Satzung des Freundeskreises:

§ 1: Name und Sitz des Vereins

§ 2: Zweck des Vereins

§ 3: Mitgliedschaft

§ 4: Organe des Vereins

§ 5: Vorstand

§ 6: Mitgliederversammlung

§ 7: Geschäftsjahr

§ 8: Vermögen

§ 9: Auflösung des Vereins

 § 1 Name und Sitz des Vereins

1. Der Verein führt den Namen "Freundeskreis der Handballjugend des TBS Saarbrücken" und erhält nach Eintragng im Vereinsregister den Zusatz "e.V.".

2. Der Verein hat seinen Sitz in Saarbrücken und ist in das Vereinsregister beim Amtsgericht Saarbrücken einzutragen.

 

§ 2 Zweck des Vereins

1. Der Zweck des Vereins besteht in der Förderung aller Jugendmannschaften der Handballabteilung des Turnerbundes St. Johann 1848 e.V., kurz TBS Saarbrücken genannt.

Der Verein soll Initiativen wecken, die bestehende Jugendarbeit zu vertiefen und zu verbreiten. Neben der sportlichen Förderung soll soziales und kulturelles Vereinsleben aufgebaut werden, das den Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit gibt, ihren Freizeitbereich sinnvoll auszufüllen. Weiterhin soll den Kindern und Jugendlichen bei der Bewältigung ihres Alltages geholfen werden.

Der Satzungszweck wird insbesondere verwirklicht durch:

a) Unterstützung der Jugendarbeit

b)Unterstützung beim Aufbau von Minis und weibl. Jugendmannschaften

c) Werbung für den Handballsport im TBS an Schulen

d) Unterstützung der Übungsleiter und Betreuer

e) Bildung von Patenschaften zwischen Aktiven- und Jugendmannschaften

f) Unterstützung beim Aufbau einer "Krabbelgruppe"

g) Organisation vo kulturellen Festen und Fahrten

h) Besuche von Kino, Theater, Konzerten u.a. Kultur- und Freizeiteinrichtungen

i) Vermittlung von Hausaufgabenhilfe

j) Zusammenarbeit Verein-Elternhaus

2. Der Verein ist parteipolitisch und konfessionell neutral.

Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung von 1977. Er ist selbstlos tätig und verfolgt nicht eigenwirtschaftliche Zwecke.

Die Mitglieder erhalten keine Gewinnanteile und auch keine sonstigen Vergütungen, die dem Vereinszweck widersprechen aus Mitteln des Vereins. Die Mitglieder erhalten nach ihrem Ausscheiden oder bei Auflösung des Vereins weder ihre Beiträge noch sonstige Zuwendungen oder Einlagen zurück. Es darf keine Person durch überhöhte Verwaltungsausgaben oder durch Ausgaben, die den Zwecken des Vereins widersprechen oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

§ 3 Mitgliedschaft

1. Mitglieder des Vereins können alle natürlichen und juristischen Personen werden, die die Ziele des Vereins unterstützen. Über die Aufnahme von Mitgliedern beschließt der Vorstand aufgrund eines schriftlichen Aufnahmeantrages.

2. Die Mitgliedschaft endet durch Tod, Austritt, Ausschluß oder Streichung von der Mitgliederliste sowie Auflösung des Vereins. Der Austritt erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorstand und kann nur innerhalb von sechs Wochen zum Quartalsende erfolgen. Über den Austritt und die Streichung von Mitgliedern von der Mitgliederliste entscheidet dert Vorstand. Über den Ausschluß eines Mitgliedes bei vereinsschädigendem Verhalten beschließt die Mitgliederversammlung. Der Vorstand hat dann den Beschluß der Mitgliederversammlung zu vollziehen. Der Modus über den Austritt, die Streichung und den Ausschluß ist in der Geschäftsordnung festzuhalten.

3. Der Verein erhebt Mitgliedsbeiträge.

§ 4 Organe des Vereins

Organe des Vereins sind: der Vorstand und die Mitgliederversammlung

§ 5 Vorstand

1. Der Vorstand besteht aus dem Vorsitzenden, dem stellvertretenden Vorsitzenden, dem Kassierer, dem Shriftführer und zwei Beisitzer. Zum erweiterten Vorstand zählen zwei Kassenprüfer und der Ehrenvorsitzende.

2. Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung in getrennter Wahl auf drei Jahre gewählt. Gewählt ist, wer die höchste Stimmenzahl auf sich vereinigt. Der Vorstand bleibt bis zur Wahl eines neuen Vorstandes im Amt. Wiederwahl ist möglich.

3. Vorstand im Sinne des § 26 BGB sind der Vorsitzende, der stellvertretende Vorsitzende, der Kassierer und der Schriftführer, von denen jeweils zwei Personen den Verein gemeinsam gerichtlich und außergerichtlich vertreten können.

4. Der Vorstand legt die Richtlinien für seine Tätigkeit und die des Vereins in einer Geschäftsordnung fest. Er trifft alle Entscheidungen, die nicht der ausschließlichen Zuständigkeit der Mitgliederversammlung vorbehalten sind.

§ 6 Mitgliederversammlung

1. Die Mitgliederversammlung wird vom Vorsitzenden oder stellvertretenden Vorsitzenden des Vereins schriftlich mit einer Frist von 14 Tagen unter Bekanntgabe der Tagesordnung einberufen, wenn es das Interesse des Vereins erfordert, jedoch mindestens einmal im Jahr. Gleiches gilt, wenn 1/4 der Mitglieder die Einberufung beim Vorstand beantragen. Kommt der Vorstand der Forderung des verlangenden Mitgliederkreises nicht nach, so haben diese Mitglieder das Recht, nach Ermächtigung durch das Registergericht nach § 37 Abs. 2 BGB, eine außerordenliche Mitgliederversammlung einzuberufen.

2. Jedes Mitglied hat eine Stimme. Das Stimmrecht kann bei Abwesenheit des Mitglieds schriftlich wahrgenommen werden.

3. Jede ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung ist beschlußfähig, wenn mindestens ein Viertel der Mitglieder anwesend ist. Die Mitgliederversammlung beschließt mit einfacher Stimmenmehrheit. Beschlüsse über Satzungsänderungen erfordern eine Mehrheit von zwei Dritteln der vertretenen Stimmen.

4. Der Verlauf der Mitgliederversammlung wird in einem Protokoll niedergelegt. Das Protokoll wird vom Versammlungsleiter und vom Protokollführer unterzeichnet. Dringende Sitzungen können nach Bedarf kurzfristig anberaumt werden .

5. Die Aufgaben der Mitgliederversammlung sind u.a.:

a) Entgegennahme und Beschlußfassung über die Genehmigung des Jahres- und Rechnungsprüfungsberichts

b) Entlastung und Wahl des Vorstandes

c) Wahl von zwei Kassenprüfern

d) Entscheidung über den Ausschluß von Mitgliedern

e) Festsetzung der Höhe der Mitgliederbeiträge

f) Satzungsänderungen

g) Auflösung des Vereins

§ 7 Geschäftsjahr

Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 8 Vermögen

1. Die Mittel zur Erfüllung seiner Aufgaben erhält der Verein durch Mitgliedsbeiträge, Geld- oder Sachspenden sowie sonstige Zuwendungen.

2. Die Höhe des monatlichen bzw. jährlichen Mitgliederbeitrages bestimmt die Mitgliederversammlung.

3. Über die Verwendung der Mittel im Rahmen der satzungsgemäßen Zwecke entscheidet der Vorstand.

§ 9 Auflösung des Vereins

Die Auflösung des Vereins kann nur von der Mitgliederversammlung mit einer Stimmenmehrheit von drei Vierteln beschlossen werden. Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall des bisherigen Zweckes fällt das Vereinsvermögen an den Turnerbund St. Johann 1848 e.V., der es im Sinne des § 2 dieser Satzung ausschließlich in den Jugendhandballabteilungen zu verwenden hat; ersatzweise an eine andere Vereinigung oder Einrichtung, die es in diesem Sinne zu verwenden hat. Beschlüsse über die zukünftige Verwendung des Vermögens dürfen erst nach Einwilligung der Finanzbehörde ausgeführt werden.

Saarbrücken, den 15. Februar 1993