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Verein : TBS Saarbrücken
verantworlich für die Inhalte:Frank Sold
Datum Schlagzeile News
15.06.01 Andreas Klein verstärkt TBS Handballer Der Regionalligist TBS Saarbrücken ist auf der Suche nach einem wurfstarken Rückraumspieler in den eigenen Reihen fündig geworden.

Andreas Klein (34), langjähriger Rückraumspieler des TBS will es nochmal wissen und verstärkt in der kommenden Saison den Regionalliga-Kader.

"Andi ist eine ideale Verstärkung für unser Team, da er mit seiner Erfahrung in den entscheidenden Situationen der Mannschaft Rückhalt geben kann. Gerade im Angriffsspiel auf der Rückraum Links- und Rückraum-Rechts-Position und als guter 7-Meter-Schütze hat Andi seine Stärken!" Obwohl Künzer damit seine geforderte Kader-Größe von 12 Feldspielern erreicht hat, läßt der Trainer noch ein Hintertürchen für junge motivierte Spieler offen. "Gerade ein Linkshänder für die Rechtsaußen-Position und ein Kreisläufer würden uns noch gut zu Gesicht stehen."
15.06.01 Grenzlandturnier des TBS Saarbrücken Am 11. und 12. August 2001 ist es wieder soweit. Der TBS Saarbrücken richtet zum zweiten Mal das Grenzlandturnier um den Ministerpräsidenten-Cup aus. Erwartet werden wieder Top-Mannschaften aus Rheinland-Pfalz, Luxembourg, Lothringen und dem Saarland. Als Preisgelder winken für den Ersten 1.500 DM vom Schirmherr, dem saarländischen Ministerpräsidenten Peter Müller, für den Zweiten 1.000 DM vom saarl. Finanzminister Peter Jacoby und für den Dritten 800 DM von der saarl. Ministerin für Inneres und Sport, Frau A. Kramp-Karrenbauer.
Aber auch die anderen Mannschaften werden nicht leer ausgehen. Erwartet wird wieder Handball vom Feinsten in der Saarbrücker Bruchwiesenhalle. Das 1. Grenzlandturnier war vor einem Jahr ein riesen Erfolg. "In diesesm Jahr wird das Rahmenprogramm noch besser, als im letzten Jahr" verspricht Frau Helga Riedel, Präsidentin des Handballfördervereins der 1. Mannschaft des TBS, "unter anderem wird unter allen Zuschauern ein Wochenende für 4 Personen auf einem Hausboot in Frankreich verlost."
Also, heute schon mal den Termin im August vormerken! Es lohnt sich.
15.06.01 TBS-Jugend zum Saisonabschluss ins Ferienlager Erstmals in seiner Vereinsgeschichte veranstaltet der Freundeskreis der Handballjugend des TBS Saarbrücken e.V. vom 21. bis 25. Juni ein Ferienlager für die Handballjugend. 12 Mädchen und 30 Jungs zwischen 7 und 14 Jahren, von den Minis bis hin zur D-Jugend, nehmen an der Freizeitveranstaltung teil und wollen den 6 Betreuern 5 Tage auf der Nase herumtanzen!
"Das lassen wir natürlich nicht zu, denn die Kinder werden von morgens bis abends so beschäftigt sein, dass sie müde in die Betten fallen" hofft Frank Sold, Vorstandsmitglied im Freundeskreis und einer der Betreuer. "Auf dem Programm stehen neben Bastelstunden, Lagerolypiade, Grillfest, Radtour und Nachtwanderung auf jeden Fall ein Fahrradsicherheitstraining, das der ADAC, gesponsert von der Deutschen Post, ausrichten wird."
16.07.01 Ferienfreizeit der TBS-Handballjugend ein riesen Erfolg! Der Wettergott muss ein TBS´ler sein. Pünktlich zum Auftakt des 1. Ferienlagers der Handballjugend, das der TBS Saarbrücken (TB St. Johann), vertreten durch den Freundeskreis der Handballjugend, ausrichtete, schien die Sonne. Mit 43 Handballkindern zwischen 7 und 14 Jahre wurde das Robinsondorf in Neunkirchen gestürmt. Mit Ausnahme eines Unfalles am ersten Abend, der allerdings glimpflich verlief, waren die 6 Tage vom 21. Bis 26.6. super gelaufen.
Am Morgen des 2. Tages wurden Bumerangs, Stoffpüppchen und Kastagnetten gebastelt. Aber auch eine Radtour, Waffelbacken und Tischtennis-, Handball- und ein Fußballturnier stand auf dem Programm.
Der 3. Tag, der Samstag, begann mit einer Schnitzeljagd in Furpach. Am Nachmittag ging es zur Abkühlung ins Freibad. Zwischendurch stand immer wieder das Aufräumen und Schmücken der Stuben auf dem Programm. Abends stand dann die Nachtwanderung an. Verängstigt durch Löwengebrüll, einen lachenden Kürbis und Gespenster im Wald, blieb bei den Kleinen fast kein Auge trocken. So schnell waren diese an keinem Abend im Bett.

Am Sonntag kam der ADAC zum Fahrradsicherheitstraining. Die 12 Gewinner in den einzelnen Altersgruppen bekamen eine Medaille und trugen diese stolz noch an den nächsten Tagen. Nachmittag wurde weiter gebastelt und die Wasserrutsche eingeweiht. Abends wurden Würstchen gegrillt und anschließend Geschichten am Feuer erzählt.
Am vorletzten Tag fand die Lagerolympiade statt. Der Nachmittag stand wieder zur freien Verfügung. Die kleineren Kinder bauten eine große Sandburg, während die großen Kinder lieber die Betreuer mit Wasser bespritzten. Am Abend fand die Abschiedsfete statt. Es wurden die Hütten prämiert, die Teilnehmer des ADAC-Sicherheitstraining honoriert, die Sieger der Schnitzeljagd und der Lagerolympiade geehrt. Aber auch besondere Leistungen einiger Kinder wurden geehrt. Danach führten die einzelnen Hütten einen Programmpunkt durch. Hier wurden Tänze, Sketche, eine Modenschau, Playbacks usw. vorgeführt. Den Abend rundete Betreuer Steffen Zenner mit Gedichten, Geschichten und Vorführungen ab. Auf die Frage von Tamara Stephan (8), ob es auch für die Aufführungen einen Preis gäbe, antwortete Jessica Sold (7):
16.07.01 TBS-Handballjugend kann es auch im Fahrradsattel Jugend-Fahrrad-Turnier der Handballjugend des TBS Saarbrücken

Im Rahmen des Ferienlagers der Handballjugend des TBS Saarbrücken (TB St. Johann) fand ein ADAC-Fahrrad-Sicherheitstraining statt. Auf dem Bolzplatz des Robinsondorfes in Neunkirchen wurde der Parcourt vom ADAC aufgebaut. 31 Jugendhandballer starteten insgesamt in drei Altersklassen.
Insgesamt 8 Aufgaben mussten bewältigt werden: Anfahren, über das Spurbrett, Kreisel, eine Acht fahren, das Schrägbrett, Spurwechsel, Slalom und der Bremstest.
In der Altersgruppe III gewann Markus Dier mit 0 Fehlern, vor Jan Forchner mit 0 Fehlern, aber der schlechteren Zeit im Slalom. Dritter wurde Marc Lange mit 3 Fehlern. In der Altersgruppe II gewann Luca Forchner mit 0 Fehlern vor Rouven Stephan mit einem Fehlerpunkt und Jan Weiler mit 9 Fehlern. Die Altersgruppe I weiblich gewann Maike Paulus mit 7 Fehlern, 2. wurde Tamara Stephan mit 9 Punkten, 3. wurde Joana Lorscheider mit 9 Punkten. Die Gruppe I männlich gewann Philippe Drastik mit 9 Fehlerpunkten vor Alexander Böttcher mit 14
Fehlern und Moritz Robling mit 19 Fehlern.
Vielen Teilnehmern machte die Acht zu schaffen. Moritz Robling erkannte dies sofort und fragte den ADAC-Mitarbeiter:
16.07.01 TBS-Handballjugend kann es auch im Fahrradsattel - Forsetzung
16.07.01 Ferienfreizeit der TBS Handballjugend - Fortsetzung
23.07.01 Vorbereitung des TBS auf vollen Touren. Die Vorbereitungsphase der Regionalligahandballer des TBS Saarbrücken läuft auf hohen Touren.
Mehrfaches wöchentliches Training und Spiele gegen die Oberligisten Neunkirchen und Niederwürzbach standen Anfang Juli auf dem Programm. Am 21.7. kommt es zum Kräftemessen mit dem 2. Bundesligist TVA Saarbrücken, am 22.7. kreuzt man die Klingen mit Regionalligaabsteiger HSG Völklingen.
Es folgen weitere Vorbereitungsspiele, so am 28.7. gegen TVA Saarbrücken, am 29.7. das Stadtderby gegen Oberligist ATSV Saarbrücken und am 30.7. gegen Oberligist HC Fischbach.
Im August sind Spiele gegen den luxemburger Erstligist HB Bacherach, die Oberligisten Fischbach, Völklingen, Neunkirchen und ATSV Saarbrücken geplant. Vom 11. bis 12.8. dient das Grenzlandturnier, das der TBS selbst ausrichtet, der Vorbereitung und am 19.8. nimmt man an einem Turnier in Dansenberg teil.

Nach dieser anstrengenden Phase ist dann erstmal eine Woche Trainingsfrei, bevor es dann mit dem normalen Trainingsprogramm und der Vorbereitung auf das erste Pflichtspiel am 15.9. in Vallendar weitergeht.

Trainer Frank Künzer:
31.07.01 TBS schlägt TVA Saarbrücken TBS-Handballer mit zwei Siegen am Wochenende:

Im Rahmen eines Trainingswochenendes stellte sich der TBS Saarbrücken dem TVA Saarbrücken am vergangenen Samstag als Sparringspartner zur Verfügung. Die Altenkesseler hatten schon zwei harte Trainingseinheiten hinter sich, als man gegen den TBS noch das Zusammenspiel der neuen Mannschaft verbessern wollte. Zudem fehlten Altenkessel fünf Spieler, aber auch der TBS konnte Urlaubsbedingt nicht vollzählig antreten. Trotzdem entwickelte sich ein flottes Spielchen, das allerdings auf beiden Seiten jegliches konzentriertes Agieren der Abwehrreihen vermissen ließ. Ausgeglichenes Spiel bis zur Halbzeit, in der es 17:17 unentschieden stand. Beim TBS liefen die im ersten Monat der Vorbereitung einstudierten Spielzüge sehr gut.
Künzer:
31.07.01 TBS schlägt TVA - Fortsetzung Künzer:
17.08.01 TBS gewinnt Grenzlandturnier Der TB St. Johann (TBS Saarbrücken) gewinnt für viele überraschend das 2. Grenzlandturnier in eigener Halle.
Von ursprünglich 8 gemeldeten Mannschaften hatten kurzfristig TV Vallendar und die HSG Biewer-Pfalzel kurzfristig abgesagt. Dennoch war es mit 6 Mannschaften ein Turnier mit höchster Qualität. Die Vorrunde am Samstag barg keine allzu großen Überraschungen. Überraschend vielleicht für manchen, das Scheitern des Titelverteidiger VT Zweibrücken. In der Gruppe A konnte sich der Luxemburger Meister vor der HG Saarlouis und dem VT Zweibrücken behaupten. Sieger der Gruppe B wurde Gastgeber TBS Saarbrücken, vor der SG Waldfischbach und dem Oberligaaufsteiger TV Niederwürzbach. Hart her ging es im Gruppenspiel zwischen dem TBS und den Gästen aus der Pfalz. Viele rüde Aktionen, nicht von den Schiedsrichter unterbunden, die letztendlich mit einem Nasenbeinbruch des bis dahin besten TBS-Akteurs, der Neuverpflichtung Marco Recktenwald endeten.

Die Halbfinalspiel lauteten HC Berchem - SG Waldfischbach: 17:18 (6:12) und
TBS Saarbrücken - HG Saarlouis: 15:10 (9:4).
Überraschend der Sieg der SG Waldfischbach gegen Berchem, das mit 7 aktuellen Luxemburger Nationalspieler angetreten war. Das Spiel stand auch knapp 3 Sekunden vor Schluss noch 17:17 unentschieden. Freiwurf der Pfälzer und durch einen herrlichen Kemper-Trick erzielt Guido Pfeiffer den nicht für möglich gehaltenen Siegtreffer.
Im zweiten Semifinale zeigte der TBS deutlich wer Herr im Haus ist. Auf 4:0 zogen die Hausherren gegen Saarlouis davon. Dirk Eberhard hielt im Tor glänzend und Thomas Schmeer bediente immer wieder Manuel Schmitt am Kreis. Roman Petchourine wurde Manngedeckt. Aber, wie auch am Tag zuvor, zeigte der TBS, dass sie das Spiel auf mehrere Personen verteilen können. Jeder Spieler war brandgefährlich und kam zu Torerfolgen. Es war schwer, sich auf das Spiel einzustellen. Früher, mit Wassiliew in den Reihen, war die einfacher.
Zwischen den Halbfinals und den Endspielen fand eine Jugendhanballdemonstration von TBS-Jugendlichen statt. Es spielten Jungs und Mädchen gemischt zwischen 5 und 12 Jahren gegeneinander. Den Zuschauern und auch den Kindern hat es sichtlich Spaß gemacht.

Das Spiel um Platz 5 bestritten VT Zweibrücken - TV Niederwürzbach: 19:18 (11:8).
Der TV Niederwürzbach konnte heute Ex-Nationalspieler Jürgen Hartz aufbieten. Niederwürzbach versteckte sich nicht und zog gleich auf 5:2 weg. Nach 10 Minuten kam Zweibrücken durch Imgar Steiger zum Ausgleich. Immer wieder Mukladzija brachte Zweibrücken über 8:6 und 10:7 in Führung. Mit einem direkt ausgeführten Freiwurf brachte Ex-TBS´ler Thorsten Anstatt Niederwürzbach noch auf 11:8 zur Halbzeit heran. Nach der Halbzeit zog Zweibrücken auf 14:10 davon, brach dann aber wieder ein. Martin Schwarz und Olaf Schepp brachten Niederwürzbach wieder auf 14:13 heran. Am Ende stand ein glücklicher Sieg des Regionalligaaufsteigers gegen den Oberligaaufsteiger. Hanno Gebhardt, Trainer TV Niederwürzbach meinte: "Es war ein hochgradig besetztes Turnier und somit ein guter Leistungstest für uns."
Murat Prohara, Trainer VT Zweibrücken, über das Abschneiden seiner Manschaft: "Das Turnier war die richtige Vorbereitung. Wir haben nicht das gebracht, was wir können. Vor allem im Angriff zeigten sich Schwächen. Aber wir sind erst eine Woche in der Halle im Training und müssen die neuen Spieler Mirco Schwarz und Miodrag Jelicic noch in unser Spiel einbauen."

Im Spiel um Platz 3 setzte sich die HG Saarlouis mit 19:15 (8:10) gegen HC Berchem durch.
Berchem spielte die 1. Halbzeit stark. Angetrieben vom Spielmacher und Nationalspieler Claude Wener wurde auf 8:3 und 9:4 davongezogen. Aber Saarlouis zeigte Biss. Über 9:6 kam man auf 10:8 zur Halbzeit heran. In der zweiten Halbzeit ein Doppelschlag durch Andreas Dörr und Saarlouis war wieder dabei. Immer besser bekamen die Schützlinge von Trainer Kreuser die Spieler von Berchem in den Griff. Daraus folgend die erstmalige Führung durch Michael Harth. Auffallend, dass in dieser Phase Trainer Zivanic Naghi, Wener und Perignon, die beiden letztgenannten die besten Werfer der Mannschaft, auf der Bank sitzen hatte. Am Ende stand ein verdienter 3. Platz der Saarlousier durch eine homogene Mannschaftsleistung. Trainer Berthold Kreuser zeigte sich auch insoweit zufrieden: "Ich bin froh, dass es keine ernsthaften Verletzungen gab. Die Verletzung von Oliver Koch ist nicht so schlimm wie gedacht. Das Spiel um Platz 3 konnte ich mit nur 7 Feldspielern bestreiten. Ich bin zufrieden mit dem Kampf der Mannschaft und dem Erreichen des 3. Platzes. Im Endspiel trafen die beiden besten Mannschaften des Turniers verdient aufeinander." Sein Kontrahent Zivanic erklärte das mäßige Abschneiden: "Meine Mannschaft hat nicht so gut gespielt. Wir waren das 1. Mal wieder in der Halle und sind noch nicht soweit. Wenn wir alle Spieler an Bord gehabt hätten, wären wir besser gewesen."

Zur Wiederholung des Gruppenspieles, als man sich unentschieden spielte, kam es im Endspiel. Nur jetzt konnte sich der TBS mit 17:12 (9:4) klar durchsetzen. Weinert, Schmeer und Stemmler zeigten beeindruckend, dass man auch ohne Marco Recktenwald und dem kurzgedeckten Roman Petchourine mithalten kann. Dirk Eberhard war ein sicherer Rückhalt und hielt einige 100 %ige. Vor allem Klaus-Peter Weinert zeigte eine starke Vorstellung und ließ ein um das andere Mal die Abwehr der Pfälzer schlecht aussehen. In der zweiten Halbzeit hatten sich die Waldfischbacher besser auf den TBS-Angriff eingestellt und kamen auf 9:7 heran. Team-Timeout TBS. Aber Waldfischbach blieb durch Tore des gefährlichen Isländer Geirrson immer bis auf 2 Tore dran. Erst als sich Roman Petchourine immer wieder aus der Manndeckung befreien und durchsetzen konnte, kam man über 13:10 zum 14:10 durch Manuel Schmitt. Zeimet und Geirrson ließen Waldfischbach nochmals hoffen, aber dann zog der TBS von 14:12 durch Tore von Nicki Schäfer, Manuel Schmitt und Conny Endres auf 17:12 am Ende davon. Nach dem Spiel meinten die Trainer: Thomas Müller, SG Waldfischbach: "Mir fehlten zwei wichtige Rückraumspieler mit Jochen Grill und Dennis Baier. So ist das Erreichen des Endspiels als optimal zu bezeichnen. Das Halbfinale hatte viel Kraft gekostet, da ich kaum Auswechselspieler hatte. Im Endspiel haben wir in der 1. Halbzeit den Grundstein für die Niederlage gelegt. Der TBS hat verdient das Turnier gewonnen."
Frank Künzer, TBS Saarbrücken: "Ich bin selbst angenehm überrascht, dass wir das Turnier gewonnen haben. Vor allem angesichts der frühen Verletzung von Marco Recktenwald hat die "2. Garde" ihre Chancen zu nutzen gewusst. Herauszuheben wären Thomas Schmeer, der ein gutes Turnier spielte, Tobias Stemmler, der sich nahtlos ins Spiel einfügte und Benjamin Bus, der Dirk Eberhard immer würdig vertreten konnte. Der Turniersieg war eine geschlossene Mannschaftsleistung."

Die Siegerehrung übernahm der saarländische Finanzminister als Vertreter für den Saarländischen Minister Peter Müller (Schirmherr). Er überreichte den Mannschaftsführern der einzelnen Mannschaften die Preisgelder. Vor allem der TBS freute sich über 1.500 DM in der Mannschaftskasse. Waldfischbach erhielt als 2. 1000 DM, Saarlouis als Dritter 800 DM. Aber auch die 4. bis 6. platzierten Mannschaften gingen nicht leer aus und konnten sich über Sach- und Geldpreise freuen.
Als bester Torhüter des Turniers wurde Mike Majerus vom HC Berchem geehrt. Zum besten Spieler des Turniers und gleichzeitigen Torschützenkönig wurde Olaf Schepp vom TV Niederwürzbach gewählt.

Der Zuschauerpreis, ein zweitägige Hausbootreise, gespendet von der Firma Argos Yachtcharter und Touristik GmbH, ging an einen Zuschauer aus Zweibrücken.
29.08.01 Der TBS Saarbrücken hat ein anderes Gesicht bekommen! Der TBS Saarbrücken hat ein anderes Gesicht bekommen.

Freitagabend, 19.50 Uhr in der Bruchwiesenhalle, Training der 1. Mannschaft. Seit heute, dem 10.8.2001, hat Trainer Frank Künzer endlich wieder alle Mannen an Bord. Die Urlaube sind vorüber. Spielzüge werden geübt. Einmal mit Marco Recktenwald, einmal mit Manndeckung gegen diesen. Die Jungs haben sichtlich Spaß. Zwischendurch gibt Roman Petchourine Aufwärmanweisungen an die Spieler der 2. Mannschaft, deren Training um 20.00 Uhr begonnen hat.

Man merkt schon beim Training, dass sich was geändert hat. Die Anweisungen von Trainer Frank Künzer werden direkt umgesetzt. Die Spieler sind heiß. In den vielen Vorbereitungsspielen des TBS ließen sich die neuen Spielzüge auch in der Praxis üben. Gegner waren anfänglich die Oberligisten TuS Neunkirchen, TV Niederwürzbach, ATSV Saarbrücken und der HC Fischbach. Klar konnten diese Spiele gewonnen werden. Trotzdem war Frank Künzer noch nicht zufrieden. Zu viele Gegentore durch Unachtsamkeiten in der Deckung. Doch die Abwehrarbeit wurde auch schwerpunktmäßig erst im August trainiert. Zweimal kam es zum Kräftemessen mit dem Zweitligist aus der Landeshauptstadt, dem TVA Saarbrücken. Das erste Spiel gewann Altenkessel mit 23-19. Der TBS hatte jedoch nur 7 Feldspieler an Bord und zudem eine Trainingseinheit vor dem Spiel. Trotzdem konnte in diesem Spiel Marco Recktenwald zeigen, wie stark er ist. Kurz darauf das Rückspiel: Umgekehrte Voraussetzungen. Altenkessel hatte nicht alle Spieler an Bord und eine Trainingseinheit in den Beinen. Der TBS konnte sich mit 34-30 durchsetzen. Ein weiterer Härtetest dann gegen den HC Bacherach aus Luxembourg, immerhin 3. der dortigen 1. Liga und mit Nationalspielern gespickt. 24-27 siegte der TBS.

Beim Grenzlandpokal konnte sich der TBS dann erstmals seinem Heimpublikum zeigen. Es ist bekannt, dass der TBS das Turnier gewann. Insbesondere die Vergleiche gegen die Ligakonkurrenten konnten gewonnen werden. Hier zeigte sich, dass der TBS viele Alternativen auf dem Rückraum hat. Da Marco Recktenwald schon nach dem 1. Spiel ausfiel, zeigten Klaus-Peter Weinert, Nicki Schäfer, Tobias Stemmler, Roman Petchourine und Thomas Schmeer, dass auch sie schießen können. Keiner Abwehr gelang es, sich auf das variable Angriffsspiel des TBS einzustellen. Im Publikum hörte man von den TBS-Fans: „Ein neuer TBS. Es macht wieder Spaß den Jungs zuzuschauen. Kein „Klein-Klein“ mehr. Keine russischen Einzelaktionen mehr!“

Beim Turnier in Dansenberg spielte man dann nicht so gut. Das Fehlen von Marco Recktenwald machte sich bemerkbar. Bei zweimal 15 Minuten Spielzeit kam es zu einer unglücklichen Niederlage gegen Wadfischbach, als Fadil Jusufbegovic wenige Sekunden vor Schluss mit einem Freiwurf traf. Gegen VT Zweibrücken reichte es nur zu einem Unentschieden und gegen Hassloch/Hochdorf verlor man knapp. Gegen den Oberligisten Dansenberg wurde knapp gewonnen. Hier zeigte die Mannschaft noch mal Moral, lag man doch drei Minuten vor Schluss mit 3 Toren hinten.

Ende August und Anfang September stehen noch Testspiele gegen die Oberligisten Völklingen, ATSV Saarbrücken, TuS Neunkirchen und die SF Uchtelfangen an. Hier soll die Mannschaft den letzten Feinschliff bekommen.

Dirk Eberhard zur neuen Mannschaft: „Die Spielanlage hat sich stark verändert. Sie ist nicht mehr so statisch auf zwei Mann bezogen, sondern wesentlich flexibler als letzte Saison durch die Neuzugänge Recktenwald und Weinert. Der Ball läuft wesentlich besser und schneller. Es gibt keinen Einzelshooter mehr, die Tore verteilen sich auf die ganze Mannschaft. Benjamin Bus, Christian Dorscheid und Markus Brixius entwickeln sich zu Topalternativen im Torwartbereich. Thomas Schmeer und Tobias Stemmler haben sehr große Fortschritte gemacht.“


03.09.01 Verbandsliga: TBS II verliert Auftaktspiel Mit Spannung erwarteten die handballinteressierten Saarbrücker Zuschauer in der Bruchwiesenhalle das erste Heimspiel ihrer Zweiten Mannschaft. Die Zweite Garde des TBS wurde im Vorfeld unter den Top Fünf für diese Saison gehandelt, was das Trainergespann Petchourine Brixius mit Schmunzeln wahrnahm. Für die neue Spielzeit wird man wohl auf Stemmler und Schmeer verzichten müssen, die nun überwiegend in der Ersten Mannschaft ihre Einsätze bekommen werden. So war das ausgegebene Saisonziel "Nichtabstieg" keine Presseente sondern eine realistische Einschätzung der Situation. Dennoch wollen die Saarbrücker mit
den gegeben Mitteln maximalen Erfolg erzielen. So sollten gegen Saarlouis Fraulautern die ersten beiden wichtigen Punkte eingefahren werden.
Entsprechend konzentriert der Beginn der Saarbrücker die mit 6:1 davonzogen und den Saarlouisern in den ersten 20 Minuten keine Chance ließen. Gegen Ende der ersten Halbzeit schwanden dann etwas die Kräfte und Fraulautern konnte auf 15:12 verkürzen. Dieser Trend setzte sich in der zweiten Halbzeit fort. Zu keinem
Zeitpunkt gab sich Saarlouis geschlagen und kämpfte sich Tor um Tor an den TBS heran. Den Saarbrückern merkte man die kurze Vorbereitungszeit in dieser Phase deutlich an. Viele Torchancen wurden vergeben und technische Fehler bestimmten das Spiel der jungen Saarbrücker Mannschaft. Lediglich Kreisläufer Tim Weise
und Linksaußen Christian Mühler konnten über die gesamte Spielzeit gefallen.
So kam es wie es kommen musste und Saarlouis glich aus und zog zum 20:25 Endstand davon.
Saarbrückens Trainer Roman Petchourine war nur mit den ersten 20 Minuten zufrieden und sieht noch viel Arbeit vor sich.

Trainer TBS:
Roman Petchourine, Markus Brixius

Aufstellung & Tore
Markus Brixius, Christian Dorscheid, Andreas Adam (5), Stephan Adam, Tim Weise (5), Christian Wunn, Andreas Mahren, Alexander Riedel (6), David Reinerts, Christian Mühler (4)

Trainer SLS Fraulautern:
Stefan Hawner, Stefan Diwo

Aufstellung & Tore
Robert Steier, Frank Steinkampf, Ralf Tschöpe (2) Timo Jackobs (4), Marc Scharfe (4), Torsten Derschug (2), Oliver Graß (2), Michael Albert (6), Udo Jung (3), Michael Almann (2)
03.09.01 Saarliga: TBS III unterliegt Titelaspirant TV Altenkessel II TBS Saarbrücken III gegen TV Altenkessel II: 18:21 (7:11)

Unter den Augen von Zweitligatrainer Momir Rinic kam es zum Stadtderby zwischen der 3. Garde des TBS und der 2. Mannschaft des TVA. Altenkessel geht als Meisterschaftsfavorit in die Runde, der TBS will den Abstieg vermeiden. „Mit weniger als 10 Toren verlieren“ war die Marschroute von Spielertrainer Andreas Kiemle.
Drei Spieler aus der 2. Mannschaft verstärken nunmehr die 3. Mannschaft. Doch man merkte schnell, dass die Jungs nicht zusammen trainieren. Altenkessel, mir Rückkehrer Jan Kordas und Steffen Heuser auf dem Rückraum spielte schon gut und zog nach 10 Minuten auf 1:3 davon. Beim TBS standen zu viele Fehler im Aufbau und Abschluss dagegen. Altenkessel konnte aus einer starken Abwehr immer wieder die unüberlegten Abschlüsse der St. Johanner mit Kontern eiskalt ausnutzen. Über 3:6 zog Altenkessel auf 4:8 nach 23 Minuten weg. Immer wieder war es Jan Kordas, der auf Zuspiele von Steffen Heuser frei zum Wurf kam. 7:11 stand es zur Halbzeit.

Die zweite Halbzeit begann, wie die erste aufgehört hatte. Fehler der St. Johanner im Aufbau und Gegenstöße, manchmal mit 4 Spielern der Altenkesseler. Dirk Baumgärtner im Tor der St. Johanner konnte einem leid tun, hielt er doch aus dem Spiel heraus souverän. Die Rücklaufmoral der TBS´ler ließ sehr zu wünschen übrig. Nach 42 Minuten schien die Partie gelaufen und eine „Klatsche“ drohte. 11:15 der Spielstand. Doch immer wieder Axel Hummel ließ die St. Johanner hoffen. Nach 48 Minuten stand es 14:17. Am Ende reichte es trotzdem nur zu einem 18:21. Fazit: Die 2. Halbzeit mit einem Tor gewonnen und das Spiel lässt uns hoffen. Es kommen schließlich auch etwas leichtere Gegner.

Es spielten: Dirk Baumgärtner, Andreas Kiemle (2), Axel Hummel (7), Michael Laval (5), Stefan Klaes, Uwe Peter (1), Ulrich Schröder, Rüdiger Kube (1), Bernd Bruch (1), Lukas Fechler (1)
09.09.01 Weibliche E-Jugend des TBS gewinnt ihr allererstes Spiel Erste weibliche E-Jugend des TBS Saarbrücken startet erfolgreich

Am Samstag war es soweit. In Ensheim trat die erste weibliche E-Jugend des TBS Saarbrücken an. In der Vergangenheit spielten zwar immer wieder Mädchen bei den E-und D-Jugenden mit, hörten aber oft auf, da sie mit den Jungs nicht mithalten konnten. Nun ist es der Trainerin Steffi Schröder gelungen ihren anfänglichen Kader von 10 Mädchen auf 17 Mädchen aufzustocken.
Und es ging richtig gut los in Ensheim. Der Gegner war auf dem gleichen Altersniveau (Jahrgang 1992/1993). Schnell ging man durch Tore von Hannah Weinsheimer, Luise Duchow und zweimal Jennifer Hirtzel mit 4-1 in Führung. Ein weiteres Tor durch Luise Duchow bescherte die 2-5 Halbzeitführung. Die Mädchen störten früh das Aufbauspiel der Gegner. Bezeichnend hierfür, das der 1 Wurf auf das von Evelyn Faivre gehütete Tor nach knapp 7 Minuten erfolgte. Die 2. Halbzeit verlief dann spannender. Ensheim hatte umgestellt und die starke Torfrau ins Feld gestellt. Anfänglich konnte der 3 Tore-Abstand gehalten werden. Immer wieder Luise Duchow ließ es "krachen". 10 Minuten vor Ende der Partie stand es 4-7. Da Trainerin Steffi Schröder allen Mädchen gleiche Spielanteile gab, mussten auch Jennifer Hirtzel und Luise Duchow ihren Platz auf der Bank einnehmen. Ensheim kam heran. 6-7 und noch 3 Minuten zu spielen. Luise Duchow durfte wieder ran und erlöste mit ihrem 5 Tor kurz vor Schluss die zahlreich mitgefahrenen Eltern vom Daumendrücken. Gelungener Auftakt und die Mädchen freuten sich riesig.
10.09.01 Verbandsligamannschaft des TBS meldet 6 weitere Neuzugänge Die Verbandsligamannschaft des TBS Saarbrücken meldet weitere 6 Neuzugänge

Nach dem Aderlass am Ende der letzten Saison (9 Abgänge) meldet der TBS rechtzeitig zum Saisonstart weitere 6 Neuzugänge. Nach den Abgängen der Spieler Nöll (ATSV Saarbrücken), Mader (SV Zweibrücken), Stemmler, Schmeer, Klein (alle 1. Mannschaft), Laval, Bruch und Hummel (alle 3. Mannschaft) und Markus Müller (Pause) standen die TBS-Trainer Roman Petchourine und Markus Brixius unter Zugzwang. Nach den Neuverpflichtungen von Christian Muehler und Stephan Adam konnten nunmehr noch Christian Wunn, 18 Jahre, vom 1. FC Saarbrücken, der auch in der A-Jugend der JSG 1. FC/TBS Saarbrücken spielte als Kreisläufer, Marc Schäfer, 20 Jahre, Bruder des 1. Mannschaftsspielers Nicki Schäfer, von SF Uchtelfangen für den Kreis und Linksaußen verpflichtet werden. Marc Schäfer spielte in der Uchtelfanger Jugend, machte danach 2 Jahre Pause und will jetzt wieder auf Torejagd gehen.
Weitere junge Zugänge sind Markus Neu, 19 Jahre, vom TV Sulzbach, rechter Rückraum, der bereits im HVS-Top-Team gespielt hat, und David Reinerts, 18 Jahre, Linksaußen, der früher auch bei der JSG 1. FC/TBS Saarbrücken in der A-Jugend gespielt hatte. Zudem konnten die St. Johanner wieder Andreas Mahren, 28 Jahre, Rechtsaußen und rechter Rückraum, reaktivieren, der bereits seit seiner frühestens Jugend in den Reihen des TBS steht und sich die vergangenen Jahre eine Auszeit nahm. Zurück ebenfalls wieder aus der 3. Mannschaft Alexander Riedel, der die Fäden auf der Rückraum Mitte Position ziehen soll.
Das Team muss sich noch finden, zeigte aber schon im 1. Saisonspiel gegen Fraulautern eine Halbzeit lang, dass man noch einiges erwarten kann. Das Saisonziel ist ganz klar der "Nichtabstieg. Mehr ist" nach den Worten von Co-Trainer Markus Brixius "mit dieser jungen Truppe nicht drin."
19.09.01 TBS holt einen Punkt in Vallendar 7 Sekunden vor Schluss einen Punkt zum 21:21 gewonnen, aber doch einen verloren
Samstagabend 20.00 Uhr, Anpfiff der Partie des Aufsteigers TV Vallendar gegen den TBS vor rund 150 Zuschauern. Sofortiger Abpfiff und Gedenkminute für die vielen Opfer des Terror-Angriffes auf Amerika.
Der TBS fing gut an, hatte das Spiel im Griff. Schnell lag man 3:7 in Führung. Vallendar verzweifelte im Angriff an Schlussmann Dirk Eberhardt, der einen sehr guten Tag hatte. Er hielt, was es zu halten gab. Roman Petchourine lenkte das Spiel und Marco Recktenwald konnte seine Klasse aufblitzen lassen. Kampfbetont, aber auf einem schwachen Niveau war das Spiel. Einzig und allein Dirk Eberhard hielt den TBS im Spiel. Zwischen der 12. und 24. Minute warf der TBS kein Tor, geriet aber nicht in Rückstand. Es war wohl die Nervosität vor dem ersten Spiel, aber es war hüben wie trüben ein Chaos im Angriff. Eine "Fahrkarte" nach der anderen wurde geschossen.
In der 2. Halbzeit ging es immer hin und her. Der TBS bestimmte das Spiel, spielte dann doch stellenweise überheblich, Trainer Frank Künzer nannte es in der Pressekonferenz sogar "arrogant". Die St. Johanner ließen somit Vallendar im Spiel. Die Spieler von Vallendar kämpften, gaben sich nicht auf und konnten beim 10:9 erstmals in Führung gehen. Der TBS konnte sich noch einmal in der 50. Spielminute mit 16:19 absetzen, aber dann kam die große Zeit der Zeitstrafen. Oft mit nur 4 gegen 6 stand der TBS auf dem Platz. Dazu kam die Verletzung von Spielgestalter Roman Petchourine. 10 schwere Minuten, ständig in Unterzahl. Vallendar kam heran und ging sogar kurz vor Schluss mit 21:20 in Führung. Aber durch ein Geschenk 7 Sekunden vor Schluss konnte der TBS noch einen Punkt mitnehmen. Nicki Schäfer ließ sich dieses "Geschenk" nicht entgehen und traf zum Endstand zum 21:21.
Vorstandsmitglied Erik Künzer sprach von einer freundlichen Atmosphäre in der Halle. Ein so freundliches Publikum hätte er noch nicht erlebt.
Kuriosum am Rande: Pressesprecher i.V. Frank Sold war bei der Pressekonferenz per Handy von Erik Künzer live dabei.
Trainer Künzer: "Im Prinzip haben wir einen Punkt gewonnen, da das Tor zum Ausgleich durch uns 7 Sekunden vor Schluss fiel. Aber im übrigen bin ich mit dem Spiel meiner Mannschaft nicht zufrieden. Wir hatten das Spiel 20 Minuten im Griff und haben uns dann zu sicher gefühlt, es war schon so was wie Arroganz zu spüren. Und schon machst du damit den Gegner stark. Die Mannschaft hat das Spiel dann wieder in den Griff bekommen. Spielentscheidend 10 Minuten vor Schluss, als sich der Kopf der Mannschaft, Roman Petchourine verletzte. Vallendar hatte danach das Spiel im Griff, die Manndeckung gegen den TBS fruchtete und man ging letztendlich mit 21:20 in Führung. Es war kein schönes Spiel, sondern hektisch. Die 2. Halbzeit spielte der TBS fast immer in Unterzahl, die letzten 10 Minuten ständig. Hektik und Kampf waren an der Tagesordnung."
Trainer Mario Kos: "Mit einem Sieg hatte ich nicht unbedingt gerechnet, schließlich war der TBS 5. der letzten Runde. Am Schluss haben wir aber dann doch einen Punkt durch ein Geschenk an Saarbrücken verschenkt. Insgesamt aber bin ich doch zufrieden. Saarbrücken war die spielbestimmende Mannschaft. Zu viele technische Fehler bestimmten das Spiel von Vallendar. Wenn die Schwächen im Sturm abgestellt werden, sehe ich hoffnungsvoll in die Zukunft. Das Spiel war insgesamt hektisch und schwer".
19.09.01 TBS 3 gewinnt verdient gegen TV Kleinblittersdorf TV Kleinblittersdorf - TBS Saarbrücken III: 18:21 (12:12)

Wie es sich gehört, war Kleinblittersdorf 45 Minuten vor Anpfiff in der Halle und machte sich warm. 30 Minuten vor Beginn waren die TBS´ler auch schon zu fünft. Dass Axel Hummel, der beste TBS-werfer fehlte war bekannt, dass aber auch Spielertrainer Andy Kiemle passen musste, war neu. Doch diesmal war Herbert Steffensky dabei, der den Part von Axel übernehmen sollte. ...und er tat dies gut! 1:3 und 2:5 lautete die Führung. Der TBS spielte seinen Stiefel runter. Dann 2 Minuten gegen Lukas Fechler. Diese 1. Zeitstrafe nutzte Kleinblittersdorf schamlos aus. 5:5! Beim 6:5 erstmalige Führung für Kleinblittersdorf. Beim 11:11 war der TBS wieder dran. Man kämpfte. 12:12 ging es in die Halbzeit.
Die zweite Halbzeit wurde kurz angepfiffen und wieder abgepfiffen. Gedenkminute für die Terroropfer in Amerika.
Ausgeruht von der Halbzeitpause legten die Saarliga-Handballer der St. Johanner dritten Garde wieder los, wie die Feuerwehr. Immer wieder Herbert Steffensky stieß in die Löcher der Kleinblittersdorfer Abwehr. 12:14, 13:15 und 14:16. Beim 15:16 war Kleinblittersdorf wieder dran. Dann kam die Zeit von Michael Laval, der mit schönen Hebern von Außen Kleinblittersdorfs Torwart Martin Schrammel "alt" aussehen lies. Im übrigen machten beide Torhüter ein Superspiel. Bis auf 15:19 zogen wir davon. Der Käse war sozusagen gegessen, die Manndeckung gegen den Kleinblittersdorfer Spielmacher Markus Henz hatte gewirkt! Am Ende stand ein 18:21 für den TBS.
Nächstes Spiel ist Axel Hummel wieder mit an Bord und mit Quierschied kommt ein Gegner, den die St. Johanner schlagen können.

Es spielten: Dirk Baumgärtner, Bernd Bruch (2), Rüdiger Kube (4), Herbert Steffensky (9), Stefan Klaes, Michael Laval (4), Uwe Peter, Lukas Fechler (2), Bernd Brodt und Uli Schröder
20.09.01 TBS Saarbrücken im 1. Heimspiel der Saison gegen die SG Waldfischbach Am kommenden Sonntag, 17.00 Uhr, begrüßt der TBS Saarbrücken zum ersten Regionalliga-Heimspiel in der Saarbrücker Bruchwiesenhalle die SG Waldfischbach.

Spielten die St. Johanner im ersten Spiel in Vallendar nur unentschieden, fegten die Waldfischbacher die 2. Garde der SG Wallau-Massenheim aus der Halle. Entsprechend motiviert werden die Waldfischbacher in Saarbrücken antreten. Für die TBS-Spieler gilt es ihrem Trainer Frank Künzer zu zeigen, dass sie nicht "arrogant" spielen und gegen den Geheimfavorit auf den Titel kämpfen werden. Abzuwarten bleibt, wie schwerwiegend die Verletzung des Spielgestalters der St. Johanner, Roman Petchourine, aus dem Spiel gegen Vallendar ist.

Gegen die Waldfischbacher spielte der TBS in der vergangenen Saison zweimal unentschieden. Aber die SG Waldfischbach hat sich, wie der TBS auch, durch Abgänge und zahlreiche Zugänge in der Spielanlage verändert.

Zwei spielbestimmende Spieler, nämlich Juri Karpouk und Otto Fetser haben den Verein verlassen. Zur SG sind Spieler wie Jochen Grill, Jens Rheinhardt, Michael Zeimet, Axel Johann, Steffen Ecker und Dennis Baier gekommen, die in etlichen Vorbereitungsspielen von Trainer Thomas Müller in Spiel eingebunden wurden.
Das Spiel soll schneller nach vorne, als zuletzt mit Juri Karpouk, getragen werden.

"Ich erwarte ein spannendes Spiel mit einem positiven Ausgang für unsere Mannschaft" ist sich Pressesprecher Frank Sold sicher, "und hoffe, dass uns viele Zuschauer anfeuern werden."
24.09.01 Kampf bis zur letzten Minute - TBS Saarbrücken siegt 28:27 gegen Waldfischbach 200 Zuschauer kamen zum ersten Heimspiel des TBS. Sie sahen von Anfang an ein kämpferische Partie beider Mannschaften.
Nach dem 3:2 durch Roman Petchourine wurde diesem von SG Walfischbach-Trainer Müller eine kurze Deckung verordnet. Immer wieder Marco Recktenwald konnte den TBS anfänglich vorne halten. Aber Waldfischbach hielt dagegen und war beim 4:4 dran und ging danach seinerseits erst mal in Führung. Beim 5:7 und 6:8, dass Fadil Jusufbegovic per 7-Meter erzielte, sogar mit 2. Toren.
Der TBS legte danach einen Zwischenspurt ein und konnte durch Tore von Recktenwald, Endres Rolli und Stemmler auf 10:8 wegziehen. Nun auch Manndeckung gegen Marco Recktenwald. Waldfischbach hielt dagegen und konnte noch auf 15:14 zur Halbzeit verkürzen.
Trainer Thomas Müller hatte wohl in der Halbzeit die richtigen Worte gefunden. Wie verwandelt kam Waldfischbach aus der Kabine. Jens Rheinhardt erzielte den Ausgleich und immer wieder Arnar Geirsson, der neben Fadil Jusufbegovic, der beste Spieler des Gegners war, ließ diese in Führung
gehen. Zweimal Marco Recktenwald ließ den TBS wieder hoffen 18:17 in der 35. Minute. Dann kamen die TBS-Rückspieler nicht mehr so zum Zuge. Hastige Abschlüsse und unkonzentrierte Würfe aus dem Rückraum ließen Waldfischbach auftrumpfen. Jusufbegovic, der insgesamt 12 Tore erzielte, ließ ein ums andere Mal die Abwehr des TBS schlecht aussehen. Nach 48 Minuten führte Waldfischbach mit 21:25 und kein TBS-Anhänger glaubte mehr an die Wende. Torwartwechsel beim TBS. Der entnervte Dirk Eberhardt machte dem jungen Benjamin Bus Platz. Der TBS kämpfte, hielt dagegen. Gestützt auf Glanzparaden von Torwart Bus schlug die „Schmidt-Connection“ zu. 3 mal Manuel und 2 mal Heiko Schmidt, dazwischen Klaus-Peter Weinert, brachten in der 51. Minute den TBS wieder mit 27:25 in Führung.
Waldfischbach war völlig von der Rolle und warf zehn Minuten kein Tor. Benjamin hielt in dieser Phase des Spiels den Sieg für den TBS fest. Am Ende stand ein glücklicher, aber aufgrund des Kampfes verdienter Sieg zu Buche (Der 1. Sieg in einem Punktspiel gegen Waldfischbach)
Trainer Künzer nach dem Spiel: „Über weite Strecken hat man gemerkt, dass wir auf entscheidenden Positionen ne besetzt sind. Die Bindung auf dem Rückraum ist noch nicht so, wie ich mir das vorstelle. Aus diesem Grund entsteht so ein
Einbruch wie am Anfang der 2. Halbzeit. Allerdings hat sich gezeigt, dass wir dieses Jahr breiter besetzt sind, weil wir mit Weinert, Stemmler und Schmeer gute Alternativen für die etablierten Rückraumspieler haben. Die TBS Mannschaft
ist über den Kampf zurück ins Spiel gekommen. Eine Tugend, die uns früher auszeichnete und uns in Zukunft auszeichnen wird.“
24.09.01 TBS Saarbrücken 2 gegen HC Dillingen/Diefflen: 19:24 Nach 2 verlorenen Spielen wollte die 2. Mannschaft am Sonntag zu Hause gegen den HC Dillingen/Diefflen die ersten beiden Punkte einfahren. Kein leichtes Unterfangen, zählt der Gegner doch zu den Meisterschaftsfavoriten. Der Gast begann standesgemäß mit einer 3:8 Führung und dämpfte gleich die Hoffnungen der Schützlinge von Roman Petchourine, die in dieser Partie durch Andreas Klein verstärkt wurden. Zwar gab sich der TBS nicht geschlagen, hinkte aber diesem 5 Tore-Vorsprung bis zur Halbzeit hinterher. Vor allem der linke Dillinger Rückraumspieler Nihad Muhic machte der jungen Saarbrücker Mannschaft immer wieder durch seine Feldtore und seine sicher verwandelten Siebenmeter Probleme.

In der 2. Halbzeit sahen die etwa 40 Zuschauer einen stärkeren TBS. Die Abwehr ließ in den ersten 10 Minuten kein Gegentor zu und die Saarbrücker kamen zum 16:16 Ausgleich. Doch dann hatte der TBS wohl zuviel Angst vor der eigenen Courage. Zu schnelle Abschlüsse und mangelnde Einsatzbereitschaft in der Defensive wussten die Handballer aus Dillingen für sich zu nutzen und gewannen schließlich verdient mit 19:24. Die beiden Schiedsrichterinnen aus Ensheim machten insgesamt eine gute Figur. Der Mannschaftsverantwortliche Markus Brixius: "Trotz einer deutlichen Steigerung im Vergleich zum letzten Spiel bleibt die wehmütige Erkenntnis: Es wäre mehr drin gewesen, wenn... Aber dennoch sind wir auf einem guten Weg und werden bald die ersten Punkte einfahren."

So spielten Sie:

TBS: Trainer: Roman Petchourine und Markus Brixius
Mannschaft: Markus Brixius, Andreas Adam (5), Tim Weise (3), Christian Wunn (1), Alexander Riedel, Markus Neu (4), Christian Mühler (2), Andreas Klein (4/2)
24.09.01 TBS Saarbrücken 3 gegen ASC Quierschied: 18:23 (9:8) Im 3. Spiel der Runde traf die 3. Garnitur des TBS Saarbrücken auf den ASC Quierschied, der nach 2 Niederlagen schon unter Zugzwang stand. Der TBS, in Bestbesetzung angetreten, wollte die nächsten 2 Punkte einfahren. Entsprechend begann das Spiel nervös. Thomas Hirth (ASC) gegen Dirk Baumgärtner (TBS) hätte das Spiel die ersten 7 Minuten heißen können. Beide Torleute hielten mit Glanzparaden ihre "Bude" sauber. Beim 2:1 hatte der TBS nach 10 Minuten die Nase vorne. Doch viele Abschlussfehler kam Quierschied innerhalb von 4 Minuten zum 2:5. Team-Time-Out TBS. Das wirkte und der TBS kam beim 6:6 wieder zum Ausgleich. Mit 9:8 ging man in die Halbzeit.

Die 2. Halbzeit lief dann nichts mehr zusammen. Einzelaktionen, technische Fehler, eklatante Abwehrschwächen gepaart mit seltsamen Schiedsrichterentscheidungen ließen die St. Johanner zwar immer noch dran bis zum 16:17, doch dann zog Quierschied auf 16:20 davon. Alles Aufbäumen fruchtete nicht mehr. Axel Hummel haderte mit sich selbst und dem Torholz, Torwart Dirk Baumgärtner wurde von Außen ein ums andere Mal passiert und gegen den sicheren 7-Meter-Schützen der Gäste Bertram Deuringer (sieben 7-Meter) war an diesem Abend kein Kraut gewachsen. Ulrich Schröder war der einzige Lichtblick in den Reihen des TBS. Am Ende stand ein 18:23, aber die Moral und der Wille, die Scharte im nächsten Auswärtsspiel auszuwetzen.

Es spielten:

Dirk Baumgärtner, Bernd Bruch, Axel Hummel (6), Rüdiger Kube, Ulrich Schröder (1), Stefan Klaes (1), Michael Laval (2), Uwe Peter (1), Bernd Brodt, Lukas Fechler (3) und Herbert Steffensky (4)
01.10.01
Aufregung schon vor der Abfahrt des TBS Saarbrücken nach Hüttenberg, dem weitesten Auswärtsspiel. Neben Conny Endres, Jan Weise, Andreas Klein entsetzte vor allem die Absage von Torwart Dirk Eberhardt, der Rückenprobleme hatte. Somit war klar, dass Benjamin Bus durchspielen musste. Dann stand da ein Linienbus, mit dem die weite Fahrt angetreten werden musste. Trainer Künzer betete, dass das gut ging, steckte sicherheitshalber seine Torwartsachen ein und nahm den Bruder von Nicki Schäfer, Marc Schäfer aus der 2. Mannschaft mit.
Nach dem Spiel meinte Trainer Frank Künzer: "Eine unglückliche Niederlage, einzig und allein resultierend aus der Abschlussschwäche bei 7-Metern und Gegenstößen!" Was war geschehen, das Ergebnis von 27:23 für Hüttenberg ist doch eine klare Sache, oder?
Vor 317 Zuschauern ging das Spiel anfangs hin und her. Hüttenberg war immer ein bis zwei Tore in Führung. Bis zum 7:4, als es auf einmal drei Tore waren, resultierend aus ungewohnten Aufbauschwächen der Rückraumspieler Recktenwald und Petchourine. Hüttenberg spielte ein 4:2-Abwehr, was zu nervösen Aktionen der TBS -Spieler führte. Wieder zwei unnötige Ballverluste des TBS führten zur 10:6-Führung durch Hüttenbergs Außen Bepler. Team-Time-Out Trainer Künzer. Das wirkte, wen auch nur kurz. Der TBS kam durch Tore von Roman Petchourine und Manuel Schmitt auf 10:9 heran. Benjamin Bus im Tor steigerte sich zunehmend, aber der TBS konnte das vorgegebene Konzept von Trainer Frank Künzer nicht weiter umsetzen und so zog Hüttenberg in den letzten 3 Minuten vor der Pause auf 14:11 davon.
In der Halbzeit wurde den Spielern erneut erklärt, wie sie Hüttenberg knacken können. Stemmler und 3 x Manuel Schmitt setzten dies um, zudem ein bärenstarker Bus im Tor ließen den TBS zum Ausgleich kommen. 15:15 in der 39.Spielminute. 4 Minuten passierte dann gar nichts. 2 Siebenmeter durch Manuel Schmidt wurden verworfen und Fahrkarten im Angriff geschossen. Der TBS hatte Angst in Führung zu gehen. Das rächte sich und immer wieder die Rückraumspieler Weber und Schäfer setzten die Hüttenberger Aktzente. Durch ein Tor von Dino Duketis, der wie die Neuverpflichtung Goran Tudosic blass blieb, zog Hüttenberg wieder auf 20:17 davon. In dieser Phase zeigten Marco Recktenwald und Roman Petchoruine, was sie drauf haben und man kam bis auf 22:21 nach 52 Minuten heran. Wieder ein verworfener 7 Meter, diesmal durch Thomas Schmeer. Danach 3 schnelle Tore der Hüttenberger und der Käse war in der 55. Minute so gut wie gegessen. Dann Schreck für den TBS: Marco Recktenwald knickt beim Sprungwurf um und wird wohl pausieren müssen. Genaue Diagnose noch offen. Am Ende stand ein glückliches 27:23 für Hüttenberg.
Trainer Duketis von Hüttenberg sah es zwar anders: "Ein verdienter Sieg. Ich bin einigermaßen zufrieden. Die Mannschaft stand unter enormen Druck und spielt noch nicht abgeklärt genug. Aber ich habe gute Ansätze gesehen. Der TBS hat mich überrascht. Sie haben ruhig gespielt und die Angriffszeit voll ausgenutzt."
Trainer Frank Künzer: "Meine Mannschaft hatte immer Erfolg, wenn sie das taktische Konzept verfolgte, um die offensive Abwehr zu knacken. Teilweise hatte der TV Hüttenberg überhaupt keine Mittel unser Konzeptionsspiel entscheidend zu stören. Wir sind letztlich in den entscheidenden Phasen an unseren Nerven gescheitert."
01.10.01 2. Mannschaft des TBS erkämpft den ersten Punkt Ohne Ihren Trainer Roman Petchourine reiste die zweite Mannschaft des TBS zum Auswärtspiel in die benachbarte Joachim Deckarm Halle zum selbsternannten Aufstiegsfavorit HSG Dudweiler / PSV Saarbrücken. In diesem Derby waren beide Mannschaften unter Zugzwang. Die Spielgemeinschaft weil sie bisher deutlich unter ihren Erwartungen und wahrscheinlich auch Möglichkeiten gespielt hat und der TBS weil der letzte Punktgewinn in der vergangenen Saison erzielt wurde. Entsprechend nervös begannen die Akteure in diesem Dauerbrenner. Doch erwartungsgemäß legte HSG/PSV mit 3:0 vor und hielt den Vorsprung bis etwa zur Mitte der ersten Halbzeit mit 5:2. Dudweiler gelang es nicht trotz mehrerer sicherer Abschlußmöglichkeiten der jungen Saarbrücker Mannschaft davonzuziehen. Immer wieder wurden klare Chancen vergeben, sodass der TBS Tor für Tor den Vorsprung schmelzen ließ und sogar mit 5:6 in führung gehen konnte. Bei der Spielgemeinschaft lief zu diesem Zeitpunkt nicht mehr viel und St. Johann ging konsequenterweise mit einer 9:12 Führung in die Halbzeit.
Nach der Pause gelang es dem TBS zunächst die Führung zu verteidigen. Doch nach und nach schwanden die Kräfte, der ersatzgeschwächten St. Johanner und der Spielgemeinschaft gelang nach etwa 10 Minuten der Ausgleich. Der TBS blieb jedoch im Spiel gestützt auf eine gute Leistung im Defensivbereich und der ein oder anderen beherzten Einzelaktion. Erst als sich Spielertrainer Roland Köger einwechselte wurde das Spiel der Gastgeber wieder gefährlich. Kröger erzielte selbst zwei Tore und seine Mannschaft begann plötzlich wieder zu kombinieren. Doch in den letzten Minuten konnte keine der beiden Mannschaften das Spiel entscheiden, sodass es nach einem Foul beim Stande von 18:18 per Siebenmeter zum spannenden Showdown zwischen Kröger und TBS Schlußmann Markus Brixius kam, dass der Torwart für sich entscheiden konnte. Somit war der erste Punktgewinn für die Gäste unter Dach und Fach.
Der Mannschaftsverantwortliche Markus Brixius "Die Mannschaft wollte unserem abwesendem Trainer Roman Petchourine ein Geschenk machen. Obwohl wir Dank seines exzellenten Trainings aus einer Rumpftruppe schon eine recht manierliche Mannschaft geformt haben mit stetigem Aufwärtstrend, so haben ihn die letzten Spiele in denen sicherlich mehr drin gewesen wäre schon fast zur Verzweiflung gebracht. Dieses Spiel werden wir zum Anlass nehmen uns weiter zu steigern und uns nach oben in Richtung eines sicheren Nichtabstiegplatzes zu orientieren. Ein besonderer Dank gilt Alex Riedel, der die Geschäfte von der Bank in Vertretung sehr gut erledigt hat".

Aufstellung
Markus Brixius, Andreas Adam (2), Tim Weise (2), Christian Wunn, Alexander Riedel, Markus Neu (4), Christian Mühler, Andreas Klein (10 / 5), Gerhard Delles
Trainer Markus Brixius, Alexander Riedel (i.V.)
01.10.01 3. Mannschaft des TBS gewinnt bei der Unteren Saar 3 Saarliga: MSG HF Untere Saar III - TBS Saarbrücken III: 16:18

Am Sonntag ging es zur Unteren Saar 3. Ein Spiel, dass der TBS gewinnen musste. Trotz diverser Absagen, konnte Trainer Andreas Kiemle wenigstens mit 9 Spielern antreten, wobei er selbst und Frank Sold sich wieder gesund meldeten.
Die Partie begann, wie das Spiel gegen Quierschied. 10 Minuten lang zeichneten sich beide Torhüter durch Glanzparaden aus. Gerade mal 1:0 führten die St. Johanner. Dann zog die Untere Saar an und ging mit 3:1 in Führung. 15 Minuten und immer noch ein Tor. Was der TBS aus dem Rückraum warf war "grottenschlecht". Oliver Büchel, der sein Debüt in dieser Saison gab, fügte sich nahtlos in das schlechte Spiel ein. Durch Einzelaktionen konnten die TBSler wieder mit 4-5 in Führung gehen. Das Spiel plätscherte so vor sich hin und zur Halbzeit führte der TBS 6:8 dank einer super Torwartleistung von Dirk Baumgärtner.

Anfang der 2. Halbzeit spielte der TBS weiter schlecht und Axel Hummel zweifelte mittlerweile an sich selbst. Michael Laval hielt den TBS in dieser Phase mit seinen sicher geworfenen 7-Metern im Spiel. Oliver Büchel "verhob" sich mehrfach von Außen, so dass die Untere Saar das Spiel wieder in den Griff bekam, beim 9:9 ausgleichen und sogar 10:9 in Führung gehen konnte. Bernd Bruch mit zwei Toren brachte den TBS wieder auf die Siegerstraße. Bis zum 15:15 konnte die Untere Saar noch mithalten, dezimierte sich dann aber immer wieder durch Fouls und der TBS konnte auf 15:17 wegziehen. Trotz Unterzahl kam die Untere Saar noch auf 17:18 heran. Noch 20 Sekunden zu spielen und Michael Laval, wäre der Heber noch nicht erfunden, er hätte es an diesem Abend getan, bescherte dem TBS zwei wichtige Punkte. Damit bleibt die 3. Garde des TBS auswärts ungeschlagen.

Es spielten: Dirk Baumgärtner, Frank Sold, Andreas Kiemle, Axel Hummel (3), Bernd Bruch (4), Rüdiger Kube (1), Michael Laval (6), Oliver Büchel (3) und Lukas Fechler (1)
01.10.01 TBS erwartet HG Saarlouis zum Saar-Derby Am Sonntag, den 7. Oktober 2001 um 17.00 Uhr erwartet der TBS Saarbrücken die HG Saarlouis zum Regionalliga-Derby in der Saarbrücker Bruchwiesenhalle.
Die Saarlouiser sind schlecht in die Runde gestartet und stehen mit 0:6 Punkten am Tabellenende. Die Mannschaft plagen enorme Verletzungssorgen. Neben Koch und Waerder wird wohl auch Rückraumspieler Andreas Dörr fehlen, der sich im Spiel in Münster einen Bandscheibenvorfall zuzog. Dass die Mannschaft fighten kann, hat sie im letzten Spiel gegen Wallau-Massenheim II gezeigt, das nur mit einem Tor verloren ging. Aber auch in diesem Spiel riss das Verletzungspech nicht ab. Marco Eglseder, Peter Balke und Dirk Mathis fallen unter Umständen aus. Trainer Berthold Kreuser kennt die Mannschaft des TBS genauestens. Der TBS muss sich also vorsehen, hat mit Saarlouis einen "angeschlagenen Boxer" als Gast, der sich bis auf´s Letzte wehren wird.
Aber auch den Saarbrücker Trainer Frank Künzer plagen neben der Verletzung vpn Dirk Eberhardt Sorgen: "Die HG Saarlouis ist mit ihrer aggressiven 3-2-1-Abwehr mit den erfahrenen Regionalligaspielern Balke, Mathis und Dörr, wenn sie denn spielen, ein schwieriger Gegner. Wir müssen abwarten, ob Marco Recktenwald gegen Saarlouis einsatzfähig sein wird. Ansonsten müssen wir auf eine mannschaftlich geschlossene Leistung angesichts der sicher zu erwartenden Manndeckung gegen Roman Petchourine bauen. Das hat schon beim Grenzlandturnier ohne Marco sehr gut funktioniert."
04.10.01 TBS III fährt ersten Heimsieg ein TBS Saarbrücken III - HC Überherrn: 26:14 (9:5)

Die Dritte des TBS beendet beeindruckend ihre Heimniederlagenserie. Aber man begann so, wie man in Brotdorf aufgehört hatte. 10 Minuten kein Tor. Hannes Moritz im Tor der Überherrner fing sogar die Bälle vom Rückraum. Durch Gegenstöße ging Überherrn mit 3:0 in Führung. Danach hatten sich die TBS-Mannen besser auf die Überherrner eingestellt und konnten endlich auch Torwart Moritz überwinden. Bis auf 7:3 zog der TBS davon. Immer wieder das Einlaufen der Außenspieler sorgte für Unruhe in der Deckung der Gäste. Torwart Dirk Baumgärtner im Gehäuse der St. Johanner hielt wieder mal alles und stahl Moritz die Show. Mit 9:5 ging es in die Halbzeit. Spielertrainer Kiemle forderte mehr die 2. Welle zu spielen.

In der zweiten Halbzeit beherzigten wir dies auch. Christoph Reis, Oliver Büchel und Michael Laval rannten, was das Zeug hielt. Überhaupt machte die Mannschaft heute wieder mal ein gutes Spiel. Lukas Fechler, Bernd Bruch und Axel Hummel ließen immer wieder ihr Können aufblitzen. Christoph Reis und Stefan Klaes spielten eine gute Partie am Kreis. Über 12:6, 14:7, 20:11 zog man am Ende bis auf 26:14 davon. Eine heftige Klatsche für Überherrn und endlich mal ein positives Torverhältnis beim TBS. Trainer Kiemle meinte: "Schade, dass wir jetzt über zwei Wochen kein Spiel haben. Ich würde gerne schon am Wochenende wieder spielen, so wie die Mannschaft heute gespielt hatte." Sein Gegenüber, Spielertrainer Johannes Moritz, war da schon nicht mehr so gut gelaunt: "Da erklärst du den Jungs in 3 Trainingseinheiten, wie der TBS beginnt. Langsam, gemütlich, den Gegner einlullend, und dass sie auch noch nach den ersten 10 Minuten beißen müssen, aber was machen sie, lassen den TBS dann ihr Spiel spielen. Da sagst du den Jungs, wo sie bei Torwart Baumgärtner nicht hinwerfen dürfen und was machen sie? Sie werfen genau dahin, wo er stark ist."

Es spielten: Dirk Baumgärtner, Andreas Kiemle (2), Bernd Bruch (3), Axel Hummel (2), Michael Laval (5), Lukas Fechler (4), Oliver Büchel (4), Stefan Klaes (1), Frank Sold und Christoph Reis (5)
07.10.01 TBS Saarbrücken und die HG Saarlouis trennen sich unentschieden im Saar-Derby Rund 300 Zuschauer in der Saarbrücker Bruchwiesenhalle gaben der Partie den nötigen Rahmen. Die HG Saarlouis war taktisch gut auf den TBS eingestellt. Durch das Fehlen von Marco Recktenwald wurde Roman Petchourine von Anfang an in Manndeckung genommen. Der TBS spielte nervös und unter dem Druck des Gewinnen müssen. Bei Saarlouis spielte erstmals wieder Jörg Waerder. Peter Balke und Dirk Mathis hatten ihre Verletzung des letzten Spiels ebenfalls auskuriert. Durch übertriebene Strafen der Schiedsrichter spielten beide Mannschaften oft in Unterzahl. Saarlouis zog über 1:3 auf 2:6 nach 14 Minuten davon. Immer wieder Aufbau- und technische Fehler führten zum Ballbesitz der Gäste. Hinzu kamen in dieser Phase vergebene 7-Meter und Gegenstöße. Aber der TBS kämpfte, kam auf 7:8 heran. Doch so sehr sich auch Roman Petchourine durch Einzelaktionen mühte, es reichte nie zum Ausgleich. Durch einen direkt geworfenen Freiwurf nach Ablauf der 1. Halbzeit durch Dirk Mathis konnte Saarlouis mit einer 9:11 Führung in die Kabinen gehen.

Frank Künzer baute seine Jungs in der Halbzeit auf und die konnten durch innerhalb der ersten 5 Minuten durch Tore von Roman Petchourine, Heiko Schmidt und Klaus-Peter Weinert den Spieß umdrehen und mit 12:11 in Führung gehen. Doch die HG Saarlouis war nicht geschockt. Immer wieder Dirk Mathis und der gut aufgelegte Daniel Altmeyer ließen Saarlouis bis zur 43. Minute mit 13:16 in Führung gehen. Team-Time-Out TBS und Torwartwechsel, nachdem der TBS planlose Angriffe und technische Fehler produzierte. Benni Bus hielt die ersten Bälle und Saarlouis zeigte Nerven. Der TBS kam wieder heran durch ein Tor von Conny Endres auf 15:16 heran. Wieder zwei unnötige Ballverluste und ein Fehlpass des sonst prima spielenden Benjamin Bus brachten Saarlouis mit 15:18 nach 52 Minuten auf die Siegerstraße. Angriff TBS und 7 Meter: Wer wirft? Der jüngste Feldspieler Tobias Stemmler schnappt sich den Ball und verwandelt eiskalt, 16:18. Dann der Auftritt von Thomas Schmeer, der eine 2 Minuten-Strafe gegen Peter Balke mit zwei Rückraumtoren, zum Ausgleich von 18:18 nach 55 Minuten ausnutzte. Dann eine hektische Schlussphase. Saarlouis geht durch Mathis mit 18:19 in Führung. Noch 2:20 zu spielen. 58. Spielminute, erneut 7 Meter für den TBS. Tobias Stemmler behält die Nerven und verwandelt erneut souverän. 58:13 gespielt und auf einmal fällt die Uhranzeige aus. Saarlouis spielt einen langen Angriff und schließt ab, aber Benni Bus hält. Ballbesitz für dem TBS. Keiner weiß wie lange noch. Doch der TBS beendet diesen letzten Angriff mit einem Stürmerfoul. Schlusspfiff, der unglücklich pfeiffenden Schiedsrichter.

Tobias Stemmler meinte nach dem Spiel: " Wir haben schlecht gespielt und hatten eine schlechte Torausbeute. Durch den Kampfgeist sind wir wieder ran gekommen. Wir haben einen Punkt verschenkt. Die Parole war ganz klar: 2 Punkte. Mit meiner eigenen Leistung bin ich dennoch zufrieden."
Dirk Mathis von der HG Saarlouis fand: "Ein typisches Derby, trotzdem war keine übermäßige Härte im Spiel. Unser taktisches Konzept mit der Manndeckung und den langgefahrenen Angriffen ist gut aufgegangen. Die uns gebotenen Torchancen haben wir gut ausgenutzt. Letztendlich bin ich mit dem Punkt zufrieden, es war ein gerechtes Unentschieden."
16.02.02 TBS-Regio-Handballer bestritten Spiel gegen TBS-Allstars-Team Anlässlich seiner 5-jährigen Amtszeit als Trainer beim TBS hat Frank Künzer alle ehemals von ihm trainierten Spieler eingeladen. Der Einladung am letzten Freitag sind die Torleute Dirk Baumgärtner, Ulrich Schröder, Gerhard Delles und Martin Schramel, sowie die Feldspieler Frank Jordan, Axel Röder, Dirk Sold, Thorsten Hahn, Christoph Reiß, Markus Müller, Thorsten Anstadt und Florian Krüger gefolgt. Gekommen waren auch Marc Schäfer und Andreij Wassiliew, die jedoch verletzt passen mussten.
Rund 50 Zuschauer verfolgten das mit viel Spaß geführte Spiel in der Bruchwiesenhalle. Überrascht war man vom Auftreten des All-Star-Teams, das zusammenspielte, als hätte es mehrere Trainingseinheiten gemeinsam hinter sich. Frank Jordan zeigte es seinen alten Kollegen kräftig. Vor allem sensationelle Kreisanspiele häuften sich derart, dass Dirk Eberhard im Tor die Worte fehlten. Aber auch Gegenstöße und schnell ausgeführte Mitteanspiele gehörten zum Spiel der "in die Jahre gekommenen" Spieler. Herausragend auch die Torleute Dirk Baumgärtner, Ulrich Schröder, Gerhard Delles und Martin Schramel, die den Regionalligaspielern zeigten, dass sie noch lange nicht zum alten Eisen gehörten. "Das hat viel Spaß gemacht" waren sich Dirk Sold und Axel Röder nach dem Spiel einig. Selbst Conrad Endres, immer noch verletzt, ließ es sich nicht nehmen, mitzumachen. "Ich werfe alle Sieben-Meter" tönte er vor dem Spiel. Und das tat er dann auch, sehr zur Verwunderung seines eigenen Torwarts Benjamin Bus.
Unsportlicher Höhepunkt dann die rote Karte gegen Manuel Schmidt, der sich mit dem Schiedsrichter anlegte, weil er keine andere Möglichkeit sah, an das Bier auf der Tribüne zu kommen. "Grob unsportlich" waren die Kommentare seiner Kollegen, "er kann Bier trinken und wir müssen noch rackern". Das taten sie dann auch. Mit bis zu fünf Toren führten die Allstars zwischendurch. Doch Marco Recktenwald und vor allem Roman Petchourine drehten in der 2. Halbzeit etwas auf, so dass es nach 60 Minuten 60 Tore gab und die gerecht verteilt: auf beiden Seiten 30!
16.02.02 Erfolgreiches Miniturnier des TBS Saarbrücken Auch das 5. Miniturnier des TBS Saarbrücken, ausgerichtet vom Freundeskreis der Handballjugend des TBS, war ein großer Erfolg. Die Minimannschaften der HSG Dudweiler/PSV, des TV Dirmingen, der SF Rilchingen/Hanweiler, der SG Holz/Lummerschied, des ATSV Saarbrücken, der HSG Völklingen und des TBS I und II spielten in zwei Vierergruppen gegeneinander. Aufgelockert wurde das ganze durch zwei Einlagespiel der Superminis (Kinder zwischen 3 und 5 Jahren) der HSG Völklingen und des TBS Saarbrücken. Bei diesen Spielen war die beste Stimmung. Da war es egal in welche Richtung es ging, Hauptsache da war ein Tor. So wurde zur Begeisterung der vielen Zuschauer so manches Eigentor geworfen.

Selbst der Regionalligatorwart des TBS, Dirk Eberhard, ließ es sich nicht nehmen, als Schiedsrichter zu fungieren und dann nebenbei seinen Sohn Niklas bei den TBS-Minis anzufeuern. Selbst die TBS Schiedsrichter Stefan Klaes und Thilo Moser pfiffen Spiele. Das Schiedsrichterfeld komplettierten Rolf Krammel, Ulrich Schröder und der extra aus Stuttgart gekommene Philipp Greiner.

Alle Kinder waren mit einem großen Engagement bei der Sache und wurden daher alle belohnt. Es wurden keine Ergebnisse oder Tore notiert, so dass alle Sieger waren. Die Preise für alle Kinder wurden von der Firma Okko Getränke GmbH und dem SPD-Ortsverein St. Johann gestiftet. Herr Hürter, Vorstandsmitglied des SPD-Ortsvereins, ließ es sich nicht nehmen, die gestifteten Brezeln selbst an die Kinder zu verteilen. "Wenn ich das hier sehe, braucht man sich im Nachwuchsbereich des Handballs, insbesondere beim TBS, keine Sorgen zu machen" so Herr Hürter.

"Ein großer Dank gilt wieder allen Müttern, die Kuchen gebacken haben und den vielen Eltern und Mitgliedern des Freundeskreises, die wieder eine prima Organisation an den Tag gelegt haben" stellte Stefan Klaes 1. Vorsitzender des Freundeskreises abschließend fest.
16.02.02 TBS verschenkt Punkt beim 24:24 in Saarlouis Trainer Frank Künzer hätte Hitchcock oder Hellseher werden sollen!

Spannender hat Hitchcock keinen Triller geschrieben und vorhergesagt hat er das Ergebnis auch. Mit einem Unentschieden war er in einem Vorbericht der SZ schon zufrieden. Und nach dem Spiel? "Nach dem Spielverlauf muss man mit dem Unentschieden zufrieden sein. Nach den letzten beiden Minuten allerdings nicht!" so Thomas Schmeer nach dem Spiel.

Was geschah in den letzten Minuten? 53:50 sind gespielt, der TBS mit 22:23 in Führung. Das 3. Mal 2 Minuten Roman Petchourine, rote Karte und 7-Meter. Andy Dörr verwandelt sicher zum 23:23. 55. Minute Martin Koch läuft alleine auf Benni Bus und scheitert an diesem, der ab der 50. Minute im Tor stand. 57. Minute: Benni Bus hält ein Geschoss von Peter Balke, der Ball rollt in den Kreis. Mit einem Hechtsprung auf den Ball riskiert er gar eine Verletzung, aber er hat den Ball. 58. Manuel Schmidt erzielt das 23:24. In der 59. Minute hält Bus auch den nächsten Saarlouiser Wurf. 59:30 zeigt die Uhr. Offene Manndeckung Saarlouis. Der TBS spielt sich durch und erhält einen 7-Meter. 59:52 zeigt die Uhr. Aber Manuel Schmidt scheitert am Pfosten. Ballbesitz Saarlouis und Auszeit. Torwart raus und siebter Feldspieler rein. Noch 5 Sekunden und Freiwurf Saarlouis. "Auf links passiert´s" ist sich Vater Eberhard sicher. Und er hat recht. Der Ball kommt zu Jörg Waerder und der Spieler für die kuriosen Tore mit dem 8-fach knickbaren Arm hämmert das Ding kurz rein. Aus und vorbei. Saarlouis Spieler erdrücken ihn in einer Traube.

Ansonsten sahen die gut 500 Zuschauer in der Saarlouiser Sporthalle kein gutes Regionalligaspiel. Kampf und Krampf wechselte sich ab. Manchmal war die Härte auf Saarlouiser Seite zu übertrieben, wurde aber nicht von den Schiedsrichtern geahndet. Saarlouis ging schnell 3:0 in Führung. Der TBS brauchte fast 17 Minuten, bis sich ein Spielfluss einstellte. 7:4 nach 16. Minuten. Doch dann schafften Marco Recktenwald und Roman Petchourine den Ausgleich. Dirk Eberhard zeigte ein herausragendes Spiel und entschärfte einige Gegenstöße.

In der 2. Halbzeit konnte sich der TBS auf 11:13 absetzen, aber Saarlouis kämpfte und ließ nicht nach. Die HGS ging wieder mit 14:13 in Führung. Beim 16:18 und 17:19 zauberte Heiko Schmidt auf Außen mit einem Heber und einem Dreher. Saarlouis schaffte aber wieder den Ausgleich. Thomas Schmeer stach in der 2. Halbzeit besser und warf 2 wichtige Tore, insbesondere das zum 21:22. Marco Recktenwald mit seinem 6 Treffer war dann das 21:23 vorbehalten. Den Rest kennen wir.

Thomas Schmeer: "Mit meiner Leistung in der 1. Halbzeit bin ich nicht zufrieden. In der 2. Halbzeit war ich dann mit dem gezeigten zufrieden."

Trainer Frank Künzer: "Ich kann mit meiner Mannschaft nicht zufrieden sein. Sie haben die ersten 15 Minuten verschlafen und am Schluss bringt eine clevere Mannschaft das Spiel über die Runden. Hauptproblem war, dass unser Angriff die aggressive 1-2-3-Deckung der Saarlouiser nicht knacken konnte."
18.02.02 TBS Saarbrücken II kann doch noch gewinnen Positiver Aufwärtstrend bestätigt

Nach einem tollen Kampfspiel sahen die zahlreichen Zuschauer in der Bruchwiesenhalle, Saarbrücken endlich auch mal fröhlicher Gesichter von der Heimmannschaft. Was war geschehen?

Die Gastmannschaft aus Kirkel um den Routinier Michael Ditzler ging zuerst einmal mit 0:3 in Führung. Es verging einige Zeit bis die Gastgeber ins Spiel fanden. Nach knapp 15 Minuten konnte der TBS, der in dieser Partie durch Goalgetter Thomas Schmeer verstärkt wurde erstmalig ausgleichen. Schon nach den ersten Angriffen, war klar das dieses Spiel ein Kampfspiel würde. Viele kleine und gröbere Fouls bestimmten nicht nur die erste Halbzeit. Für Statistiker: Insgesamt 11 Tore wurden im gesamten Spiel per 7-Meter erzielt. Die Schiedsrichter aus Niederwürzbach verteilten 17 2-Minuten Strafen und einige Kartons. Nach dem Ausgleich schien es zuerst als ob Kirkel das Führungsruder wieder an sich riss, doch gelang es der Saarbrücker Handballtruppe doch tatsächlich bis zum Pausentee eine knappe 13:11 Führung herauszuspielen.

Nach dem Wiederanpfiff zuerst einmal das gleiche Spiel. Saarbrücken gelang es immer wieder den Vorsprung zu halten und in der 35igsten Minute sogar auf 4 Zähler beim Stand von 16:12 zu erhöhen. Doch dann wendete sich das Blatt wieder. Viele regelwidrige Aktionen ließen das Spiel an Härte gewinnen. Die Schiedsrichter hatten alle Hände voll zu tun und trafen einige Entscheidungen, welche die Gemüter noch weiter erhitzen. Das vorläufige Ende vom Lied: Thomas Schmeer wurde mit Rot vom Platz gestellt. Begründung der Schiris: Regelwidrige Wrestlingeinlage gegen Guido Eckhardt. Nun schien das Spiel zu kippen. Kirkel gelang in der 40igsten Minuten der Ausgleich zum 17:17 und wenig später dann auch die Führung zum 20:23. Alle Hoffnung schien dahin, als sich die Saarbrücker Jungs dann nochmal an die guten Leistungen der letzten Spiele erinnerten und die Verantwortung an sich rissen. Nach einem tollen Slalomlauf erzielte Andreas Adam den Siegtreffer zum 27:25.

Markus Brixius, der junge Sympathie- und Kompetenzträger der Zweiten Mannschaft beurteilte die Leistung im Spiel als "sehr gut". "Wir haben uns in den letzten Spielen vor allem deshalb gesteigert, weil wir wieder Spaß am Handball-Spielen gefunden haben. Der Klassenerhalt ist zwar noch nicht gesichert, aber wir haben intern eine sehr gute Stimmung, die sich auch auf das Spiel überträgt. Vor allem haben wir uns selbst bewiesen, dass wir auch ohne Schützenhilfe gut da stehen können, wofür wir in der Vergangenheit immer wieder kritisiert wurden. Die Arbeit von Roman Petchourine macht sich mittlerweile bemerkbar. Wir schaffen es immer besser im Rahmen unserer begrenzten Möglichkeiten eine passable Leistung abzurufen."
20.02.02 TBS-Handballer nun gegen den Tabellenführer "Ich gehe davon aus, dass die Spieler gegen den Tabellenführer hochmotiviert sind; ich gehe das Spiel allerdings ganz locker an." So beschreibt Trainer Frank Künzer die Ausgangslage gegen den TV Gelnhausen, der am Sonntag, dem 24.2.02 um 17.00 Uhr, in der Bruchwiesenhalle beim TBS seine Aufwartung macht.

"Wenn man gegen solch eine ausgeglichene und spielstarke Mannschaft bestehen will, darf man überhaupt keine Fehler machen und muss 60 Minuten auf höchstem Niveau spielen. Gelnhausen ist mit der Mannschaft der letzten Jahre nicht mehr zu vergleichen", betont Künzer, der in den beiden letzten Jahren jeweils zwei Punkte gegen den Aufstiegsaspiranten einfahren konnte. "Obwohl sich die Mannschaft personell kaum verändert hat, ist es meinem Kollegen Budanow gelungen, diesem Team Seele, Kampfgeist und eine hohe spielerische Klasse anzutrainieren."
Zudem hat sich die Truppe zur Saison mit Jouri Sadowski verstärkt. Der 32-jährige Russe wechselte von der TSG Ober-Eschbach. Das 100 Kilo schwere Kraftpaket hat Erfahrungen auf höchstem Niveau gesammelt: Er war mit seinem Heimatclub SKIF Krasnodar zweimal Russischer Meister (1991 und 1992), zweimal russischer Pokalsieger (1989 und 1990) sowie IHF-Pokalsieger (1990).

"Deshalb ist Gelnhausen am Sonntag natürlich haushoher Favorit. Wir müssen abwarten wie viel Prozent Leistungsvermögen meine Mannschaft am Sonntag abrufen kann. Bei 60 Prozent, so wie gegen Saarlouis, dürften wir ähnlich unter die Räder kommen, wie im Hinspiel. Wenn wir allerdings die Leistung wie gegen die TSG Münster abrufen können, als wir bis zur Verletzung von Marco Recktenwald locker geführt haben, können wir vielleicht den Aufstiegsaspiranten etwas ärgern" stellt Künzer fest.

Vor dem Spiel gegen die Hessen wird der Handballabteilung des TBS Saarbrücken durch die Ministerin für Inneres und Sport, Frau Annegret Kramp-Karrenbauer, die Förderurkunde des "Förderausschuss Spitzensport" überreicht.

Die Ministerin hat gemeinsam mit dem Aufsichtsrat und der Geschäftsführung der Saarland-Sporttoto GmbH einen Förderfond eingerichtet. Gleichzeitig hat sie einen Förderausschuss Spitzensport berufen, der Vorschläge für die Vergabe von Mitteln macht. Die Förderurkunde enthält eine finanzielle Förderung und setzt sich aus einer Grundförderung von 40 % sowie einem Bonusbetrag von 60 %, der sich aus Überschüssen der Saarlandsporttoto GmbH im laufenden Geschäftsjahr errechnet. Dabei werden in erster Linie Platzierungen in der Liga bzw. auf nationaler Ebene sowie sportliche Leistungsperspektiven bewertet.
25.02.02 TBS-Serie reißt auch nicht gegen den Spitzenreiter Wieder einmal ein Spiel, dass an Spannung nicht zu überbieten war. Gut 300 Zuschauer in der Saarbrücker Bruchwiesenhalle brauchten ihr Kommen nicht zu bereuen. Der TV Gelnhausen begann stark. Kein Durchkommen für die Saarbrücker Handballer bis zur 8. Minute, als Manuel Schmidt sein 1. Tor erzielte. Beim 5:5 durch den erkrankten Marco Recktenwald war der TBS wieder dran. Doch die Barbarossostädter gingen weiter hohes Tempo. Immer wieder Jouri Sadowski ließ Gelnhausen in Führung gehen. Der TBS steckte in keiner Phase des Spiels auf und kam immmer wieder zum Ausgleich. 12:12 in der 26. Minute durch Roman Petchourine. Damir Hundur und Jouri Sadowski erhöhen jedoch auf 12:14, ehe Thomas Rolli mit einem Dreher von Außen der Anschlusstreffer gelang. Aufregung zum Schluss der 1. Halbzeit. Einwurf TBS. Die Schiedsrichter zeigen noch 2 Sekunden Spielzeit an. Eine verdammt lange Zeit. Gelnhausen stellt einen kompletten Block auf Außen. Manuel Schmidt wirft ein auf den in der Mitte frei stehenden Marco Recktenwald, der sich die Chance nicht entgehen ließ. 14:14 zur Halbzeit.

Die 2. Halbzeit verlief anfänglich ähnlich wie die erste. Gelnhausen legte vor und der TBS zog nach. Verworfene 7-Meter von Tobias Stemmler und Marco Recktenwald verhinderten eine Führung des TBS. Gestützt auf einen überragendenen Dirk Eberhard im Tor kam Manuel Schmidt zum 20:20 nach 42 Minuten. Manuel Schmidt avancierte zum überragenden TBS-Spieler auf dem Platz. Ein tolles Tor vom Kreis sicherte dem TBS die 1. Führung und mit einem Mega-Heber bescherte er dem TBS auch die erste 2 Tore-Führung beim 24:22. Das 25:23 durch Roman Petchoruine lies die TBS-Fans auf die Sensation hoffen, die Jouri Sadowski trotz offener Deckung zum 25:25 in der 52. Minute ausglich. Der TBS konnte bis zur 56. Minute noch eine 28:27 Führung behaupten, ehe Sadowski bei angezeigten Zeitspiel mit einem Schlagwurf Dirk Eberhard bezwang. Dirk Pezold gelang sogar noch das 28:29 nach 58:10 gespielten Minuten. Der TBS rann sich in der Abwehr der Gelnhäuser fest. Team-Time-Out TBS. Trainer Frank Künzer wechselte den Torwart gegen einen 7. Feldspieler. Thomas Schmeer nutzte dieses Überzahlspiel und erzielte 10 Sekunden vor Schluss den Ausgleich zum 29:29. Aber Gelnhausen kam noch mal vor das Tor. 1 Sekunde und Freiwurf. Aber Benjamin Bus hielt den scharfen Schuss und rettete dem TBS den verdienten Punkt.

Stimmen zum Spiel:

Trainer Budanow, Gelnhausen: "Wir sind als Tabellenführer gejagt. Es war zu erwarten, dass der TBS entspannt aufspielt. Das haben sie dann auch. Sie hatten nichts zu verlieren. Es ist ihnen auch gelungen, sie haben gut gespielt. Ich hätte gerne gewonnen, aber der Handball hat gewonnen. Die Zuschauer waren zufrieden und sahen ein spannendes Spiel."

Marco Recktenwald: "Ich hatte mehr mit mir selber zu kämpfen. Der Punkt ist verdient. Mit etwas mehr Glück wäre ein Punkt mehr drin gewesen."

Manuel Schmidt: "Ich habe 2 Bälle doof verworfen. Die ärgert mich immer. Die Mannschaft hat gut für mich gespielt. Die ganze Mannschaft war sehr konzentriert."

Trainer Frank Künzer: "Dies war eine großartige Leistung meiner Mannschaft. Ich bin mit dem Punkt und der kämpferischen Leistung sehr zufrieden. Gelnhausen zeigte uns spielerisch, warum sie Tabellenführer sind und schafften es immer wieder im Spiel 3:3 oder 4:4 Lücken zu finden. Wir konnten kämpferisch alles zeigen und deswegen mithalten. Der Punkt ist absolut verdient."
25.02.02 TBS Verbandsligahandballer erhalten Klatsche gegen Tabellenführer Klatsche gegen Oberthal-Namborn

Gegen den frisch gebackenen Tabellenführer der Verbandsliga trat die zweite Garnitur des TBS am Sonntag in der Bruchwiesenhalle an. Saarbrücken wollte es diesmal nicht zu einer so deutlichen Niederlage wie im Hinspiel kommen lassen und ging motiviert in das Spiel. Oberthal mußte auf zwei Stammspieler verzichten und füllte seine Mannschaft mit Ergänzungspielern aus der A-Jugend auf.
Die ersten 20 Minuten der ersten Halbzeit waren zur Überraschung der knapp 25 Zuschauer sehr ausgeglichen. Saarbrücken war bis 9:11 immer noch im Spiel, obwohl zu diesem Zeitpunkt schon zwei Siebenmeter vergeben wurden. Dann allerdings legte Oberthal Namborn einen seiner berühmten Tempogegenstoß-Zwischenspurts hin.
Vier Tore wurden in zwei Minuten erzielt. Danach lief für den Rest der Halbzeit nichts mehr. Dem TBS gelang nur noch ein weiters Tor, während Oberthal Namborn mit 10:18 davonzog.
In der zweiten Halbzeit ergab sich der TBS regelrecht. Oberthal Namborn punktete nach belieben. Lediglich Christian Dorscheid zeigte nach dem Schock der ersten 10 Minuten noch Kampfgeist. Christian Mühler bekam dann in der 50sten Minute noch eine Rote Karte für 3x Zwei Minuten, was aber angesichts des hohen Rückstandes nicht mehr ins Gewicht fiel.
In den letzten 5 Minuten kam dann doch noch etwas Gegenwehr von Saarbrücker Seite, die aber lediglich unter dem Begriff "Ergebniskosmetik" zu bewerten ist
Der Mannschaftsverantwortliche Markus Brixius nach dem Spiel "Schade das wir die positive Einstellung der letzten beiden Spiele nicht mit in dieses Spiel retten konnten. Mit einer Niederlage war durchaus zu rechnen, aber wir hätten uns mehr kämpferischen Einsatz erhofft. Wir müssen uns nun weiterhin auf die schwierige Aufgabe Nichtabstieg konzentrieren, vor allem gegen die Gegner gegen die wir von unserem Potential her punkten können."

25.02.02 TBS 3 gewinnt Saarliga-Duell gegen USC Saarbrücken deutlich Im Gegensatz zu den letzten Spielen war die Spielerdecke heute wieder besser. Der TBS konnte es sich sogar leisten Frank Sold und Stefan Klaes ruhen zu lassen. Beide
konnten so das Spiel mit einem Fläschchen Bier von der Tribüne als die Zwei von der Muppets-Show kommentieren.
Neben Herbert Steffensky spielte auch wieder Oliver Büchel seit langem mit. Dennoch begann der TBS hektisch. Fehlpässe und -würfe waren die Folge. Vor allem Bernd Bruch
schien nicht ganz wach. Er war zweifach sehr erschrocken, als er den Ball bekam (oder auch nicht bekam). Die Folge war, dass der USC bis auf 4:6 nach 18 Minuten
wegziehen konnte. Aber die TBS-Jungs blieben am Ball. Michi Laval, Herbert Steffensky, Rüdiger Kube und Axel Hummel brachten den TBS wieder mit 10:9 nach 26 Minuten
in Führung. In den letzten 3 Minuten der 1. Halbzeit gelang es dem TBS sogar vorentscheidend u.a. durch 2 schöne Tore von Oli Büchel auf 14:10 davon zu ziehen.
Doch der USC gab nicht auf. Er konterte in der 2. Halbzeit und kam nach knapp 35 Minuten auf 14:13 heran. Ein gehaltener Gegenstoß von Dirk Baumgärtner war das
Startzeichen. "Baumi" hielt nun gigantisch und der TBS-Angriff, geführt von Axel Hummel, der es insgesamt auf 11 Tore brachte, spielte beflügelt auf. Herbert Steffensky mit
einem kraftlosen, aber gezielten Wurf in den Winkel (wozu brauch man auch Kraft!) stellte erstmals einen 5 Tore Vorsprung zum 23:18 nach 49 Minuten her. Das Spiel war
gelaufen. Der USC scheiterte immer wieder an Dirk Baumgärtner und der TBS zauberte vorne. Bernd Bruch, endlich wach, und Andreas Kiemle konnten sich nun auch in die
Torschützenliste eintragen. Bis auf 30:20 zog der TBS davon, ehe der USC in den letzten beiden Minuten Ergebniskosmetik betrieb und auf 30:23 verkürzte.
Die Schiedsrichter Rupp/Rupp vom SV Fraulautern hatten keine Schwierigkeiten mit der Partie und hatten stellenweise sogar ihren Spaß.
Es spielten: Dirk Baumgärtner, Andreas Kiemle (1), Oliver Büchel (3), Bernd Bruch (1), Axel Hummel (11), Michael Laval (5), Rüdiger Kube (2), Herbert Steffensky (4),
Christoph Reiß (3) und Lukas Fechler
25.02.02 TBS Saarbrücken erhielt Förderurkunde des Förderausschusses Spitzensport vom Ministerium für Inneres Vor dem Spiel gegen den Tabellenführer Gelnhausen wurde der Handballabteilung des TBS Saarbrücken durch das Ministerium für Inneres und Sport, vertreten durch Herrn Otmar Kipper, die Förderurkunde des "Förderausschuss Spitzensport" überreicht.
Die Ministerin, Frau Annegret Kramp-Karrenbauer, hat gemeinsam mit dem Aufsichtsrat und der Geschäftsführung der
Saarland-Sporttoto GmbH einen Förderfond eingerichtet. Gleichzeitig hat sie einen Förderausschuss Spitzensport berufen, der Vorschläge für die Vergabe von Mitteln macht. Die Förderurkunde enthält eine finanzielle Förderung und setzt sich aus einer Grundförderung von 40 % sowie einem Bonusbetrag von 60 %, der sich aus Überschüssen der Saarlandsporttoto GmbH im laufenden Geschäftsjahr errechnet. Dabei werden in erster Linie Platzierungen in der Liga bzw. auf nationaler Ebene sowie sportliche
Leistungsperspektiven bewertet.

Herr Otmar Kipper ließ es bei der Überreichung der Urkunde vor Anpfiff und vor versammelter Mannschaft nicht nehmen, in seiner Rede die gute Arbeit der Handballabteilung, vor
allem der Regionalligamannschaft, aber auch der Jugendarbeit hervorzuheben. Gleichzeitig gratulierte er auf diesem Wege Herrn Dr. Erich Dreher zu seinem 89. Geburtstag. Herr Kipper hatte Herrn Dr. Dreher selbst als Trainer kennen und schätzen gelernt.

Der TBS Saarbrücken dankte dem Ministerium für die Förderung. Die 1. Herrenmannschaft zeigte dann auch unter den Augen von Herrn Kipper Spitzensport in Sachen Handball und rang dem Tabellenführer aus Hessen verdient einen Punkt ab.
28.02.02 TBS-Handballer nun beim heimstarken Budenheim Am kommenden Samstag, den 2.3.2002, müssen die TBS-Regionalliga-Handballer zum abstiegsgefährdeten Budenheim reißen. Abfahrt des Mannschaftsbusses, in dem noch ein Paar Plätze für Fans frei sind, ist um 16.30 Uhr an der Saarbrücker Bruchwiesenhalle. Die Hauptstädter erwartet ein heißer Tanz. In Budenheim war in den letzten Spielzeiten nicht viel zu holen. Aber, die Zeiten haben sich geändert. Budenheim scheint nicht so stark, wie die vergangenen Spielzeiten und der TBS zeigt sich auswärts konstanter. "Budenheim liegt 3 Punkte hinter einem Nichtabstiegsplatz und muss daher punkten" sieht Pressewart Frank Sold keine leichte Aufgabe auf die Mannen von
Frank Künzer zukommen. "Wenn der TBS aber in der Lage ist, die Leistung aus dem Spiel gegen den TV Gelnhausen abzurufen, sind sicher 2 Punkte drin" gibt sich Sold dennoch optimistisch.

Trainer Frank Künzer wird bis auf Conny Endres alle Mann am Bord haben. Die ausgegebene Parole ist klar: Weiterhin in diesem Jahr unbesiegt bleiben und der 25 Punktegrenze wieder ein Stück näher kommen.
03.03.02 Nach historischen Sieg in Budenheim Nudelsalat als Belohnung "Das Spiel war auf keinem hohen Niveau" so der Kommentar von Trainer Frank Künzer. Wie auch, wenn man lediglich mit 8 Feldspieler in der Ferne antreten muss. Jungvater Andreas Klein und Heiko Schmidt nach einer Zahnoperation mussten kurzfristig passen. Budenheim musste unbedingt punkten, rief seine Zuschauer in der Heimdepesche und über Mikro in der Halle ihre Fans auf, sie zu unterstützen. Auf dem Parkett gab aber erst der TBS den Ton an. 3:0 führten die St. Johanner nach 5 Minuten. Doch Budenheim kämpfte und wurde durch ihren besten Spieler Eric Schäfer nach knapp 14 Minuten mit dem 7:7 Ausgleich belohnt. Budenheim schaffte sogar durch von Römer eine 9:8 Führung. Es sollte aber die letzte Führung gewesen sein. Die TBS-Abwehr fiel immer wieder auf die selbe Angriffskonzeption herein. Auszeit durch Frank Künzer! Diese Fehler wurden besprochen. Die Mannschaft stand nunmehr besser in der Abwehr. Dirk Eberhard, angeschlagen, zeigte nunmehr starke Aktionen und Tobias Stemmler, zuvor böse gefoult, rächte sich mit seinen Toren Nr. 4 bis 6, so dass die St. Johanner zur Halbzeit mit 11:13 in Front lagen.

Die 2. Halbzeit begann mit einem Schreck für Trainer Frank Künzer. In der 33 Minute erhielt Roman Petchourine nach einem Foul seine zweiten 2-Minuten-Strafe. Trainer Künzer kam in taktische Nöte. Stellte Roman Petchourine in der Abwehr auf Außen. Doch auch da bekam er Probleme mit dem wieselflinken Rechtsaußen Ranzenberger, so dass ihn Trainer Künzer ganz aus dem Abwehrverband nehmen musste. Budenheim blieb bis zum 18:19 nach knapp 42 Minuten dran. Aber Tobias Stemmler machte mächtig Druck auf Rechtsaußen, ließ seinen Gegenspieler Jochen Dieter öfters alt aussehen und war am Ende mit 9 Toren der überragenden Feldspieler beim TBS. Ab der 50. Minute stotterte dann der TBS-Motor. Das Leid mit den 7-Metern kam hinzu. Tobias Stemmler und Klaus-Peter Weinert scheiterten. Aber da war ja noch Dirk Eberhard im Tor. Er war mit Glanzparaden der Garant dafür, dass Budenheim in dieser Schwächephase des TBS kein Tor warf. Selbst drei hintereinander, von frei zum Wurf kommenden Budenheimer Spieler geworfene Bälle, hielt er. Roman Petchourine erhöhte auf 21:24 nach knapp 55 Minuten. Das Spiel war gelaufen. Budenheim scheiterte immer wieder an Dirk Eberhard. Tobias Stemmler, Klaus-Peter Weinert mit einem Hammer in den rechten Winkel und Marco Recktenwald ließen die St. Johanner zu einem historischen Sieg kommen. Noch nie hat der TBS Saarbrücken in Budenheim gewonnen.

Als Siegprämie gab es nicht nur die obligatorische Kiste Bier, sondern die Eltern von Marco Recktenwald überraschten die Jungs am Mannschaftsbus mit Nudelsalat und Hackfleischweckchen aus dem Kofferraum.

"Beide Mannschaften überzeugten durch ihre kämpferische Einstellung. Im Enddefekt konnten wir unsere taktischen Mittel ausspielen. Für uns ist es ein historischer Sieg. Wir haben zum 1. Mal in Budenheim gewonnen" gab sich Trainer Frank hinterher im Bus glücklich und träumte von einer weiterhin weißen Weste 2002.
06.03.02 Jetzt hat es richtig geklatscht Am Samstag trat die wirklich allerletzte Rumpfmannschaft in Hassel gegen den Tabellenzweiten an. Hassel mußte unbedingt punkten, da man in den letzten Spielen nach einigen unglücklich verlorenen Spielen die Tabellenführung an Oberthal Namborn abgeben mußte.

Saarbrücken mußte auf Christian Mühler, Sebastian Pielbusch und Andreas Mahren verzichten und war somit erheblich geschwächt. Dafür grub man Routinier Andreas Kiemle aus der Dritten Mannschaft aus. Markus Brixius, Saarbrückens einziger professioneller Beach-Handballspieler der sowohl im Feld als auch im Tor spielen kann mußte im Rückraum spielen.

Die knapp 200 Zuschauer in der Eisenberghalle sahen in den ersten 15 Minuten ein tempo- und torreiches Spiel. Allerdings nur von Hassel - 13:0 stand es nach dem ersten Viertel. Danach erlöste Andreas Adam den TBS durch einen verwandelten Strafwurf mit dem ersten Saarbrücker Tor. Nun war der TBS deutlich besser im Spiel. Man traf jetzt öfters das Tor. Allerdings nur drei weitere Male mußte der Hasseler Schlußmann hinter sich greifen, da er die restlichen Würfe parieren konnte. Halbzeitstand 20:4, eine schwierige Aufgabe für Saarbrücken , wollte man das Spiel noch umbiegen.

Nach der Pause änderte sich nicht viel am Bild der ersten Halbzeit. Als sich dann noch Tim Weise aus Seiten des TBS verletzte, mußte Andreas Kiemle, der bis dahin nur gecoached hatte doch noch aktiv in das Spielgeschehen eingreifen. Das 130 Kg schwere Kraftpaket überzeugte dann nicht nur durch eine exzellente Abwehrleistung, auch im Angriff tanzte der 26 jährige Kiemle die Hasseler Abwehrexperten gazellengleich ein ums andere mal aus, überzeugte durch tödliche Kreisanspiele und gab einen seiner berühmten Knickfallheberaufsetzterwürfe zum Besten. Saarbrücken führte Hassel regelrecht vor, als man 37:9 auf 37:10 verkürzte. Die letzten 10 Minuten gehörten dann ganz dem TBS - vielleicht auch etwas bedingt durch die recht ungefährdete Führung Hassels. Endstand 38:15, gleichsam die höchste Niederlage des TBS in der laufenden Saison.

Der Mannschaftsverantwortliche Markus Brixius nach dem Spiel "Das Spiel kann man natürlich in keinster Weise ernst nehmen. Die personelle Situation nehmen wir allerdings sehr ernst. Wir arbeiten schon intensiv an den Planungen für die nächste Runde. Unser Ziel ist es jede Position doppelt zu besetzten. Der Kader für dieses Jahr ist einfach zu klein. Die ersten Neuverplichtungen wird es hoffentlich bald schon geben. Trotzdem sind natürlich neue interessierte Spieler herzlich zu einem Probetraining eingeladen."

Christian Dorscheid, Markus Brixius (4), Andreas Adam (7/4), Christian Wunn, Tim Weise (1), Stefan Adam (1), Alexander Riedel (1/1), Andreas Kiemle (1)

06.03.02 TBS III verliert nach kläglicher Leistung 25:16 gegen Elm-Sprengen Einmal hui, einmal pfui

Auf ein tolles Spiel folgt immer wieder Mal ein schlechteres Spiel der 3. Garde. Dabei hat eigentlich alles ganz gut ausgesehen. 18 Minuten gespielt und 4:2 geführt. Doch innerhalb von 5 Minuten gelang es Elm/Sprengen auf 6:4 davon zu ziehen. Die TBS Jungs waren platt, liefen nicht mehr zurück und Elm/Sprengen konntere geschickt. Einfache Tore für die Gastgeber, die zu oft an TBS Torwart Dirk Baumgärtner scheiterten. Beim 6:6 war man wieder dran, als Lukas Fechler einen Gegenstoß lief. (Nicht aus der Abwehr heraus, nein, er war noch nicht vom Gegenangriff zurück über die Mittellinie!!!) Weitere 4 Konter ließen den Gastgeber auf 10:6 zur Halbzeit wegziehen. Der TBS, vor allem durch Axel Hummel scheiterte immer wieder am Torholz. Irgenwann hatte jeder aufgehört zu zählen.

Die 2. Halbzeit ist schnell erzählt. Die Mannschaft hatte keine Luft mehr und musste Elm/Sprengen durch schnelle Gegenstöße ziehen lassen. Unüberlegte Abschlüsse und Kreisanspiele luden die Gastgeber auch regelrecht dazu ein. Hätte nicht Dirk Baumgärtner das Tor so gut gehütet, hätte es eine Klatsche gegeben. Auf 20:11 zog Elm/Sprengen weg. Zunehmende Härte, die von den Schiedsrichter nicht geahndet wurde, kam hinzu. Am Ende stand ein nie gefährdeter Heimsieg der Elm/Sprenger mit 25:16.
06.03.02 TBS-Regionalliga Handballer bestreiten Derby gegen die VT Zweibrücken Am Sonntag, den 10.3.2002 um 17.00 Uhr kommt es in der Saarbrücker Bruchwiesenhalle zum nächsten Derby. Der TBS Saarbrücken (TB St. Johann) erwartet den starken Aufsteiger aus Zweibrücken. Zweibrücken hat aus dem Hinspiel noch eine Rechnung offen. Hat der TBS doch seinerzeit zwei Punkte bei den heimstarken Zweibrückern entführt und das noch ohne ihren Spielgestalter Roman Petchourine.

In der bisherigen Saison spielt Zweibrücken mit zwei Gesichtern: Zu Hause eine Macht, auswärts aber meistens auf verlorenem Posten. Gegen den TBS ist Zweibrücken aber immer bestens motiviert. Trainer Murat Pohara wird seine Jungs richtig eingestellt haben. Der TBS kann das Spiel nur gewinnen, wenn die Kreise von Lucien Fielk und Ibrahim "Chagga" Mukladizija eingeengt werden. Zudem müssen die Kreisanspiele zu Miodrag Jelicic unterbunden werden.

TBS-Trainer Frank Künzer: "Gegen Zweibrücken haben wir die Chance, die ominösen 25 Punkte voll zu machen. Es wird ein heißer Lokalfight zweier gleichstarken Mannschaften. Vielleicht gelingt es uns, unsere Serie, die letzten 7 Spiele ungeschlagen, auszubauen. Allerdings muss ich schauen, wie viele Spieler ich am Sonntag auf das Parkett schicken kann."
11.03.02 TBS-Verbandsligahandballer rutschen weiter ab Nachdem Mit - Konkurrent im Kampf um den Klassenerhalt Untere Saar am Samstag gegen den PSV gepunktet hatte, war es für den TBS unheimlich wichtig gegen den TV Homburg nachzuziehen. Saarbrücken trat vollständig und motiviert zu dieser Aufgabe an.

Die knapp 20 Zuschauer sahen dann auch einen starken Beginn der Gastgeber. Saarbrücken ging in den ersten 10 Minuten mit 4:1 in Führung und schien das Spiel zu dominieren. Homburg hielt aber dann dagegen und holte den Vorsprung Tor für Tor wieder ein. 6:6 stand es dann nach 15 Minuten und das Spiel fing wieder von vorne an, diesmal aber mit umgekehrten Vorzeichen. Nun dominierte Homburg das Spiel und ging mit einem 9:12 Vorsprung in die Pause. Zu allem Überfluß verletzte sich in der ersten Halbzeit auch noch Kreisläufer und Leistungsträger Tim Weise, so dass Torwart Markus Brixius schon mal das Trikot für das Feld überstreifte.

In der zweiten Halbzeit ließ sich Homburg das Heft nicht mehr aus der Hand nehmen. Wenn die Führung auch nur knapp war gelang es Saarbrücken zu keinem Zeitpunkt Homburg gefährlich zu werden. Nach 45 Minuten gelang es dem TBS den Abstand noch einmal auf 2 Tore zum 17:19 zu verkürzen, aber um das Spiel umzubiegen reichte es nicht mehr. Endstand 20:26.
11.03.02 TBS III gewinnt gegen TuS Wadgassen mit 26:24 "Das wird eine fürchterliche Niederlage für für den TBS" war sich Markus Röhrig vor dem Spiel noch sicher, dass der TBS als Verlierer den Platz verlassen würde.

Leider wurden seine Hoffnungen zu Nichte gemacht. Die ersten 10 Minuten gehörten dem TBS. 4:3 führte die Gastgeber, ehe sich Wadgassen durch Tore von Spielertrainer Dirk Sold bis zur 20. Minute auf 7:9 absetzen konnte. Sogar bis auf 10:13 kurz vor Ende der 1. Halbzeit konnten sich die Gäste absetzen. Doch der TBS gab nicht auf und kam, gestützt auf eine starke Torwartleistung von Uli Schröder, der Dirk Baumgärtner vertrat, bis auf 12:13 zur Halbzeit heran.

Die 2. Halbzeit bestimmte in der Anfangsphase weiterhin der Gast. Sie zogen immer wieder 2 bis 3 Tore davon. Nach 40 Minuten stand es 16:19. Andreas Kiemle, der Grippebedingt nicht spielen konnte, nahm nun Dirk Sold in Manndeckung. Wadgassen´s Spielfluss geriet ins stoppen. Bis auf 21:19 zog der TBS davon. Das Spiel gewann an Härte. 6 Zeitstrafen auf TBS-Seite und 7 Zeitstrafen auf Wadgasser Seite sind ein deutliches Zeichen. Und es wurde wieder richtig spannend: 23:24 und noch 8 Minuten. Am Ende stand ein etwas glücklicher 26:24-Sieg für die 3. Mannschaft des TBS.

Es spielten: Ulrich Schröder, Frank Sold, Axel Hummel (6), Rüdiger Kube (5), Michael Laval (2), Stefan Klaes, Oliver Büchel (2), Bernd Bruch (2), Christoph Reis (5) und Herbert Steffensky (4)
11.03.02 TBS Regio-Handballer gewinnen weiter - VT Zweibrücken verliert 26:22 TBS-Handballer haben ihr Ziel von 25 Punkten durch Sieg gegen Zweibrücken erreicht

"So unnötige Aktionen! Da bist du frei durch und bekommst von hinten noch eine mit. Hätte nicht viel gefehlt und die Nase wäre gebrochen." regte sich Marco Recktenwald noch nach dem Spiel, an 3 Stellen im Gesicht blutend, auf. 26:22 stand auf der Anzeigentafel. Der TBS hat seine 25 Punkte.

Der TBS begeisterte seine Zuschauer 36 Minuten lang mit Traumhandball. 20:10 lautete zu diesem Zeitpunkt das Ergebnis. Gestützt auf einen Torwart Dirk Eberhard, der wohl sein stärkstes Spiel im Kasten der St. Johanner zeigte, kam man zu tollen Aktionen im Angriff. Entweder war Manuel Schmidt am Kreis freigespielt oder Roman Petchourine und Marco Recktenwald überzeugten aus dem Rückraum. Rund 250 Zuschauer waren aus dem Häuschen.

Dann nahm sich der TBS seine berühmte Auszeit. Knapp 10 Minuten kein Tor und Zweibrücken verkürzte durch schnelle Konter von Alexander Gros Tor um Tor. Beim 20:14 nach 42 Minuten durch Pascal Wenzel wurde es selbst Trainer Frank Künzer zu bunt. Team-Time-Out. Zweibrücken blieb aber am Drücker. 22:19 nach 50 Minuten und weitere Chancen zu verkürzen. Aber Dirk Eberhard machte durch Glanzparaden jegliche Hoffnung der Gäste zunichte. Die St. Johanner konnten sich wieder befreien und auf 24:19 davonziehen. Beim 26:20 durch Marco Recktenwald, bei dem er den besagten Schlag ins Gesicht bekam war das Spiel an sich schon gelaufen. Zweimal zwei Minuten Zeitstrafe waren die Quittung für sein Meckern, der schlagende Spieler kam ohne Strafe davon.

In den letzten 4 Minuten gab Trainer Frank Künzer auch den Ersatzspielern Christian Mühler und Sebastian Pielbusch aus der 2. Mannschaft die Chance Regionalligaluft zu schnuppern.

Beim TBS überzeugten Roman Petchourine (10 Tore) und Marco Recktenwald (7Tore) im Rückraum, Manuel Schmidt am Kreis und beide Torleute Dirk Eberhard und Benjamin Bus, der Kurzeinsätze bekam.

"Wir haben zwei unterschiedliche Halbzeiten gesehen. In der 1. Halbzeit haben wir Zweibrücken zu Fehlern provoziert, die uns das Gegenstoßspiel ermöglichten. In der 2. Halbzeit, war es, gestützt auf einen überragenden Torwart Becker im Zweibrücker Kasten, umgekehrt. Beide Mannschaften leben von den Fehlern des Gegners. Wir hatten uns in der 2. Halbzeit schwer getan, aber der Vorsprung war groß genug" waren die Schlussworte von Trainer Frank Künzer zu den Pressevertretern.


14.03.02 TBS-Serie soll auch nicht in Mülheim-Kärlich/Bassenheim reißen Am kommenden Sonntag, den 17.3.2002 um 17.00 Uhr müssen die Regionalligahandballer des TBS Saarbrücken beim Zweitligaabsteiger Mülheim-Kärlich/Bassenheim Farbe bekennen. Die unglaubliche Serie von 8 Spielen in Folge ohne Niederlage soll auch dort nicht reißen. Doch dieses wird ein schwieriges Unterfangen. Im Hinspiel konnte der TBS mit 2 Toren Unterschied gewinnen. Doch da war durch Trainerwechsel große Unruhe in Reihen des Absteigers. Seither haben sich die Mülheimer gefangen und deutlich verbessert. "Der Gegner ist heimstark und hat einen super Rückraum. Ich sehe uns eher in einer Außenseitersituation" so Trainer Frank Künzer. Die Personaldecke beim TBS ist dünn. Neben dem langzeitverletztem Conny Endres werden auch Andreas Klein und Thommy Schmeer nicht spielen können, so dass Frank Künzer auf Spieler der 2. Mannschaft zurückgreifen werden muss.

Kein leichtes Unterfangen also in des Gegners Halle zu bestehen. Brandgefährlich auf dem Rückraum des Gegners sind die Spieler Guduras und Schmitt. Die Außenspieler Viman und Selbach zählen zum Besten, was die Liga zu bieten hat. Beide Spiele haben bereits weit über 100 Tore auf ihrem Konto. Aber man hört schon wieder von Unruhen in Mülheim-Kärlich/Bassenheim. Die Spieler Adams, Arenz und Bjarnasson sollen gefeuert worden sein. Vielleicht kann der TBS die erneute Missstimmung ausnutzen. Im Prinzip hat der TBS nichts zu verlieren und kann befreit aufspielen. "Je nachdem wie wir bzw. die Konkurrenz spielt, können wir auf der Rückfahrt den Nichtabstieg feiern!" so Trainer Frank Künzer gelassen.
Abfahrt des Mannschaftsbusses ist um 13.30 Uhr am Sonntag vor der Bruchwiesenhalle in Saarbrücken. Plätze für Fans sind immer frei.
15.03.02 Thomas Dell wechselt zum TBS Vom Oberliga-Tabellenführer HSG Völklingen wechselt Thomas Dell zum TBS. Der 21jährige (1980 geboren) hat in seiner jungen Handballkarriere schon in Völklingen und bei der HG Saarlouis Regionalliga-Luft geschnuppert. Erlernt hat er das Handballspielen als Spätberufener (mit 16 Jahren erst angefangen) bei Dillingen/Diefflen.

Ausschlaggebend für den Wechsel des Sportstudenten zum TBS war auch der Umstand, dass Thomas in Saarbrücken seine Wohnung bezogen hat, und er so keine weite Wege mehr zu bewältigen hat. „Zudem bietet der TBS mir als jungem Spieler die Möglichkeit, in der Regionalliga auf meiner angestammten Linksaussen-Position zu spielen.

Mit Dell der dritte gelernte Linksaussen beim TBS – ist da der Ärger vorprogrammert? „Ganz und gar nicht“, sieht Trainer Frank Künzer der Situation am linken Flügel entspannt entgegen. „Tommi Dell ist ein absoluter Wunschspieler. Motiviert, ehrgeizig und abwehrstark wie er ist, passt er mir bestens ins Konzept. Vor allem, da Conny Endres sich nach seinem Kreuzbandriß in aller Ruhe an alte Stärke rankämpfen soll und Thomas Rolli als Rückraumspieler eine echte Alternative ist, sehe ich für Tommi eine gute Chance, sich beim TBS auf Linksaussen zu beweisen. Zudem belebt Konkurrenz das Geschäft und nur wer Konkurrenz annimmt kann einen Schritt vorwärts machen.“

Aber auch am Kreis kann der vielseitige Youngster eingesetzt werden und in der Abwehr ist Thomas Dell bei einer 3:2:1 offensiv sehr gut einsetzbar. Das vom Gegenstoß geprägte Spiel des TBS wird dem schnellen Dell zusätzlich entgegenkommen.
15.03.02 TBS-Handballer unter neuer Führung Nachdem Karl Weise, der bisher die Abteilungsleitung kommissarisch allein inne hatte, sein Ausscheiden bekannt gab, standen Neuwahlen in der Abteilungsspitze der Handballabteilung des TBS Saarbrücken an.

Die Abteilungsversammlung vom 14.3.2002 wählte einstimmig Frank Sold, der bisher die Pressearbeit kommissarisch übernommen hatte, zum Abteilungsleiter. Stefan Klaes, hauptsächlich für die Jugendarbeit verantwortlich, wurde zum stellvertretenden Abteilungsleiter gewählt.

Der 1. Vorsitzende des TBS Saarbrücken, Gerd Schäfer, und die Sportwartin Karin Rech, dankten Karl Weise für seine aufopferungsvolle Arbeit und sein finanzielles Engagement in der Vergangenheit. Diesem Dank schloss sich die gesamte Versammlung an. Karl Weise bleibt der Abteilung aber in anderen Aufgabengebieten erhalten.

"Wir haben nun eine breitgefächerte Führungsebene in der Abteilung und einen Umbruch in der Generation durchgeführt" ist sich der neue Abteilungsleiter sicher, dass der TBS auch weiterhin im Handballsport aufstreben wird. "Der Umbruch soll als deutliches Zeichen verstanden werden, dass es mit dem TBS-Handball weitergeht. Vor allem werden der Marketing-Bereich und die PR/Öffentlichkeitsarbeit in Zukunft verstärkt" so Sold weiter.

Zum Marketing-Leiter wurde Alexander Riedel, zu dessen Stellvertreter Winfried Tauchert gewählt. Die PR/Öffentlichkeitsarbeit wird von Markus Brixius ausgeführt. Als sportlicher Leiter fungiert Frank Künzer, Trainer der Regionalligamannschaft. Zum Kassierer wurde Andreas Adam neu gewählt. Der Freundeskreis der Handballjugend als Jugendwart, der Koordinator zum Gesamtverein Erich Künzer und der Schiedsrichterbeauftragte Erik Künzer wurden wiedergewählt.
18.03.02 TBS III gewinnt ersatzgeschwächt doch noch deutlich gegen Fischbach II Wer hätte das gedacht. Vor dem Spiel machte sich Spielertrainer Andreas Kiemle arge Sorgen. Definitiv hatte er nur 5 Spielerzusagen. Axel Hummel, Michael Laval, Oli Büchel, Rüdiger Kube, Thilo Moser und Stefan Klaes mussten passen. Fischbach galt durch Jolly verstärkt. Doch erstens kommt es anders, zweitens als man denkt. Fischbach lief ohne Jolly auf und Christoph Reis, Uli Schröder und Uwe Peter kamen, um auszuhelfen. Dennoch Fischbach startete besser. Markus Spang und Karl-Josef Schwarz brachten die Gastgeber mit 3:1 in Führung. Doch dann zogen die TBS-Mannen durch Gegenstöße von Christoph Reiß auf 3:6 davon. Fischbach bekam konditionelle Probleme und lief immer wieder in Konter. In die Halbzeit ging es mit 8:15.

Nach der Halbzeit das selbe Spiel. Karl-Josef Schwarz lieferte sich mit Dirk Baumgärtner im Tor des TBS ein Privatduell, aus dem meist Dirk Baumgärtner als Sieger hervorging. Der TBS konnte Spielzüge ausprobieren und kurbelte immer wieder das Gegenstoßspiel an. Beim 15:25 waren es erstmals 10 Tore Unterschied. Am Ende galt es noch die 30 Tore zu knacken, was auch gelang. 18:31 hieß es am Ende für die Gäste des TBS Saarbrücken.

Für den TBS spielten: Dirk Baumgärtner, Andreas Kiemle (5), Frank Sold (3), Bernd Bruch (4), Christoph Reiß (11), Herbert Steffensky (3), Uwe Peter (4), Ulrich Schröder (1)
18.03.02 TBS holt 2 Punkte in Wiebelskirchen. Christian Wunn zufrieden Ohne Tim Weise mußten die Spieler des TBS 2 am Samstag in die Ohlenbachhalle nach Wiebelskirchen fahren. Eine schwierige Aufgabe für die Jungs um Trainer Roman Petchourine. Saarbrücken mußte unbedingt gegen den TUS punkten, um sich von dem Abstiegsplatz zu retten. Da war es natürlich ein schwerer Schlag als Weise die Mannschaftsverantwortlichen über seine Verletzung aufklärte - Verdacht auf Kreuzbandriss. Für Rolle des etatmäßigen Kreisläufer, hatte man aber mit dem Nachwuchspieler Christian Wunn adäquaten Ersatz. Wunn kam diese Saison aus der eigenen Jugend. Er spielte zuvor in der Spielgemeinschaft 1.FCS/TBS, die allerdings aufgelöst wurde. Seitdem ist Wunn ein engagierter Spieler im Verbandsligateam und macht große Fortschritte. "Ein Resultat unserer konsequenten Jugendarbeit, die in der nächsten Saison noch weiter verbessert wird", so Markus Brixius, Task-Force-Manager der 2. Mannschaft, dessen Aufgabe die Neugestaltung der Regionalligareserve für diese Spielzeit war. "Wir bräuchten noch mehr solcher Spielertypen wie Christian Wunn", fordert er weiter.

Wunn, der heiß auf das Spiel in Wiebelskirchen war, durfte das Geschehen auf dem Feld allerdings zuerst einmal von der Bank beobachten, ein kluger Schachzug des erfahrenen Trainerteams, dass bereits über genügend Erfahrung mit den "jungen Wilden" verfügt. Es war aber auch nicht notwendig, dass der 20 jährige Goalgetter in das Spiel eingreifen mußte. Die 7 Akteure auf dem Spielfeld im Trikot des TBS beherrschten in den ersten 20 Minuten eindeutig das Feld. 1:5 so die beindruckende Bilanz der Gäste, dass mußte auch Christian Wunn zugeben. Danach ließen es die Hauptstätter ein wenig schleifen und ließen dem TUS Wiebelskirchen mit 6:8 rankommen. Dann das Kommando vom Trainer "Christian - mach dich fertig". Sofort sprang der junge Kreisläufer und Abwehspezialist auf und machte sich an der Außenlinie warm. Entwarnung. Die eigene Mannschaft fing sich wieder. Wunn konnte sich entspannen. Halbzeitstand 9:16.

Nach der Pause war es dann der TUS Wiebelskirchen, der den Ton angab. Saarbrücken konnte kaum noch punkten, während Wiebelskirchen sich bis zum 18:22 nach 48 Minuten herankämpfte. "Mich hielt es in dieser Phase nicht mehr auf der Bank", so Wunn nach dem Spiel, "es ist so schlimm wenn man sieht, dass die Mannschaft den Faden verliert und man kann selbst nicht eingreifen". Doch der Trainer erlöste den sympathischen noch nicht. Brauchte er auch nicht. Saarbrücken legte wieder einen gang zu und vergrößerte den Vorsprung. 21:25 stand es nach 50 Minuten. Wieder das Kommando an die Adresse des Kreisläufers. Doch diesmal wurde es ernst. Wunn mußte ran und legte eine überzeugend solide Leistung im Angriff wie in der Abwehr hin. Endstand 24:27. Zwei wichtige Punkte für den Klassenerhalt.

Christian Wunn nach dem Spiel "Ich bin froh, dass es diesmal für 2 Punkte gereicht hat. So können wir der Zukunft schon mal etwas optimistischer entgegenblicken. Der Klassenerhalt ist unheimlich wichtig für uns."

Auch der Mannschaftsverantwortliche Markus Brixius war natürlich mit dem Ergebnis zufrieden "Ich bin sehr zufrieden mit Christians Entwicklung, auch wenn heute nur ein kurzer Einsatz drin war. Die Punkte aus Wiebelskirchen nehmen wir gerne mit. Der Klassenerhalt ist aber noch lange nicht gesichert. Die nächsten Spiele werden entscheidend sein. Leider kann uns Tim Weise diese Saison nicht mehr helfen, sodass wir wie auch in den letzten Spielen viel improvisieren müssen."

18.03.02 Erste Niederlage im Jahr 2002 für die TBS-Handballer in der Regionalliga Mit 29:25 setzte es in Mülheim-Kärlich-Bassenheim beim Zweitligaabsteiger die erste Niederlage im Jahr 2002. Der Grund nach Aussagen von Tobias Stemmler und Manuel Schmidt: "Heute war unser ganzes Spiel dumm. Vorne wie hinten". Gemeint war damit, dass Patrick Selbach, "der Mann mit den schnellen Schuhen", wie ihn der Hallensprecher nannte, den TBS durch seine 7 Gegenstoßtore in Halbzeit zwei fast alleine erschoss. Zustande kamen diese Gegenstöße aber durch Abschlussfehler und Fehlpässe im Angriff. "Machst du vorne deine Dinger rein, bekommst du auch keine Gegenstöße, wie in Halbzeit eins, als Selbach nur ein Tor gelang" war die einfache Erklärung von Trainer Frank Künzer.

Trotzdem, der TBS spielte phasenweise sehr guten Handball, hatte seinen heimstarken Gegner im Griff. 8:8 nach 16 Minuten durch den starken Roman Petchourine, der am Ende bester Torschütze auf TBS-Seiten mit 9 Treffern war. Die Abwehr stand in dieser Phase. Die Gastgeber scheiterten entweder am Abwehrverband oder an Torwart Dirk Eberhard. Doch im Angriff versagte das Torholz dreimal hintereinander die deutliche Führung des TBS. Die Gastgeber überstanden diese Drangphase und gingen selbst wieder in Führung. Dennoch konnte sich der TBS zur Halbzeit mit 10:11 behaupten. Auffallend im ganzen Spiel die Leistung der beiden Unparteiischen. Keinen Siebenmeter in Halbzeit eins, aber auch keine Verwarnungen auf Seiten des TBS. Viele Fouls beider Mannschaften blieben ungeahndet.

In der 45. Minute war der TBS noch gut dabei. 19:18 durch den super aufgelegten Marco Recktenwald. Doch dann der Knacks des Spiels: Adrian Viman, Patrick Selbach und Zavko Guduras innerhalb von 70 Sekunden ließen die HSG Mülheim auf 23:19. Nun kam Hektik auf TBS-Seite auf, die Zuordnung fehlte, die Moral schien gebrochen. Dirk Eberhard tauschte seinen Platz im Tor des TBS mit Benjamin Bus. Als die Gastgeber auf 26:20 erhöhten schien sich ein Debakel nach knapp 52 Minuten anzudeuten. Doch Tobias Stemmler und Marco Recktenwald mit ihren Toren und die Mannschaft mit dem wieder entdeckten Kampf verhinderten am Ende eine höhere Niederlage.

"Die Mannschaft hat über weite Strecken das Hoch im spielerischen Bereich aufrechterhalten können. Erst als überhastet abgeschlossen wurde, konnte der Gegner sein gefürchtetste Gegenstoßspiel aufziehen. Insgesamt hat mir etwas der Kampfgeist der letzten Wochen gefehlt. Aber eine beeindruckende Serie benötigt auch viel Kraft" gab sich Trainer Frank Künzer nicht ganz unzufrieden mit Leistung seiner Mannen.

21.03.02 TBS Handballer nun gegen Tabellendritten Am Sonntag, den 24.3.2002 treffen um 17.00 Uhr in der Saarbrücker Bruchwiesenhalle die Regionalligahandballer des TBS Saarbrücken und der HSG Hassloch/Hochdorf aufeinander.
Hassloch/Hochdorf wurde als Handballspielgemeinschaft im Jahre 1998 gegründet und hebt diese mit Ablauf der Saison im Mai wieder auf. Dann wird zukünftig aus den Vereinen Hassloch und Hochdorf die TSG Hassloch in der Regionalliga an den Start gehen.

Hassloch/Hochdorf steht auf einem hervorragenden 3. Platz der Liga. Damit hatte keiner im Vorfeld gerechnet. Die Arbeit von Trainer Schüle zeichnet sich immer deutlicher ab. Im Hinspiel konnte die HSG die Oberhand behalten. Die St. Johanner haben daher im Rückspiel noch eine Rechnung offen. "Es wird sehr schwer. Hassloch/Hochdorf spielt aus einer außerordentlich kompakten Abwehr heraus ein schnelles Spiel nach vorne. Ähnlich wie Mülheim-Kärlich-Bassenheim" so Abteilungsleiter Frank Sold. Und in Mülheim gab es ja die erste Niederlage in diesem Jahr für den TBS.

Der TBS hat aber noch ein besonderes Bonbon zu bieten: Der Hauptsponsor der TBS-Handballer, die Lexus Forum Saarbrücken Autowelt GmbH, stellt eine Wochenendprobefahrt in einem Lexus zur Verfügung. "Dieser tolle Preis wird dann nach dem Spiel am 24.3.2002 unter allen zahlenden Zuschauern verlost" hofft Abteilungsleiter Frank Sold auf eine positive Resonanz in der Bruchwiesenhalle.
25.03.02 TBS III kann nicht gegen Malstatt gewinnen Es gibt Tage, an denen sollte man lieber im Bett bleiben. So ein Tag war für manche Spieler der gestrige Sonntag. Es war stellenweise grausam, was da auf dem Platz geboten wurde. Die Abwehr stand nicht wie gewohnt und vorne lief es auch nicht. Dabei konnte Spielertrainer Andreas Kiemle aus dem vollem schöpfen. Wohl beeindruckt von der gegnerischen Härte, traute man sich nicht eins gegen eins zu gehen. Tat man es, riskierte man Schläge ins Gesicht. Schade, dass es immer noch solche sog. "Kloppermannschaften" gibt, denen es egal ist, ob man am nächsten Tag noch arbeiten muss. Bezeichnend, dass der Gästespieler Markus Berndt nach einem groben Foul und der damit verbundenen roten Karte mit breiten Grinsen und stolzgeschwellter Brust auf der Tribüne Platz nahm. Leider bekam der alleinpfeiffende Schiedsrichter nicht alle Nicklichkeiten mit. Bezeichnend aber, das der Schiri dem TBS-Spieler Laval nach 5:21 wegen Nichteinhaltens des Abstandes direkt 2 Minuten gab, ohne dass vorher ein gelbe Karte gezeigt wurde.

Zum Spiel: In der ersten Halbzeit war das Spiel eng. Dem TBS gelang es immer wieder in Führung zu gehen. Malstatt kam immer wieder zum Ausgleich, so dass man mit einem 11:11 in die Kabinen ging. Die 2. Halbzeit dominierte Malstatt mit einem starken Mark Scheipken auf dem Rückraum. 12:15 war die höchste Führung. Die TBS-Jungs kämpften sich aber immer wieder zurück. 15:15, 15:17, 17:17, 17:19, 18:20, 20:20. Dann sogar kurz vor Schluss die erneute Führung des TBS zum 21:20, aber dumme Fehler bescherten den Malstättern am Ende einen glücklichen Sieg.

Es spielten: Dirk Baumgärtner, Bernd Bruch (1), Axel Hummel (6), Michael Laval (6), Stefan Klaes, Andreas Kiemle, Uwe Peter (1), Herbert Steffensky (5), Lukas Fechler (2) und Frank Sold
25.03.02 TBS gewinnt gegen ersatzgeschwächten Tabellendritten mit 31:25 Vor rund 200 Zuschauern gewann der TBS am Ende deutlich gegen die ohne Kai Christmann und Michael Pfeil angetretenen Pfälzer. Mit stellenweise 10 Toren Vorsprung dominierte der TBS das Spiel deutlich. Die doppelte Manndeckung gegen Roman Petchourine und Marco Recktenwald wirkte nur streckenweise. Nach 13 Minuten stand es noch 5:5. Der TBS-Abwehr gelang es in dieser Phase nicht, die langgespielten Angriffe der Haßloch/Hochdorfer zu unterbinden. Doch die energisch vorgetragene 2. Welle ließ den TBS innerhalb von 4 Minuten auf 10:5 davonziehen. Großen Anteil an diesem Zwischenspurt hatte Dirk Eberhard im Kasten den TBS. Immer wieder wurde Tobias Stemmler auf Außen freigespielt. Unkonzentriert gingen danach wieder die Mannen von Trainer Frank Künzer zu Werke, so dass der Gegner noch einmal auf 10:8 herankam. En kurzer Zwischenspurt gegen Ende der Halbzeit ließ die TBS-Jungs aber auf 14:10 davonziehen.

In der 2. Halbzeit zauberten dann die St. Johanner. Der Kreis wurde frei gespielt und selbst in Unterzahl gelang es den Vorsprung auf 18:11 auszubauen. Der TBS gab richtig Gas. Beim 25:15 schien sich ein Debakel für den Gegner anzubahnen. Doch der Schlendrian lässt den Gegner im Spiel. Zu schön wollten die TBS-Jungs spielen. Trainer Frank Künzer gab in den letzten 10 Minuten des Spiels den jungen Spielern eine Chance. Roman Petchourine, Marco Recktenwald und Dirk Eberhard nahmen auf der Bank Platz. Am Ende stand ein nie gefährdeter 31:25-Sieg.

Nach dem Spiel wurde eine vom Hauptsponsor Lexus Forum Saarbrücken Die Autowelt GmbH gespendete Wochenendprobefahrt unter den Zuschauern verlost, die von der Familie Faivre aus Saarbrücken gewonnen wurde.

Trainer Frank Künzer nach dem Spiel zufrieden: "Mein Kollege Schüle hat uns mit seiner 3:3-Deckung verwirrt und wir brauchten 10 Minuten um ins Spiel zu kommen. Danach zeigte sich, das sich unser 3 gegen 3 und 3 gegen 4 Spiel im Training auf dem Spielfeld auszahlt. Gestützt auf eine gute Torwartleistung konnten wir aus einer guten Abwehr heraus spielen und dank einer soliden Chancenauswertung das Spiel im Enddefekt auch gewinnen. Es war eine mannschaftlich geschlossene Leistung mit starken Rechtsaußen Heiko Schmidt und Tobias Stemmler."

01.04.02 Am frühen Sonntagmorgen nach Nieder-Olm Am Weißen Sonntag müssen die Handballer des Regionalligisten TBS Saarbrücken am frühen Morgen um 11.00 Uhr beim TV Nieder-Olm Farbe bekennen.

"Das wird sehr schwer dort zu bestehen. Zusätzlich zum Heimnimbus vor zahlreichen Zuschauern kommt bei den Rheinhessen die frühe Anwurfzeit hinzu. Viele Gegner, wie auch der TBS, müssen sich bereits früh auf den Weg machen. Da fällt es einigen Spielern schwer, ausgeschlafen zu sein. Manch großer Gegner ist der frühen Anwurfzeit bereits zum Opfer gefallen" sieht Abteilungsleiter Frank Sold einen schweren Gang für den TBS vor sich.

Nur wenn es Trainer Frank Künzer gelingt, seine Spieler von vorneherein wach ins Spiel zu schicken, ist was in Nieder-Olm zu ernten. Nieder-Olm hat sich aus den Abstiegsregionen befreit und ließ zuletzt durch ein Unentschieden bei der Bundesligareserve von Wallau-Massenheim aufhorchen. Der TV Nieder-Olm kann somit befreit aufspielen. Trainer Rainer Sommer besitzt ein eingespieltes Team um die Stützen Uli Hangen und Roman Walch auf dem Rückraum. Im Tor steht mit Thomas Möbus ein Mann, den viele Experten für einen der besten der Liga halten. Das Hinspiel konnte der TBS knapp gewinnen. Diesen Erfolg würde man gerne wiederholen.
08.04.02 TBS Handballer erreichen nach Rolli-Gala einen Punkt in Nieder-Olm Dank seiner besten Saisonleistung sicherte Thomas Rolli dem TBS einen Punkt in Nieder-Olm. Er war der herausragende Spieler auf TBS-Seite mit insgesamt 10 Toren, davon 6 sicher verwandelte 7-Meter. "Im Enddefekt bin ich mit dem Punkt zufrieden, da wir nur mit 8 Feldspielern antreten konnten und Marco Recktenwald nur bedingt einsatzfähig war" so Trainer Frank Künzer nach dem Spiel. Manuel Schmidt hatte erst kurz vor dem Spiel absagen müssen, wurde aber am Kreis von Jan Weise, der 60 Minuten durchspielen musste, gut ersetzt. Beide Mannschaften schien die frühe Anwurfzeit nicht gelegen zu kommen. Auch Nieder-Olm hatte so seine Mühe wach zu bleiben. Stellenweise schläfrig wirkte das Spiel auf beiden Seiten. Die Gäste aus dem Saarland führten bis Mitte der 1. Halbzeit immer mit einem bis zwei Toren, ehe Nieder-Olm über 6:6 bis auf 11:6 in der 25. Minute davonzog. Zu viele Fehler und überhastete Abschlüsse brachten den TBS ins Hintertreffen. Den Rückstand konnte man bis zur Halbzeit noch einmal auf 12:9 verringern.

In der 2. Halbzeit stimmte dann der Kampf auf Saarbrücker Seite wieder. Es dauerte nicht lange, bis man zum 12:12-Ausgleich kam und sogar auf 12:14 davonziehen konnte. Aber Nieder-Olm kämfte verbissen und kam, gestützt auf einen starken Torwart Möbus und einen agilen Uli Hangen (9 Tore) immer wieder zum Ausgleich: 14:14, 16:16, 19:19 und 20:20. In der Schlussphase legte dann Nieder-Olm wieder vor und konnte auf 22:20 bzw. 23:21 erhöhen. Doch Thomas Rolli behielt bei den entscheidenden 7-Meter, vor allem beim wichtigen 23:23-Ausgleichtreffer, die Nerven.

"Wir konnten nicht den nötigen Druck vom Rückraum einsetzen. Eine Schwächephase in der 1. Halbzeit, als wir zu früh abgeschlossen hatten, brachte uns schwer ins Hintertreffen. In der 2. Halbzeit hatten wir über Kampf und schnelle Gegenstöße, gestützt auf einen starken Dirk Eberhard im Tor, das Spiel noch einmal drehen können. Am Ende hatten wir sogar noch die Möglichkeit das Spiel gewinnen zu können. Herausheben möchte ich aus spielerischer und kämpferischer Sicht Thomas Rolli, der die guten Leistungen der letzten Wochen mit einer Galavorstellung krönte" meinte Trainer Frank Künzer als Schlussstatement.
08.04.02 TBS 3 verliert nach indiskutabler Spielweise gegen HSG Völklingen 2 mit 27:20 Es läuft nicht mehr bei der 3. Mannschaft des TBS. Nach der unnötigen 21:22 Niederlage gegen Malstatt gab es nunmehr sogar eine 20:27-Niederlage bei der HSG Völklingen. Sicherlich spielte man auf St. Johanner Seite mit dem letzten Aufgebot, sicherlich hatte sich Völklingen zu diesem Spiel mit Oberliga-Spieler Stefan Wuchner verstärkt, der alleine 7 Tore machte und zudem viele vorbereitete. Das entschuldigt aber nicht die Spielweise und die Einstellung einiger Spieler des TBS. Stellenweise pomadig wurde gespielt, die Abwehr wirkte wie ein Hühnerhaufen. Im Angriff wurden zu viele klare Chancen vergeben. Man muss aber auch eingestehen, dass Völklingen mit Thomas Schoepp ein starken Mann im Gehäuse hatte.

Bis Mitte der 1. Halbzeit konnte der TBS noch beim 7:6 mithalten, geriet dann aber auf die Verliererstraße, als Völklingen auf 11:7 davonzog. Zur Halbzeit stand es dann 12:9. Anfang der 2. Halbzeit kämpfte man bei den St. Johannern noch einmal, aber näher als auf 2 Tore (14:12, 15:13, 17:15) kam man nicht mehr heran. Am Ende spielten die jungen Völklinger die "alten Herren" an die Wand.

Es spielten: Dirk Baumgärtner, Andreas Kiemle (2), Frank Sold (2), Bernd Bruch (2), Axel Hummel (7), Michael Laval (3), Stefan Klaes und Lukas Fechler (4)
09.04.02 Mit Dirk Baumgärtner verlässt noch ein starker Torwart den TBS Saarbrücken Die Saarliga-Mannschaft hat für kommende Saison ein Torwart-Problem. Dirk "Lavrov" Baumgärtner verlässt die St. Johanner in Richtung HSV Püttlingen. "Der erste Grund zur Beendigung meines Engagements beim TBS ist gleichzeitig der älteste: Wenn es am schönsten ist, sollte man aufhören. Unter diesem Aspekt würde ich die bisher abgelaufene Saison bezeichnen. So erfolgreich haben wir bisher noch nie gespielt, auch wenn uns 4 Punkte am grünen Tisch aberkannt wurden, die ich in meiner persönlichen Bilanz jedoch nicht werte. Die eigentlichen Gründe für meinen Weggang sind persönlicher Natur. Durch die sportlichen Aktivitäten meiner Kinder in Püttlingen nehmen die Termine am Wochenende einfach überhand. Die wöchentliche Motivation fällt mir dabei immer schwerer, erst Recht bei den Fahrstrecken, die wir teilweise zurück zu legen haben. In Püttlingen habe ich durch meine Kinder ein paar Leute kennen gelernt, mit denen ich mich sehr gut verstehe. Ich werde hier mal ins Training gehen und dann schauen, was daraus wird." so Dirk Baumgärtner.

Eines ist sicher : Der Weggang fällt ihm schwer. Er hat sehr schöne Jahre beim TBS gehabt. "Unvergessen der Beginn vor 30 Jahren mit 10 Kindern im Opel Manta von Herrn Dr. Dreher. Erste Erfolge mit Trainer Manni Kneip. Sonderklasse Jugend B mit Fritz Abel. Ein zu Null Halbzeit, gegen Gersweiler (Jugend A) unter Klaus Treutler. St. Johanner Marktgeschichten mit Hartmut Sattler, mehr Fuß- als Handball mit Jost Fischer, die "Aufkleber"-Aktion - Fritz Bauernfeind. Danach drei sehr, sehr schöne Jahre bei der SG Hassel unter Fritz Erbelding, wahrscheinlich meine sportlich besten Jahre. Nach zwei Jahren Pause Anruf von Andreas Kiemle, mal bei der "Dritten" auszuhelfen. Daraus wurden dann weitere 7 Jahre. Der größte Erfolg sicherlich der Aufstieg aus der A- in die Bezirksklasse, mit dem Kantersieg in Ensheim. Weitere Highlights: Die Relegationsspiele mit der Ersten zusammen um den Aufstieg in die Regionalliga und Kurzeinsätzen in Kassel (mit zwei gehaltenen 7-Metern in der entscheidenden Spielphase) und gegen Hassloch sowie das Freundschaftsspiel gegen die russische Nationalmannschaft" sprudelt es nur so aus Dirk Baumgärtners Gedächtnis.

"Es gab sehr viele Höhepunkte in dieser Zeit, ich möchte kein Jahr vermissen. Jetzt versuche ich es noch ein paar Jahre in Püttlingen, wobei auch hier mit Sicherheit der Spaß im Vordergrund stehen sollte. Wir wohnen hier, ich habe nicht weit zu fahren, die ganze Familie ist voll integriert. Da ist es nahe liegend sich auch sportlich zu engagieren" so das Schlussstatement mit einem Hoffen auf Verständnis.

Und dieses Verständnis gebührt ihm auch von allen Seiten. "Wir werden ihn zwar sehr missen, haben aber alle Verständnis für seine Entscheidung. Ganz geht er uns ja nicht verloren. Er hat versprochen weiterhin mit uns Freitags zu trainieren, um anschließend die verlorene Flüssigkeit in der Alten Bierstube "nach zu tanken" so Abteilungsleiter Frank Sold und Mannschaftskamerad von Dirk Baumgärtner in der 3. Mannschaft.

09.04.02 Marco Recktenwald als 3. Spieler zum TVA Saarbrücken Mit Marco Recktenwald wechselt nun der 3. TBS-Spieler in die 2. Bundesliga zum TVA Saarbrücken. Ein schwerer Aderlass für den Regionalligisten des TBS Saarbrücken, da neben diesen 3 Spielern (Marco Recktenwald, Manuel Schmidt und Tobias Stemmler) auch noch Torwart Dirk Eberhard (zum HC Illtal) und Andreas Klein (2. Mannschaft) Trainer Frank Künzer nicht mehr zur Verfügung stehen.

Aber die Saisonplanungen für die nächste Runde laufen auf Hochtouren. "Mit Patrick Garratoni, Thorsten Anstadt, Thomas Dell und Gerhard Delles wurden bereits 4 regionalligaerfahrene Spieler verpflichtet. Conny Endres arbeitet fleißig an seinem Comeback und es werden noch 1 Rückraumspieler, 1 Kreisläufer und 1 Allrounder folgen. Somit wird der TBS, trotz aller Abgänge auch nächste Saison eine schlagkräftige Truppe ins Rennen schicken können" ist sich Trainer Frank Künzer sicher, auch nächste Saison die Parole "Nichtabstieg" auszugeben.
15.04.02 Die bessere Mannschaft verlor unglücklich Mit 24:25 verloren die Regionalliga-Handballer des TBS mehr als unglücklich gegen den Tabellendritten, die TSG Groß-Bieberau. Dramatik pur gegen Ende des Spiels. Sprachlose, aber auch wütende Zuschauer und Spieler können die Welt nicht verstehen. 24:25, 1 Sekunde Spielzeit und Freiwurf TBS. Eine Spielertraube um den Ball. Anpfiff, Wurf Roman Petchourine und der Ball ist im Winkel. Doch die Schiedsrichter geben den Treffer nicht. Der Freiwurf muss noch einmal ausgeführt werden. Der TBS verwirft, doch die Schiedrichter geben erneut, zum Entsetzen der Gäste, Wiederholung, da die Abwehr den Abstand nicht einhielt. Aber auch der letzte Versuch scheitert. Der Schiedsrichter klärt auf: " In den Freiwurf kam die Sirene. Der Ball war erst nach der Sirene im Tor. Der Spieler hätte die Sirene abwarten und dann werfen müssen." Ärgerlich für den TBS.

Der TBS begann schwach. Zu durchsichtig die Aktionen. Die Gäste ziehen schnell nach 8 Minuten auf 1:6 davon. Aber Dirk Eberhard mit einigen Glanzparaden brachte die St. Johanner aber wieder zurück. 7:9 nach 17 Minuten durch Roman Petchourine. Doch die TBS-Mannen bekommen den Kreisläufer der Gäste, Jens Hrach nicht in den Griff und scheiterten im Angriff zu oft an einem gut aufgelegten Torwart Klinger. Dennoch geht es mit 12:14 in die Halbzeit. Noch alles drin.

Groß-Bieberau bleibt Anfang der 2. Halbzeit noch am Drücker. Geht mit 15:19 in Führung. Der TBS kämpft und kommt immer wieder ran. Aber individuelle Fehler lassen die Gäste immer wieder davonziehen. 18:22 nach 46 Minuten. Doch dann hält Teufelskerl Dirk Eberhard einfach alles. Gegenstöße, 7-Meter und Rückraumgeschosse von Andreas Neumann Peter Badowski, die beide blass blieben. Die Geburt seines zweiten Sohnes Joschua am gestrigen Samstag ließ "Ebbe" zum besten Mann auf dem Platz avancieren. 23:22 sogar durch Klaus-Peter Weinert nach 52 Minuten. Doch technische Fehler ließen die Gäste immer wieder in Führung gehen. Dann das 24:25 nach 59:20 und den Rest kennen wir schon.

"Ich weiß, dass wir die bessere Mannschaft waren, das reicht mir vollkommen. Das Ergebnis ist daher nebensächlich. Trotzdem haben wir schwach gespielt und wieder viel zu viel Einzelaktionen gezeigt. Dirk Eberhard war wieder ein starker Rückhalt. Thomas Schmeer zeigt in der Abwehr eine starke Leistung" zeigte sich Trainer Frank Künzer nicht allzu enttäuscht.

15.04.02 TBS II verliert spannendes Spiel gegen Püttlingen Spannendes Finale in der Bruchwiese

Im letzten Heimspiel der Verbandsliga empfing der TBS den HSV Püttlingen. Püttlingen wollte gegen den TBS unbedingt punkten, um einer Religationsrunde für den Aufstieg in die Oberliga aus dem Weg zugehen. Saarbrücken trat mit der gleichen Minimalbestzung wie auch im letzten Spiel gegen Schmelz an. Torwart Markus Brxius mußte wieder im Feld spielen, wurde aber von Christian Dorscheid auch wieder gut vertreten. Der TBS spielte in den ersten 15 Minuten wie auch in Schmelz überraschend stark und hielt das Spiel offen. Dann verletzte sich allerdings Goalgetter Sebastian Pielbusch und Brixius bekam einen frühen Einsatz auf dem Rückraum. Die Mannschaft kompensierte jedoch in hervorragender Weise die Auswechslung und erreichte sogar eine 10:7 Führung zur Halbzeitpause.

Nach der Pause wendete sich dann allerdings das Blatt. Püttlingen holte langsam auf, während dem TBS fast 15 Minuten kein Treffer gelang. Der Ausgleich zum 10:10 gelang Püttlingen schon in der 35. Minute. Den Drei-Tore-Vorsprung beim Stand von 11:14 (45. Minute) konnte Saarbrücken nicht mehr aufholen und verlor das Spiel 14:17
15.04.02 TBS III chancenlos gegen Perl Keine Chance gegen Perl

Die 3. Mannschaft des TBS Saarbrücken war gegen den Tabellenzweiten aus Perl chancenlos. Vor dem Spiel war bereits klar, dass es für Perl um nichts mehr ging. Dementsprechend fand ein lockeres Spiel in der Bruchwiesenhalle statt. Die St. Johanner, die mit dem letzten Aufgebot antraten, hatten nie den Hauch einer Chance. Heute fehlten auch die Stammspieler Dirk Baumgärtner im Tor, Michael Laval, Bernd Bruch, Axel Hummel, Rüdiger Kube, um nur einige zu nennen. So musste sogar Frank Künzer, Trainer der 1. Mannschaft aushelfen. Dirk Baumgärtner wurde im Tor von Ulrich Schröder mehr als gut vertreten.

Beide Mannschaften spielten anfänglich mehr als schlecht. Perl ließ klare Chancen aus und der TBS konnte einfach nicht besser. Zur Halbzeit stand es 6:14 und am Ende 13:23. Offiziell ist die Runde beendet, aber der TBS darf am kommenden Sonntag nachsitzen, wenn es gegen die Untere Saar 3 geht.

Es spielten: Ulrich Schröder (1), Andreas Kiemle (3), Frank Sold (1), Stefan Klaes (2), Uwe Peter (2), Frank Künzer, Herbert Steffensky (1), Lukas Fechler (3)
22.04.02 3. Mannschaft gewinnt letztes Spiel gegen Untere Saar 3 Endlich ist es geschafft. Für die 3. Mannschaft ist die Runde zu Ende. Das Nachholspiel gegen MSG HF Untere Saar 3 wurde mit 24:20 gewonnen. Nun dürfen sich die St. Johanner den Titel der besten 3. Mannschaft im Saarland auf die Brust schreiben. Alle sind froh, dass die lange und anstrengende Saison zu Ende ist.

Zum Spiel: Trainer Andreas Kiemle hatte zwar nicht die beste Mannschaft zusammen, aber es reichte. Michi Laval, Bernd Bruch und Dirk Baumgärtner waren wieder dabei. Die St. Johanner begannen stark gegen die mit dem stärksten Kader angetretenen Gäste. Vor allem Bernd Bruch, zwar leicht grippegeschächt, konnte die Abwehr mit Sprungwürfen überwinden. Bernd zeigte eines seiner besten Spiele. Spielzüge klappten, wie am Schnürchen und auf einmal stand es 6:2. Doch die Gäste blieben dran und kamen wieder auf 7:5 heran. In die Halbzeit ging es mit 11:7. Auffallend war, dass beide Mannschaften noch sehr "zur Sache" gingen. Viele unnötige Fouls gab es, die von den Schiedsrichtern nicht mit den nötigen Strafen geahndet wurden. Diese, stellenweise überharte Aktionen, führten 20 Sekunden vor dem Schluss fast zur Massenkeilerei, als Michi Laval frei auf außen durch war und einfach umgehauen wurde.

Die zweite Halbzeit wurde nur noch mal am Anfang eng, als die Gäste auf 12:10 herankamen. Dem TBS gelang es danach immer wieder mit 3 oder 4 Toren in Führung zu gehen. Vor allem Michael Laval drehte in der 2. Halbzeit auf Linksaußen auf und sicherte, neben Dirk Baumgärtner den Sieg. Dirk Baumgärtner war in seinem letzten Spiel hochmotiviert und parierte fast alle 7 Meter.

Es spielten: Dirk Baumgärtner, Andreas Kiemle (2), Frank Künzer (1), Frank Sold (1), Bernd Bruch (7), Michael Laval (10), Stefan Klaes (2), Lukas Fechler (1), Uwe Peter
22.04.02 TBS kommt in Münster unter die Räder Mit 36:27 kamen die Handballer des TBS Saarbrücken in Hessen, bei der TSG Münster, schwer unter die Räder. Der TBS begann schlecht, machte viele Fehler im Aufbau und spielte ohne Konzeption. Der Tabellenzweite aus Münster nutzte diese Schwächen eiskalt aus und zog über 5:2 auf 9:5 davon. Auszeit durch Trainer Frank Künzer. Die Jungs befolgten die Anweisungen und kämpften sich wieder auf 12:10 heran, doch dann riss der Faden. Massenweise Fehler ließen Münster 6 Tore in Folge werfen, so dass es kurz vor Ende der 1. Halbzeit 18:10 stand. In die Kabinen ging es mit 19:12.

Wer nun dachte, der TBS kam wie verwandelt aus der Pause, sah sich schnell enttäuscht. Es entwickelte sich immer mehr ein langweiliges Spiel, dass auf beiden Seiten von Fehlern geprägt war. Münster führte immer mit 8 bis 9 Toren und kam nie mehr in Bedrängnis. Trainer Frank Künzer gab Benjamin Bus den Vortritt vor Dirk Eberhard, damit dieser Spielpraxis sammeln konnte. Aber auch der 2. Garnitur gab Frank Künzer die Chance, sich zu empfehlen. Christian Mühler und Andreas Adam aus der 2. Mannschaft kamen zum Einsatz. Mühler überzeugte 20 Minuten durch solide Abwehrarbeit und Andreas Adam kam sogar zu seinem ersten Regionalligator. Im Team des TBS wussten Roman Petchourine mit 9 Toren, Manuel Schmidt und Thomas Schmeer mit jeweils 5 Toren zu gefallen.

Sichtlich enttäuscht meinte Trainer Frank Künzer nach dem Spiel: "Wir wussten, dass Münster auf Fehler von uns wartete. Diesen Gefallen haben wir ihnen dann auch getan und sie dadurch ins Spiel kommen gelassen. Unser Spiel hatte kein Niveau. Wir haben zu viele Fehler gemacht und eine schlechte Wurfausbeute. Es war insgesamt eine emotionslose Vorstellung meiner Mannschaft."
24.04.02 TBS Handballer nun gegen Wallau-Massenheim II TBS Handballer im vorletzten Heimspiel nun gegen die Bundesligareserve der SG Wallau-Massenheim

Am kommenden Sonntag, den 28.4.2002, um 17.00 Uhr, ist Anwurf zum vorletzten Heimspiel der Regionalligahandballer des TBS Saarbrücken in der Saarbrücker Bruchwiesenhalle. Gegner ist die SG Wallau-Massenheim II, die derzeit als sechster um einen Platz besser positioniert sind, als der TBS.

Es wird sicherlich keine leichte Aufgabe für die Schützlinge von Trainer Frank Künzer. Gästetrainer Jörg Schulze ist es gelungen, einer sehr jungen Mannschaft den nötigen Schliff zu geben. Die Wallauer Bundesligareserve spielt einen schnellen Handball und ist auf allen Positionen gefährlich und daher unberechenbar. Alleine 9 Spieler haben bereits über 40 Tore geworfen. „Andere Mannschaften sind leichter auszurechnen, haben oft nur 2 bis 3 gefährliche Schützen aus dem Rückraum. Bei Wallau ist das anders. Die spielen schnell über die Außen und man weiß im Vorfeld nicht, wer spielt“ sieht Abteilungsleiter Frank Sold keine leichte Aufgabe vor sich. Das Hinspiel wurde mit 28:25 verloren. Dort scheiterte man an einen starken Mathias Beer im Tor.

Für den TBS gilt es, die Scharte des letzten Heimspiels und vor allem des letzten Auswärtsspiel vergessen zu machen. In Münster lieferte der TBS eine indiskutable Leistung ab.
29.04.02 Na also, der TBS kann noch gewinnen: 28:26 gegen Wallau II Na also, es geht doch noch TBS

Wer glaubte, beim TBS sei die Luft raus, muss enttäuscht werden. In einer mäßigen Regionalligapartie kam der TBS Saarbrücken zu einem letztlich verdienten 28:26 Heimsieg gegen den Tabellensechsten, die SG Wallau-Massenheim II. Trainer Frank Künzer konnte aus dem vollen schöpfen. Auf der Gegnerseite machten sich 14 Spieler warm, aber nur acht standen auf dem Berichtsbogen. So begann Wallau dann auch. 8 Spieler auf der Bank, 6 auf der Tribüne.

Es entwickelte sich von Anfang an ein Spiel, dass von Fehlern beider Mannschaften nur so geprägt war. Nach 3 Minuten war der TBS mit 2:1 in Führung, ehe Wallau in der 7. Spielminute eine 2:5-Führung erzielte. Immer wieder Heiko Trinczek auf Rechtsaußen und Jens Ehrmann am Kreis brachten Torwart Eberhard zur Verzweifelung. Der TBS machte zu viele Fehler im Aufbau und scheiterte mit den Abschlüssen an dem starken Torwart Mathias Beer. Dennoch gelang es dem stark spielenden Roman Petchourine mit 3 Toren in Folge den 6:6-Ausgleich zu erzielen. In der 17. Minute rief der Gästetrainer Florian See von der Tribüne auf die Bank. Fehler über Fehler, vorne wie hinten ließen in der 21. Minute Dirk Eberhard entnervt das Gehäuse des TBS verlassen. Benni Bus musste nun ran. Die Führung ging hin und her. 9:7 für den TBS in der 17. Minute, 9:10 für Wallau in der 20. Minute. 13:12 durch Thomas Rolli und durch Sebastian Linder per Siebenmeter die 13:14-Führung für Wallau. Andreas Klein mit seinem 2. verwandelten 7-Meter sicherte schließlich den 15:14-Halbzeitstand.

In der zweiten Halbzeit ließ Frank Künzer dann Manuel Schmidt am Kreis den Vortritt vor Jan Weise, der eine starke Abwehrarbeit leistete. Die Bank der Gäste war nun voll besetzt. Dennoch: Immer wieder Marco Recktenwald mit Einzelaktionen ließ den TBS mit 2 Toren in Führung gehen. Doch dumme Fehler brachten Wallau zwischen der 42. und 44. Minute mit 3 Treffern zum 20:21 wieder zurück. Florian See gelang sogar die 21:23-Führung für Wallau in der 48. Minute. Doch nun kam die Zeit von Thomas Schmeer, der endlich in Eins-gegen-Eins-Aktionen sich zu behaupten wusste. 3 Tore und ein herausgeholter 7-Meter ließen ihm im Angriff zum Matchwinner werden. 27:24 nach Thommis 3 Treffer in der 58. Minute ließen keine Zweifel mehr aufkommen. Benjamin Bus im Tor steigerte sich enorm und war ebenfalls am Schluss ein Garant für den 28:26-Sieg.

Benjamin Bus meinte dann auch: "Wir haben viel Glück gehabt, weil Wallau viel daneben gehauen hat. Durch Kampf und die gute Einstellung gelangten wir zum Sieg.

Trainer Frank Künzer war dann auch nach den letzten Niederlagen froh: "Wieder Mal ein schönes Heimspiel in der Bruchwiese. Wir konnten am Ende deswegen gewinnen, weil wir nie aufhörten zu kämpfen. Die Manndeckung in den letzten 20 Minuten hat uns nur kurzfristig gebremst. Am Schluss konnten wir wegen überragenden individuellen Leistungen die Abwehr knacken. Benni Bus und Jan Weise zeigten überdurchschnittliche Leistungen."

30.04.02 Roman Petchourine verlängert um weitere 2 Jahre Roman Petchourine, 31 Jahre, hat frühzeitig seinen Vertrag bei den Regionalliga-Handballern des TBS Saarbrücken um weitere 2 Jahre verlängert. Roman Petchourine spielt dieses Jahr bereits im 6. Jahr beim TBS und kann schon als Saarländer bezeichnet werden. Aus seiner kleinen Wohnung steht nach der Geburt seiner Tochter Alina vor einem Jahr der Umzug in eine größere Wohnung in Saarbrücken an, wo er dann zusammen mit seiner Frau Irina und Töchterchen weitere schöne Jahre in Saarbrücken verbringen wird.

Der Handballabteilung ist es somit gelungen, seinen wichtigsten Führungsspieler zu halten und hierauf für die kommenden Spielrunden ein leistungsstarkes Team aufzubauen. Derzeit laufen noch wichtige Gespräche mit Rückraum- und Kreisspielern, die letztendlich das Team noch verstärken sollen.

Trainer Frank Künzer zur Vertragsverlängerung: "Roman ist eine wichtige Säule in meinem Konzept. Er ist nach wie vor von den Gegnern nicht auszurechnen und hat ganz große individuelle Stärken. Vielleicht reift er in den nächsten Jahren auch zum verlängerten Arm auf dem Platz heran. Roman kann auf jeden Fall bei uns bleiben, bis er einen Stock braucht!"
30.04.02 TBS-Regio-Handballer bestreiten letztes Heimspiel der Saison Im letzten Heimspiel der Saison treffen die Handballer des TBS Saarbrücken am Samstag, den 4. Mai 2002, um 19.30 Uhr in der Saarbrücker Bruchwiesenhalle auf die TSG Ober-Eschbach. Der Vizemeister der letzten Saison steckt noch voll im Abstiegskampf und muss punkten. Durch den Weggang vor der Saison von Jouri Sadowski zum jetzigen Meister Gelnhausen und das verletzungsbedingte Fehlen von Markus Rönnau sind die Hessen nicht richtig in die Gänge gekommen. Auch der Einkauf zweier Weißrussen hat nur teilweise gefruchtet. Alexander Tchernogorov kommt letzte Zeit nicht mehr zum Einsatz, da Spielertrainer Sergej Pokourkin den zweiten Nicht-EU-Ausländerplatz einnimmt.

Aber, die Mannschaft hat sich in den letzten Spielen gefunden und letzten Samstag den 1. Sieg für 2002 eingefahren. Lediglich 1 Tor trennen die Hessen von einem Abstiegsplatz. Der TBS kann im Abstiegskampf das Zünglein an der Waage werden, spielen sie doch im letzten Spiel der Runde beim direkten Gegner der Eschbacher um den Abstieg, dem TV Offenbach.

Es wird ein sehr interessantes Spiel werden. Der TBS wird sich vor heimischer Kulisse von seinen Abgängen verabschieden. Auch die treuen Fans werden das ein oder andere Gläschen Freibier erhalten und mit den Spielern auf eine erfolgreich gestaltete Runde anzustoßen.
06.05.02 Saisonabschluss vor heimischen Publikum glückte – 31:25 Sieg Bevor es nun zum allerletzten Spiel der Saison nach Offenbach geht, konnte der TBS Saarbrücken in der Handballregionalliga vor heimischen Publikum nochmals ein tolles Spiel den 150 Zuschauern zeigen. „Die Mannschaft zeigte beim letzten Heimspiel ein dem Rahmen entsprechenden Kampf und das nötige Engagement“ war Trainer Frank Künzer mit der Leistung seiner Jungs zufrieden. Vor dem Spiel wurde eine Jazz-Dance-Vorführung geboten, ehe es dann los ging. Die Gäste der TSG Ober-Eschbach, immerhin Vizemeister der letzten Saison, legten gut los und führten bis Mitte der 1. Halbzeit ständig mit einem bis zwei Toren. Dabei scheiterte der TBS zu oft am guten Gästekeeper Achim Pfeil und auf der anderen Seite waren Simon Schmitt und Thomas Gölzenleuchter nicht in den Griff zu kriegen. Zu sehr versteifte sich die Abwehr auf das Ausschalten des weißrussischen Natiolspieler Maksimovich, der in der 1. Hälfte kein Tor werfen konnte. Als dann Dirk Eberhard nach 19 Minuten Platz für Benjamin Bus machte, kippte das Spiel. Bus hielt direkt die ersten Bälle und stabilisierte dadurch die Deckungsarbeit. Auf der anderen Seite zeigte Marco Recktenwald im Angriff deutlich, wie schmerzhaft sein Weggang für den TBS ist. Sein 4. Treffer von insgesamt 7 bedeutete das 10:10 in der 20. Minute. 3 Tore danach in Folge ließen den TBS auf 14:11 bis zur 24. Spielminute davonziehen. In die Halbzeit ging es mit 16:13 für die Landeshauptstädter.

Die Hessen kämpften, keine Frage. Ging es doch für sie noch darum, den Abstieg zu vermeiden. Das Spiel wurde nun auf Maksimovich zugeschnitten. Es gelang ihm nunmehr öfters frei zum Wurf zu kommen, aber letztlich 4 Treffer waren zu wenig. Auch eine doppelte Manndeckung der Gäste gegen Marco Recktenwald und Roman Petchourine brachten nichts mehr. Roman Petchourine wich auf Linksaußen aus und vernaschte ein ums andere Mal seinen Gegenspieler und wurde mit 9 Treffern bester TBS-Schütze. Die Härte im Spiel nahm zusehends zu und es kam zu einigen Unterbrechungen. Viele Spieler, hüben wie drüben, standen kurz vor der rote Karte. Knackpunkt der 2. Halbzeit dann die 48. Minute, als es dem TBS durch Tore von Roman Petchourine (2) und Tobias Stemmler gelang auf 27:22 davonzuziehen. Am Ende stand ein ungefährdeter 31:25-Sieg für die St. Johanner.

Frank Künzer nach dem Spiel: „Ich konnte alle Spieler einsetzen, wodurch wir immer das Tempo hochhalten konnten. Insgesamt ist es uns gelungen, Maksimovich einzuengen und die Abwehr der Gäste immer wieder zu überlisten. Mit den vielen Abgängen beginnt jetzt die Aufgabe eine neue Mannschaft zu formen und unter Umständen noch 1 bis 2 Spieler einzubauen.“

Nach dem Spiel wurden dann Marco Recktenwald, Manuel Schmidt, Tobias Stemmler, die in die 2. Bundesliga zum TV Altenkessel wechseln, Dirk Eberhard, der zum HC Illtal, Andreas Klein, der in die 2. Mannschaft wechselt und last but not least Manager Karl Weise gebührend verabschiedet. „Wir danken allen verabschiedeten Spielern für ihr tolles Engagement und vor allem Karl Weise für seine einzigartige und kaum in Zukunft zu erreichende Arbeit und Unterstützung“ so Abteilungsleiter Frank Sold.

Abschluss des schönen Samstagabends bildete die Abschlussfeier beim Sponsor Splitter Promotion in der Garage, wo ein Fass aufgemacht wurde und so mit Sponsoren, Freunden und Gönnern bis in die Nacht gefeiert wurde.
08.05.02 TBS-Handballer bestreiten letztes Rückrundenspiel in der Regionalliga Zum letzten Spiel der Runde müssen die Handballer des TBS Saarbrücken am Samstag, den 11.5.2002, zum TV Offenbach reisen. Anwurf ist um 19.30 Uhr. Es könnte ein lockerer Saisonausklang werden, wenn Offenbach nicht gegen den Abstieg spielen würde. Lediglich 2 Tore trennen Offenbach von einem Abstiegsplatz. Also erwartet die St. Johanner in der Pfalz ein heißer Tanz vor mehreren hunderter Zuschauer, die ihre Mannschaft nach vorne treiben werden.

Das Hinspiel wurde denkbar knapp mit 20:19 gewonnen. Dass in Offenbach alles möglich ist, zeigten diese vor 2 Wochen, als der seinerzeitige Tabellenzweite Münster geschlagen wurde. Trainer Frank Künzer ist also gewarnt. Offenbach verfügt über eine sehr junge Mannschaft, die das Tempospiel liebt und aus dem Rückraum vor allem durch Volker Herle gefährlich ist. Coach Frank Künzer kann aus dem vollem schöpfen und alle Spieler einsetzen. Der TBS wird alles daran setzen, seiner Favoritenrolle gerecht zu werden und beide Punkte aus Offenbach zu entführen.
13.05.02 TBS Handballer verlieren zum Saisonabschluss „Dieses Spiel war eines, wo man als Trainer ernsthaft darüber nachdenkt, die Handballschuhe an den Nagel zu hängen“ äußerte sich ein angekratzter Trainer Frank Künzer nach dem Spiel. Der Grund: Der TBS hatte beim TV Offenbach mit 30:27 verloren. Äußerst knapp, sollte man denken, aber es war anders. Regelgerecht entzaubert wurden die St. Johanner vor ausverkauften in der „Hölle-Süd“, wie die Queichtalhalle auch genannt wird. Der TBS, ohne Manuel Schmidt am Kreis und Thomas Rolli auf Linksaußen angetreten, spielte von Beginn an nervös und zeigte Nerven. Man scheiterte immer wieder am starken Offenbacher Torwart Heckmann, der postwendend Gegenstöße einläutete, die sicher von den Gastgebern verwandelt wurden. Torwart Dirk Eberhard, der sein letztes Spiel im TBS-Trikot bestritt, konnte einem leid tun. Vor allem Matthias Eisele erzielte in dieser Phase einige seiner letztlich 11 Tore. Bis auf 10:4 war Offenbach nach 17 Minuten davongezogen, als Trainer Frank Künzer seine Schützlinge beim Team-Time-Out darüber belehrte, um was es ging. „Es geht um sehr viel. Nicht für uns, aber für die beteiligten Mannschaften, die um den Abstieg spielen“ so Künzer zu seinen Schützlingen. Der TBS kämpfte zwar noch einmal, aber Offenbach, angetrieben von seinen Fans lies nicht locker und ging mit 16:11 in die Halbzeit.

Die 2. Halbzeit begann vielversprechend. Sebastian Pielbusch erzielte das 16:12, sein erster Treffer im Regio-Team. Doch dann kam auch die Zeit des Offenbacher Torjägers Volker Herle. In der 34. Spielminute stand es plötzlich 21:13. Ein Debakel drohte. Dieser 8 Tore Vorsprung hatte ständig, bis zum 27:19 in der 49. Minute Bestand. Roman Petchourine (10 Tore) und Marco Recktenwald (7 Tore) waren um Schadensbegrenzung bemüht und erzielten noch ein paar Treffer durch Einzelaktionen. Konrad Endres, der nach langer Verletzungspause das Trikot wieder angezogen hatte, hatte in der 56. Minute seinen Einsatz. Siebenmeter. Endres verwandelte zum 29:23 und meinte nach dem Spiel scherzhaft: „Ich habe 100 Prozent gegeben!“ Offenbach kam postwendend noch zum 30:23, ehe sie in den letzten dreieinhalb Minuten die Zügel schleifen ließen. So konnte der TBS wenigstens noch kosmetische Korrekturen am Ergebnis vornehmen.

„Wir haben zwar schlecht gespielt, aber ich hatte den Eindruck als wäre das Spiel schon vorher entschieden gewesen. In Richtung Budenheim möchte ich ehrlichen Gewissens sagen, dass wir alles gegeben haben und unter normalen Umständen durchaus hätten gewinnen können“ waren die abschließenden Worte von Trainer Frank Künzer.

13.05.02 Michael Zeimet wechselt zum TBS Saarbrücken Die Handballer des TBS Saarbrücken sind auf der Suche nach einem Kreisläufer für die kommende Runde fündig geworden. Michael Zeimet, 26 Jahre, wechselt vom Ligakonkurrenten Waldfischbach zurück ins Saarland. Der frühere Saar- und Südwestauswahlspieler hat das Handballspielen bei der DJK Roden/HG Saarlouis erlernt. Regionalligaerfahrung konnte Michael Zeimet bei der HG Saarlouis, beim TV Altenkessel, TuS Landstuhl und zuletzt bei der SG Waldfischbach sammeln.

Trainer Frank Künzer über seinen zukünftigen Spieler: „Mit Michael Zeimet haben wir einen etablierten Kreisläufer verpflichten können, der in mein taktisches Konzept ausgezeichnet passt. Gerade die Abwehrstärke von Michael und seine unbeugsame Kampfkraft tun unserem Team sehr gut. Ich glaube, dass er mit seiner Erfahrung sehr gut mit unseren Rückraumspielern harmoniert. Mit Klaus Peter Weinert hat er ja schon ein Jahr in Landstuhl gemeinsam gespielt.“

Michael Zeimet sieht seinen Wechsel von Waldfischbach, das aus finanziellen Gründen für die kommende Regionalligaspielrunde nicht gemeldet hat, so: „Ich freue mich nächste Saison in ein junges, kämpferisches Team zu kommen, das für die eine oder andere Überraschung sorgen kann. Nach meinen negativen Erfahrungen mit Vereinen, die in finanzielle Engpässe geraten sind, wünsche ich mir beim TBS gegebenenfalls ein längerfristiges Engagement. Es ist schön, wieder im Saarland zu spielen. Die weiten Fahrten fallen weg. Dadurch lässt sich das Handballengagement besser mit den beruflichen Aufwendungen zum Erhalt meines Meisterbriefes kombinieren.“
05.06.02 Dirk Sold bildet mit Roman Petchourine neues Trainergespann der 2. Mannschaft Nach über 3 Jahren kehrt ein alter TBSler zum Verein zurück. Dirk Sold bildete damals zusammen mit Frank Künzer das überaus erfolgreiche Trainerduo, welches 1999 mit dem Aufstieg in die Regionaliga und dem Gewinn des Saarlandpokals einen sensationellen Erfolg feiern konnte. Sold wechselte dann als Spielertrainer zum TuS Wadgassen, um mehr Zeit mit seiner jungen Familie verbringen zu können. Damit löst er den bisherigen Mannschaftsverantwortlichen Markus Brixius nach 1,5 Jahren ab. Brixius zu dem Wechsel: "Als ich gegen Mitte der vorletzten Saison die Mannschaft damals noch zusammen mit Andreij Wassiliew übernommen hatte, zeigten sich schon erste Auflösungserscheinungen im Kader. Uns war von vorneherein klar, dass wir in der 2. Mannschaft eine komplette Umstrukturierung vornehmen mussten. Zum Ende der vorletzten Saison standen wir dann auch tatsächlich vor einem Scherbenhaufen. Sage und schreibe acht Spieler standen der 2. Mannschaft aus verschiedenen Gründen nicht mehr zur Verfügung. Die Neugestaltung der 2. Mannschaft ist uns in weiten Teilen gelungen. Wir haben einen soliden Grundstock motivierter Spieler auf die das neue Trainergespann aufbauen kann. Der 32jährige Sold ist für diese Aufgabe auf jeden Fall genau die richtige Ergänzung zu Roman Petchourine. Die Mannschaft freut sich schon auf die nächste Saison."

Auch Dirk Sold selbst sieht optimistisch in die Zukunft: "Ich freue mich sehr auf die neuen Aufgaben und die Zusammenarbeit mit Roman Petchourine und ganz besonders die schönen Abende bei Herbert Klein in der Bruchwiese".