Mit reduziertem Spielerkader gegen den Tabellenführer Kandel 39:30 (21:14) verloren

Mit nur neun Feldspielerinnen und zwei Torfrauen mussten unsere Mädels beim Tabellenführer TSV Kandel ihr Rückrundenspiel bestreiten.  Es fehlten: Lena Zimmermann, Christina Sauer, Alé Hahn.
Eine Ergänzung aus unserem Saarligateam bzw. RPS A Jugend war nicht möglich. Beide Teams spielten zeitgleich in Simmern bzw. in Birkenfeld.
Die Devise „alles geben und 60 Minuten kämpfen“ war die Zielsetzung vor Anpfiff des Spieles.
Beim Spielstand nach 11 Minuten von 9:8, nahm der Trainer von Kandel eine Auszeit. Bis zu diesem Zeitpunkt sahen die Zuschauer keinen Unterschied zwischen Meister- und Abstiegskandidat.

Es war zu erwarten, dass jetzt der bedingungslose (soweit es der sportliche Rahmen zulässt) körperlichen Einsatz für die Kandeler Mädels angeordnet wurde. Unsere defensiv aufgestellte Abwehr hielt, aufgrund der „Körperverhältnisse“, den nun betont körperlichen 1:1 Angriffen nicht mehr stand. Erschwerend kam dann noch hinzu, dass die Schieris das Spiel im Sinne der Vorteilsauslegung bis an die Schmerzgrenze zuließen.
Fünf Tore in Folge für Kandel auf 14:8 und erste körperliche Blessuren in unseren Reihen waren das Ergebnis. Aline Kessler und Luise Duchow konnten in der zweiten HZ  nicht mehr eingesetzt werden.
Lena Zimmermann, in diesem Spiel mit Dieter Wacker verantwortlicher Coach, stellten dann mit Beginn der 2. HZ auf eine sehr offensive Abwehr um.
Kandel hat damit große Probleme.  Den TBeeS gelang es mit ihrer Schnelligkeit Pass Wege zu verhindern und Bälle auszuspielen. Sie konnten dadurch bis zur 40. Minute das Spiel bestimmen und vier Tore in Folge erzielen (22:17).  Unsere Mädels zeigten viel Spielfreude.  Leider wurden in dieser Phase sogenannte hundertprozentige Torchancen nicht erfolgreich umgesetzt.
Aufgrund der Tatsache, dass nur noch eine Spielerin zur Auswechslung für die 2. HZ zur Verfügung stand, waren die erforderlichen Kräfte, das Spiel in dieser Intensivität fortzusetzen, schnell an der Belastungsgrenze.
Es galt ab der 45. Minute nur noch das Ergebnis in Grenzen zu halten, was auch, vor allem im Angriff, mit Bravour gelang.

Dass die TBS Mädels ein Klasse Spiel gezeigt haben und viel Potentiale für ihre sportliche Zukunft haben, wurde auch von vielen „Kandeler“ Zuschauern bestätigt.


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Warum einige unserer Spielerinnen mit hängenden Köpfen nach Abpfiff das Spielfeld verlassen haben, bleibt ihr persönliches Geheimnis.

Persönliche Stimmen der Mädels zum Spiel:

Wir waren zwischenzeitlich auf 5 dran und da haben wir auch echt super gearbeitet in der Abwehr, da griff dich offensive Abwehr sehr gut, da haben wir viele Bälle abgefangen, die halt auch nicht leider immer zum Tor geführt haben. Dann kam wieder eine Phase, in der wir nicht konsequent zugemacht haben, dann waren wir am Mann, hatten den Ball aber nicht unter Kontrolle und es konnten noch Pässe gespielt werden, die zum Tor geführt haben! Trotzdem haben wir gegen den Tabellenführer 30! Tore geworfen, was denk ich auch eine gute Leistung ist!

Anstatt sich über einen schönen Pass oder eine erfolgreiche Abwehraktion zu freuen, müssen wir lernen, nicht direkt die nur die Schultern hängen zulassen.

Kandel hat zuhause noch keine 30 Tore kassiert. Also hatten wir einen sehr guten Angriff, wobei in der zweiten Halbzeit noch Wurf Pech dazu kam. Abwehr liest sich vom Ergebnis her schlecht, aber finde, dass wir auch da nicht so schlecht gespielt haben. Wir sollten vielleicht in der Abwehr etwas aggressiver agieren, aber das ist bei offener Abwehr gegen solche „Athletinnen“ schwierig. Alles in allem gesehen unter den Umständen war es ein ordentliches Spiel von uns.

Natürlich muss man das Ergebnis relativieren, da wir nur eine Auswechselspielerin hatten, aber ich denke trotzdem hätten es keine 39 Gegentore sein müssen.

Es spielten:
Isabel Schirra, Suna Elden, Kathrin Schröder, Aline Kessler, Muriel Kollmannsperger, Lisa Paquet, Kira Martin, Janika Müller, Alexandra Bos, Luise Duchow, Kaya Ruppert,

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