Ablauf des 4. Ferienlagers der Handballjugend des TBS Saarbrücken

Samstag:

Als wenn wirklich der Wettergott ein Herz mit den Ferienlager des TBS Saarbrücken hätte: Nach einigen Tagen regen strahlte bei der Ankunft der Kinder zwischen 14.00 und 16.00 Uhr im Robinsondorf die Sonne. Nach der Anmeldung bei Stefanie Schröder und Frank Sold wurden die Hütten bezogen. Vielen Dank an die Eltern, die ein „Herz für Betreuer“ hatten und Kuchen- Frikadellen- und Geldspenden den Betreuern überließen, um sie über die bevorstehende schwere Zeit hinweg zu trösten. Nach dem Auspacken wurden direkt die Tischtennisplatten, der Bolzplatz, die Torwand und das Volleyballfeld besetzt. Größte Aufmerksamkeit galt aber „unserem“ berühmt-berüchtigten Wurm, der extra für uns wieder repariert wurde. Danke vielmals hierfür an die Leitung des Dorfes.

Um 17.00 Uhr wurden die Kinder zusammengetrommelt und die Lagerregeln zu erfahren. Bei der Vielzahl der Kinder und der schwachen Stimme von Stefanie Schröder musste ein Micro mit Verstärker herhalten, damit die Regeln auch das letzte Ohr erreichten (was aber leider nicht unbedingt der Fall gewesen sein muss). Die Kinder wurden begrüßt und die Betreuer, bei denen es einige neue Gesichter gab, vorgestellt: Stefanie und Ulrich Schröder, Elke, Jessica und Roland Becker, Nicole und Stefan Klaes, Laura Venitz, Jens Rundstadler und Frank Sold. Letztendlich wurden die diesjährigen Lagershirts verteilt und die Gruppenfotos geschossen. Vielen Dank an dieser Stelle den diesjährigen Sponsoren Subaru-Auto Sauer und dem Malerbetrieb Jann & Lorscheider. Aber auch vielen Dank an Heidrun Nalbach für den Entwurf des diesjährigen Motives.

Mit dem Abendessen setzte dann auch wieder der Regen ein. Dagegen half aber der Schuh des Manitus ab, den sich ein großer Teil der Kinder (bestimmt schon zum 5. Mal) ansah.

Im übrigen fand ein erstes „Beschnuppern“ der älteren männlichen Teilnehmer und der älteren Teilnehmer statt.

Aber auch der erste Ärger stand bereits bevor. Die Jungs der C1 wollten ihre „Stärke“ unter Beweis stellen und fielen als unangenehme „Deosprüher“ auf, was ihnen aber prompt die 1. Verwarnung einbrachte. Wer die Lagerregeln verstanden hatte, wusste, eine 2. Verwarnung gibt es nicht!

Die Betreuer hatten eine verhältnismäßig ruhige 1. Nacht, was natürlich auch von der vorstehenden 1. Verwarnung herrührte. Das betroffene Haus schien verstanden zu haben (es schien aber auch nur so). So konnte man in Ruhe die Abläufe der nächsten Tage besprechen. Hervorragend hierzu der Spruch von Roland Becker; „Wann machen wir denn nun die Nacktwanderung?“

Sonntag:

Sonnenschein und die berüchtigte schauerhafte Musik weckte die Kinder pünktlich um 7.30 Uhr. Nach dem Frühstück, der Taschengeld- und Getränkeausgabe fand um 10.00 Uhr eine Bilderschnitzeljagd quer durch Furpach statt. Jessica und Laura hatten sich 28 Fragen ausgedacht. Der Weg wurde nur durch Bilder dokumentiert. Man musste viele Rechenaufgaben bewältigen, Zahlen summieren und Buchstaben aus verschiedenen Lösungswörtern aufschreiben. Am Schluss sollte eine bestimmte Zahl und ein Lösungswort herauskommen. Aber um alles in der Welt ist ein „Abseitsfoul“? Das Lösungswort brachte manche Gruppe zur Verzweiflung. Gewonnen hatten die Gruppen von Frank, Jens und Stefan, die allesamt die richtige Lösung parat hatten. Gewinner waren somit: Max, Guillaume, Konrad, Florian, Luca, Chantal, Evelyn, Julian, Moritz R., Saskia, Katrin, Alexander, Michelle, Emma, Thomas, Timo, Felix L., Valentin, Arne, Jessica H., Nora, Anselm, Daniel, Christina, Milena, Sarah, Nadja, Sophie, Christoph, Moritz L., Joschka, Fritz, Dennis, Alexandra, Luise, Jan, Joana, Marie H., Julia, Simon, Lea und Marius.

Nach dem Mittagessen wurde Basteln mit Nicole und Elke und Werken mit Stefan und Roland angeboten. Gebastelt wurden lustige Figuren, Teelichter und Stiftehalter mit kleinen Tontöpfen sowie Masken aus Krepppapier. Gewerkt wurde aus Sperrholz Bumerangs und Willkommensschilder. Beides kam bei Jungen und Mädchen gleich gut an. Der Verschleiß an Sägeblättern war aber enorm...

Wer nicht Basteln oder Werkeln wollte bzw. damit fertig war, machte bei der Wasserschlacht mit. Das erste Mal waren „Pumpguns“ im Einsatz. Aber auch die Plastikflaschen und Luftballons dienten dem Spritzvergnügen.

Endlich traf auch das „Molschder Spielmobil“ im Lager ein. Die Roller, Go-Carts, Bobby-Cars, Stelzen usw. wurden bereits schmerzlich vermisst.

Ab 16.00 Uhr wurde ein Fußballturnier mit Jens und ein Völkerballturnier mit Steffi angeboten. Das Fußballturnier konnte leider nicht zu Ende gespielt werden. Fortsetzung sollte am nächsten Tage sein.

Beim Völkerball setzte sich die Mannschaft 4 um Anika Krammel, Saskia Klaes, Felix Kares, Thomas Jeske, Alexandra Bos und Christoph Bell vor der Mannschaft 5 um Meike Argast, Veronika Schröder, Emma Buchheister, Kai Bauer, Jessica Heinrich und Alexander Ruffing sowie der Mannschaft 2 um Kathrin Schröder, Sarah Bauer, Milena Dausend, Joachim Heinrich, Luise Duchow und Jessica Sold durch.

Der Rest des Tages stand zur freien Verfügung.

Montag:

Ab 10.00 Uhr stand die Lagerolympiade auf dem Programm. Die Kinder wurden in 8 Gruppen eingeteilt. Demzufolge gab es auch 8 Disziplinen, die bewältigt werden mussten. 1. Disziplin: Wassertransport mit dem Pedalo, 2. Disziplin: Schubkarrenfahren, 3. Disziplin: Sandtransport durch den Elefanten, 4. Disziplin: Torwandwerfen, 5. Disziplin: Stelzenparcourt, 6. Disziplin: Doppelspringseilspringen, 7. Disziplin: Bobbycarfahren und 8. Disziplin: Balancierkreisel-Achterbahn. Sieger der Olympiade wurde die Mannschaft Nr. 3 um Max Scheel, Matthias Hunold, Valentin Schaeben, Marie Nalbach, Luise Duchow, Moritz Robling, Anika Krammel, Sarah Bauer und Veronika Schröder. Den 2. Platz belegte das Team Nr. 8 um Guillaume Esling, Benjamin Rouzieres, Arne Berghaus, Hanna Weinsheimer, Jan Weiler, Saskia Klaes, Felix Kares und Nadja Pfirrmann. Dritter wurde das Team Nr. 6 um Steven Warfelmann, Felix Lampen, Johannes Schu, Alexandra Bos, Julian Heinig, Jessica Sold, Milena Dausend, Sebastian Pink und Marius Blauth.

Um 14.00 Uhr luden Steffi und Roland zur Radtour durch den Furpacher Wald. Roland hatte sich eine „schöne“ Tour ausgedacht, die nicht nur Steffi ein leichtes Fluchen über die Lippen bringen lies.

Ab 15.00 Uhr wurde wieder mit Nicole und Elke gebastelt und mit Roland und Stefan gewerkt. ... und die nächste Wasserschlacht fand ihren Beginn. Auch wurde die Wasserrutsche aufgebaut. Den Wasserschlauch suchte man jedoch vergebens. Doch man ist ja eine große Familie: Viele Kinder bewässerten mit Flaschen und Luftballons die Bahn, so dass das Rutschen beginnen konnte.

Um 16.00 Uhr sollte das Fußballturnier vom Vortag fortgeführt werden, aber es fanden nicht mehr die Mannschaften des Vortages zusammen, so dass nur so aus Spaß gekickt wurde. Nach dem Abendessen wurden dann noch die Doppelmeisterschaften im Tischtennis mit Laura und Jesscia sowie im Badminton mit Frank und Stefan ausgespielt.

Beim Badminton-Turnier wurden die Geschlechter geteilt und im K.O-System gespielt. Bei den männlichen Teilnehmern siegten das Paar Guillaume Esling/Stefan Becker vor Moritz Leber/Timo Fuchs und Tobias Lorscheider/Thomas Jeske. Bei den Mädchen setzten sich Hanna Weinsheimer/Anna Lena Daut vor Clara Beck/Christina Sauer und Julia Münster/Saskia Klaes durch. Beachtlicher 4. Platz belegten die jüngsten Teilnehmer des Feldes Michelle Würtz/Sarah Bauer.

Das Tischtennisdoppelturnier konnten Anselm Koch/Jan Weiler gewinnen. Auf den weiteren Plätzen folgten die Paarungen Benjamin Rouzieres/Moritz Robling und Dennis Pyka/Paul Linn.

Den Spruch des Tages lieferte an diesem Abend Joachim Heinrich: Bei der nächtlichen (heimlichen) Hüttenkontrolle meinte dieser: „Stefan und ich schlafen schon!“

Die Konflikte mit der C1 spitzten sich zu. Ihnen wurde nach einer ausgiebigen Aussprache kurz vor Mitternacht die letzte Chance gegeben. Sie gelobten Besserung und wollten bleiben.

Dienstag:

Regen begrüßte und zum Frühstück und der gesamte Tagesplan wurde über den Haufen geworfen. Also wurde wieder Basteln, Werken und ein Videofilm angeboten.

Gott sei Dank schien nach dem Mittagessen wieder die Sonne, so dass die vorgesehenen Tischtenniseinzel- und Volleyballturnier stattfinden konnten. Sieger im Tischtenniseinzel wurden nach harten Kampt Benjamin Ruzieres vor Luca Forchner. Dritter wurde hier Jan Weiler.

Im Volleyball spielten 6 Mannschaften im K.O-System gegeneinander. Die Gewinnermannschaften, wie auch die Verlierermannschaften spielten dann jeweils eine Endrunde. Sieger wurde die Mannschaft 2 um Saskia Klaes, Konrad Wohlfahrt, Timo Fuchs, Tobias Lorscheider und Matthias Hunold vor der Mannschaft 5 um Julia Breyer, Christoph Bell, Guillaume Esling und Stefan Becker. Dritter wurde die Mannschaft 3 um Evelyn Faivre, Hendrik Mertens, Max Scheel und Matthias de Neve. Enttäuschend das Abschneiden der Betreuer. Jessica, Nicole, Steffi und Stefan erreichten nicht die Endrunde. Letztendlich reichte es auch nur zu einem enttäuschenden 5. Platz.

Die Mädchen wollten an diesem Tag auch ihre Kräfte im Fußball messen. Jens hatte seinen Spaß als „Profifussballer“. Schnell hatte er zwei Mannschaften eingeteilt. Mannschaft 1 um Christina Sauer (2 Tore), Clara Beck (1), Meike Argast, Anika Krammel, Jessica Sold, Milena Dausend (1) und Nora Venitz (1) setzte sich 5:2 gegen die Mannschaft 2 um Luise Duchow, Saskia Klaes, Sabine Vogelgesang, Jessica Heinrich (2), Julia Breyer, Alexandra Bos und Chantal Elias durch.

Am Abend stand das Grillen auf dem Programm. Uli und Jens kamen beim Schwenken der weißen und roten Würstchen ganz schön ins Schwitzen. Dazu gab es Nudelsalat und Brötchen. Anschließend gab es Gitarrenmusik mit Lurch (Werner Lorscheider) am Lagerfeuer, bevor die Nachwanderung bevorstand.

Sage und Schreibe 22 Personen versteckten sich im dunklen Furpacher Wald. Eltern und Spieler der 1. Herrenmannschaft nebst Trainer sorgten für ein gruseliges Treiben. Ging es bei der ersten Gruppe noch recht harmlos zu, steigerten sich die Gespenster zunehmend. Aber auch die harmlosen Gespenster beeindruckten die Kleinen. Spätestens als der Wassereimer zu Boden krachte, war es um die Gruppe um Steffi und Frank geschehen. Das Geheule war groß. Selbst Paul Linn fand den Wassereimer „cool“. Auch griffen hier die Gespenster richtig zu und rissen Dennis Pyka und Matthias De Neve aus der Gruppe. Große Freude auch nach der Nachtwanderung bei der männlichen D-Jugend. Ihre Trainer Christian Mühler und Patrick Fasbinder gaben sich noch die Ehre in ihrer Hütte.

Weniger gruselig, denn eher peinlich dann der Auftritt von Valentin, der die Hütte der bereits schlafenden jüngsten Jungs betritt und laut losschreit. Das dies dem Verhalten von Valentin das Krönchen aufsetzte wurde er noch am gleichen Abend von Uli Schröder nach Hause gebracht.

Mittwoch:

Nach dem Frühstück und der Taschengeld- und Getränkeausgabe stand die Beendigung der Bastel- und Werkarbeiten bzw. eine Radtour mit Steffi und Roland auf dem Programm.

Im Anschluss an das Mittagessen erfolgten die Siegerehrungen der Tischtennis-, Fußball- und Volleyballturniere.

Mittags ging es dann ins Schwimmbad. Mit dem Fahrrad fuhren 50 Kinder nach Kirkel-Limbach ins Freibad. Die hatten dort ein riesen Gaudi. Die restlichen Kinder blieben mit Betreuern im Lager und konnten sich selbst beschäftigen, bzw. auch noch Basteln.

Leider mussten wir an diesem Tag weitere 4 Kinder nach Hause schicken. Es gibt Verhalten, die einfach nicht geduldet werden können. Hierzu gehören eben das Missachten von Anweisungen der Betreuer und Alkoholvergehen.

Ab 20.00 Uhr stand der Abschlussabend mir anschließender Disco auf dem Programm. Jede Hütte hatte eine Darbietung zu leisten. Haus Nr. 1 (Teil der weiblichen D-Jugend) führte einen Discotanz vor. Haus Nr. 2 (männlicher Teil der E/F-Jugend) führte eine Parodie auf bekannte Hits dar. Haus Nr. 3 (weibliche C-Jugend) wählten sich Betreuer Jens aus und spielten den Tagesablauf des Baby´s Jens vor. Vor allem der Senf in den Augen brannte (gelle Jens?). Haus Nr. 5 und 6, wegen starken Verlustes zusammen (männliche C) führten mit ausgewählten Betreuern ein Geschmackstest und Rollerwettrennen durch. Haus Nr. 8 (B-Jugend) spielte uns Sketsche vor. Das Haus Nr. 9 (männl. D/C-Jugend) machte einen Test mit ausgewählten Personen, Haus Nr. 10 (Teil weibliche D-Jugend) spielte den Ablauf des Ferienlagers als Robinson-TV vor. Haus Nr. 11 (weibliche F/E-Jugend) machte mächtig „Zirkus“. Akrobaten, Tiere, Clown und Zauberer erfreuten die Zuschauer.

Zum Schluss der Auftritt der Betreuer. Diese hatten sich eine Modeschau ausgedacht. Den Beginn machte Frank im Bademantel und Bikini darunter. Uli überraschte im Damenkleid und schönen Hut. Danach folgte Elke im krassen Gegenteil im Skianzug. Laura überzeugte als feurige Zigeunerfrau, ehe Jens in schicker Frauenabendrobe mit Fächer den  Applaus auf seiner Seite hatte. Danach folgte erneut Frank mit roter Perücke und schicker Frauenrobe mit schwarzem BH. Stefan und Steffi in Seppl-Hosen bzw. Dirndl überzeugten zur Musik „Anton aus Tirol“, ehe als krönender Abschluss Roland im Hochzeitskleid, geführt vom Bräutigam Jessica ihren Auftritt hatten.

Danach wurde bei Salzgebäck und Chips noch heiße Musik aufgelegt, ehe es dann in alle Betten ging.

Donnerstag:

Nach dem Frühstück stand das Packen an und danach die Abholung der Kinder. Nur eine nicht, die wurde irgendwie vergessen... Fast hätte sie alleine auf das Lager aufgepasst, aber auch nur fast...