bett gekommen?“ Rolf: Da habt Ihr alle schon geschlafen!“ Julian: Aber bis kurz davor war Remmi-Demmi!

Und dann war wieder Wurmspringen angesagt, aber nicht die „Großen Jungs“ sondern Steffi und Nicole wollen die Mädchen fliegen lassen. Ein Mädchen setzt sich, Nicole und Steffi springen bei Drei und  .... Steffi fliegt weg! Stefan kommt zum Aushelfen. Wieder bei Drei! Schwupps und Stefan fliegt voll in den Dreck!

3. Tag:

Heute stand nach dem Frühstück und der Schlüsselausgabe die Schnitzeljagd an. In vier Gruppen, bunt gemischt nach Alter und Geschlecht wurde losmarschiert. 10 Fragen mussten bewältigt werden. Manche waren gar nicht so leicht. An der Hauptstraße schieden sich die Geister und sogar die Einheimischen wussten nicht, wie ihre Straße hieß. Danach wurde wieder weiter Bumerangs gebaut und gebastelt.
Haus Nr. 6 hatte der Ehrgeiz gepackt. Sie wollten unbedingt eine gute Wertung für ihr Hausschmücken. Kurzerhand wurde im Wald ein großer Ast geschlagen, der nun das Zimmer ziert. Geschmückt wurde der Ast mit vielen Wollfäden und Luca bastelte Super-Krepp-Vögel. Am Abend hatte sich die Arbeit gelohnt. Die schnitten super ab. Aber die anderen Häuser sind immer am schmücken und sauberhalten. Super, Kinder!
Nachmittags war dann Schwimmbad angesagt. Im riesen Radcorso ging es ab... bis an die Hauptstraße am Fahrradweg. Dann der erste Sturz. Rouven war an einem anderen hängengeblieben. Im Schwimmbad ging dann die Post ab. Macht ja auch Spaß die Betreuer zu tunken und nass zu spritzen. Die Kinder hatten ihren Spaß. Richtig Spaß entstand, als Nicole auch mal ins Wasser wollte. Oder wollte sie nicht? Tja, ganz freiwillig war sie wohl doch nicht ins kalte Nass geplumst. Aber auch einige andere flogen ins Wasser. Florian in voller Montur.
Spruch des Tages: Thomas Jeske zu Balou oder umgekehrt, als er ein nacktes Mädchen von uns sah: „Ich habe sie nackt gesehen, sogar von vorne!“
Nach dem Abendessen wurde Mascha Schöneberger wieder gebracht. Toll, Mascha, war doch gar nicht so schlimm.
Abends stand die Nachtwanderung auf dem Programm. Tja, und die war ein Kapitel für sich! Alle Kinder wurden in  4 Gruppen aufgeteilt. Vor gingen vom Durchschnittsalter die „Kleinsten“ betreut von Nicole und Frank. Der erste Gag ging in die Hose, da er schlicht nicht da war! Frank musste kurzerhand improvisieren, zugleich den Gag ordern usw. O.K. das Gewitter bei sternklarem Himmel kam nicht an. Doch dann ging es weiter! Gruseln war angesagt. Doch die Gruppe hielt  sich tapfer. Das letzte Stück durch den dunkeln Wald war abenteuerlich, spukten dort doch 3 Gestalten, aber die Kinder hielten es mit „nassen“ Augen aus. Aufgeklärt über diese Nachtwanderung und dem Gedanken, die nächsten Gruppen zu erschrecken, blühten die „Jüngsten“ regelgerecht auf. Die 2. Gruppe war knapp älter, angeführt von Steffi und Rolf und natürlich Veronika. Anfangs noch mutig, schritten sie auf den ersten Schocker los: harmloses Froschgequake! Doch die Frösche wurden zu Löwengebrüll! ... und Kindergebrüll! Eigentlich hätten Steffi und Rolf umdrehen können. Doch es ging weiter... Moritz Robling quatschte unentwegt... wollte nicht links und rechts vom „Mann mit dem Sack“ eingefangen werden. ....ein lachender Kürbis, ein leuchtender Kürbis, eine Gestalt im Baum Skelette und Geister im Wald, die sogar mit Wasserpistolen schossen.
.. Aus und Ende! Die Gruppe heulte fast kollektiv. Stellenweise zu viert hingen sie an den Betreuern und krallten sich fest. Krönender Abschluss dann, als sie auch noch von der 1. Gruppe erschrocken wurden. Gruppe drei waren dann die E-Jugenden. Die Jungs lenkten sich durch ununterbrochenes Unterhalten ab. Doch ab und zu sind sie doch ganz schön erschrocken. Z.B. als jemand aus dem Wald rollte mit einer grünen Perücke, aufsprang und weglief. Gefahr gebannt, meinten sie, doch dann strömten die „Gespenster“ der 1. Gruppe brüllend aus dem Wald. Die Großen durften alleine und ohne Taschenlampe losmarschieren. Sie fanden es albern! Steffen hielt sich immer hundert Meter hinter ihnen auf. Doch sie hatten die Rechnung ohne die Person mit den grünen Haaren gemacht. Plötzlich und unerwartet sprang sie aus den Himbeerhecken mitten in die Gruppe. Die Jungs hätten fast einen neuen Rekord im Weitsprung gemacht, so sind sie erschrocken. Die übrige Strecke wurde dann laut singend und grölend rumgebracht.
So schnell, wie an diesem Abend, waren die Kinder noch nie im Bett. Selbst das Lagerfeuer war uninteressant.

4. Tag:

Heute stand das ADAC-Sicherheitstraining an. Auf dem Bolzplatz wurde der Parcourt aufgebaut. Gestartet wurde in unterschiedlichen Altersklassen. Zuerst über ein Brett, dann mit einer Kette einen Kreis fahren und diese wieder auf der Stange ablegen, danach eine Acht fahren, ohne die Klötze abzuwerfen. Dann über das Schrägbrett, Zahl merken, linke Hand ausstrecken, alles ohne aus der Bahn zu kommen und dann durch Slalomstangen in den Bremsbereich. In der Altersgruppe III gewann Markus Dier mit 0 Fehlern, vor Jan Forchner mit 0 Fehlern, aber der schlechteren Zeit im Slalom. Dritter wurde Marc Lange mit 3 Fehlern. In der Altersgruppe II gewann Luca Forchner mit 0 Fehlern vor Rouven Stephan mit einem Fehlerpunkt und Jan Weiler mit 9 Fehlern. Die Altersgruppe I weiblich gewann Maike Paulus mit 7 Fehlern, 2. Wurde Tamara Stephan mit 9 Punkten, 3. Wurde Joana Lorscheider mit 9 Punkten. Hier sei zu erwähnen, dass Jessica Sold die „Acht“ als einziges Mädchen fehlerfrei blieb. Sie erhielt dann die Chance auf einen ungewerteten Durchgang und blieb bis auf die Kette fehlerfrei! Die Gruppe I männlich gewann Philippe Drastik mit 9 Fehlerpunkten vor Alexander Böttcher mit 14 Fehlen und Moritz Robling mit 19 Fehlern. Bei der Siegerehrung gab es für die vorgenannten Gewinner Medaillen. Die Sieger waren stolz wie Oskar und zogen die Medaillen sogar noch am Montag an.
Spruch des Tages: Moritz Robling zum ADAC Mann, nachdem viele Kinder in der Acht Probleme hatten: Kann man da nicht eine 0 fahren, oder vielleicht eine 6?

Mittags war es so heiß, dass wir die Wasserrutsche einweihten. Da die Bahn zu kurz war, wurde durch die Wiese weitergerutscht. Die großen Jungs und die Betreuer rutschten besonders weit und sahen entsprechend matschig aus. Ein riesen Gaudi. Nebenbei wurde noch gebastelt und gewerkelt.

Abend grillten wir und den Rest des Abends bis zur Bettruhe wurde Volleyball- und Tischtennis gespielt.

Tag 5:

Heute stand die Lagerolympiade an. Aufgeteilt in sechs Gruppen mussten die 6 Stationen absolviert werden. Station 1: Durchqueren des Elefantes auf schnellstem Wege, Station 2: Schatzsuche im Sandkasten, Station 3: Tischtennisball mit Strohhalm durch einen Parcourt blasen, Station 4: Tennisbälle mit dem Schläger in einen Eimer schlagen. Station 5: Sackhüpfen, Station 6: Wasserflasche mit Becher füllen. Gewonnen hatte die Gruppe 4 mit Markus Dier, Thomas Jeske, Felix Lampen, Jan Paulus, Lars Janes, Veronika Schröder und Kathrin Schröder vor der Gruppe 5 mit Eike Staab, Felix Weyer, Florian Schröder, Banjamin Rouzieres, Moritz Robling, Saskia Klaes und Anika Krammel.
Am Nachmittag wurde das Abendprogramm geübt, gebastelt und gerutscht. Dann baute Steffi mit einigen Kindern eine riesen Sandburg.
Am Abend fand dann die Abschiedsfete statt. Frank Sold führte durch das Programm. Erst wurde ein Dank an die Kinder ausgesprochen, die sich ausnahmslos an die Regeln gehalten haben und keine Probleme gemacht hatten. Viele Spiele wurden gemacht und die galt es nun zu honorieren, insbesondere auch die Hüttenbewertung.
Die Hüttenbewertung untergliederte sich in 2 Sparten, die Sauberkeit und die Ausschmückung. In der Sauberkeit gewann das Haus Nr. 7. Die zweiten Plätze belegten die Häuser Nr. 3 und 6. Auf den weiteren Plätzen die Häuser Nrn.: 5, 11 und 2. Die Sparte Ausschmückung gewann das Haus Nr. 5 knapp vor Haus Nr. 6 und 11, die punktgleich den 2. Platz belegten. Auf den weiteren Plätzen folgten Haus Nrn. 3, 7 und 2. Als nächstes wurde die Siegergruppe der Schnitzeljagd prämiert. Dann wurden nochmal die ADAC-Fahrradturnierteilnehmer genannt. Alle Teilnehmer erhielten noch eine Urkunde und Preise. Ruck-Zuck ging es weiter: Die Gewinner der Schnitzeljagd wurden belohnt. Dann hatten sich die Betreuer noch besondere Auszeichnungen ausgedacht. Während des Ferienlagers ist ein Kind besonders durch seine Hilfsbereitschaft und das „Kopfhinhalten“ für das eigene Haus (mehrfach Tischabputzen u.ä.) aufgefallen. Marc Lange bekam hierfür einen Preis. Dann wurde der besondere Mut bei der Nachtwanderung belohnt. Dieser Preis ging ganz klar an Veronika Schröder für ihre aufmunterten Worte an die ängstlichen Kinder. Dann ging ein ganz besonderer Preis an die Hütte Nr. 6, die vom ersten Tag an die Hüttenwertung gewinnen wollten und unglücklich auf den 2. Platz kamen. Aber ihr Engagement vom ersten Tag an, fiel eben auf. Sie hatten ausgefallene Ideen beim Schmücken (Baum im Zimmer mit selbst gebastelten Vögeln). Toll Jungs! ... ob diese Ader auch Euere Eltern kennen?
Dann wurden noch die Sprüche eines jeden Tages belohnt: Klarer Gewinner am Donnerstag, ...natürlich Veronika Schröder, als sie ihrer Mutter das Erbrechen von Jan erzählte. Gewinner am Freitag waren Julian mit seiner Frage an Rolf und Lars mit seinem Zuruf zu Anika. Der Preis für den besten Spruch am Samstag ging an Thomas Jeske, der aber ihn an Balou weitergab wegen ihres Spruchs im Schwimmbad. Am Sonntag war es Moritz Robling mit seinem coolen Spruch zum ADAC-Mitarbeiter. Den Spruch am Montag lieferte kein Kind ab. Klarer Gewinner war hier Nicole, die zu Stefan, wegen seiner Probleme am Vortag mit den Augen, sagte: „Dann zieh doch die Taschenlampe an!“ (sie meinte aber die Sonnenbrille.)

Nun kamen wir zum Abendprogramm der einzelnen Hütten. Tamara hatte während der Woche mal in der Hütte Nicole gefragt, ob es für das Programm (hier: Tanz) auch einen Preis geben würde. Jessica erklärte dann Tamara umgehend, dass es hierfür natürlich keinen Preis geben wird. Das wäre ein Geschenk an die Betreuer, die ja täglich auf uns aufpassen mussten.
Und so starteten die einzelnen Hütten mit ihren „Geschenken“: Haus 11 machte eine Akrobatik-Vorführung, Haus 5 zeigte einen Tanz zur Musik der No Angels. Haus Nr. 6 spielte und kleine Sketche vor. Haus 3 zeigte ihren Tanz zum Rigge-Ding-Ding-Song und führte anschließend noch ein Flötenstück vor. Danach zeigte das Haus Nr. 2 eine Modenschau. Danach gaben die Jungs noch Gedichte von Heinz Ehrhardt preis. Zum Abschluss zeigten uns die Jungs aus Haus Nr. 7 ihr Five + Queen-Playback. Alle anderen Kinder fanden das so toll, dass sie laut „Zugabe, Zugabe“ riefen. Also mussten die Jungs wieder ran.

Danach machten wir mal Pause, um Luft in den Raum zu lassen. Anschließend führte Steffen für die Betreuer noch einige Sachen vor. Erst als Koch, der immer wieder am Wein nippte und anschließend nur noch wirres Zeug redete, dann mit einer Büttenrede, abgewandelt auf die Familie Schröder „Hoch lebe das Müsli, der Uli nimmt ab!“ Dann bekam Jonas noch ein Geschenk. Er durfte sich vor an den Tisch setzen. Und Steffen erzählte das Gedicht vom Gummibaum, den er in keinem Geschäft bekam. Also musste er ihn selbst pflanzen und Jonas sollte ihn gießen, was er auch tat. Dann der Wahnsinn! Es bewegte sich etwas im kleinen Blumentopf. Die Seramis-Körner bewegten sich. Und siehe da es krümmte sich „etwas“ hervor. Jetzt gab es für die Kinder kein Halten mehr: Alle strömten sie an den Tisch und bekamen die sogenannte „Maulsperre“. Immer größer wurde der „Gummibaum“ bis er aufrecht ca. 20 Zentimeter stand. Die einen erkannten es richtig als Luftballon, die größen waren allerdings anderer Meinung...

Zum Abschluss zeigten Steffi, Steffen und Frank noch eine Geschichte wie Frank vor 38 Jahren war, ein Baby! Das Handycap bei Frank: Steffis Arme waren sozusagen seine Arme und Steffi wusste nicht (bzw. machte auch keine Anstrengungen hierzu) wo der Mund war. Die Trinkflasche und der Schnuller waren ja noch einfach. Aber dann das Füttern mit Nutella! Das Geschrei war groß. War doch Frank im halben Gesicht mit Nutella verschmiert. Dann der Hammer: Es gab Joghurt! Der flog Frank nur so „um die Ohren“! Eine riesen Gaudi.
Anschließend, es war schon 22.45 Uhr wurde die Disco eingeleitet. Es gab Chips, Flips, Erdnüsse und sonstige Naschereien bei lauter Disco-Musik. Hier immer wieder: der Rigge-Ding-Ding-Song. Fast alle Kinder machten mit. Auch die „Großen“! Super, Kinder, das hat Spaß gemacht.
Hiernach wurde die Abschiedsfeier durch das Eindringen fremder Jugendlicher gestört. Die Jagd der Betreuer nach diesen begann. Hierdurch entstand eine Unruhe und Angst im Lager.

 Die Hütten ohne Betreuer bekamen den Hüttenschlüssel, um sich einzusperren. Steffen, Stefan und Frank hielten noch bis 2.30 Uhr in der Nacht Wache, doch es tat sich nichts.

Tag 6:  

Heute war Schluss! Es wurde gepackt und die Hütten wurden abgeschmückt. Um 10.00 Uhr stand die Abholung an. Die allermeisten waren froh, ihre Eltern wieder in den Armen zu halten. Alle waren sie aufgeregt. Aus vielen sprudelten die Erlebnisse nur so hervor. Alle fragten nach der nächsten Freizeit. Keine Angst Kinder, es wird sie geben!

Der Spruch dieses Tages, der allerdings ohne Prämierung blieb, lieferte Paul Linn, der zu seiner Mutter sagte: „Sogar jeden Tag Duschen mussten wir!“

Also, liebe Kinder, wir, die Betreuer, sind stolz auf Euch, dass Ihr alle so prima mitgemacht habt und uns vor keine größeren Probleme gestellt habt.

Vielen Dank für die tollen 6 Tage, bis zur nächsten Ferienfreizeit im Jahr 2002.

zu einem noch ausführlicheren Bericht | zu den Bildern vom Ferienlager