TBS Saarbrücken

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Auf in die Regionalliga

Jun-16-2010 By Jugend-Presse

B-Jugend-Handballerinnen des TBS Saarbrücken spielen kommende Saison wieder in der höchsten deutschen Klasse

Die B-Jugend-Handballerinnen des TBS Saarbrücken werden das Saarland wieder in der höchsten deutschen Jugendklasse vertreten. Mit dem 25:13-Sieg gegen Saarlouis sicherte sich der TBS-Nachwuchs die dritte Regionalliga-Teilnahme in Folge.

Von SZ-Mitarbeiter

Roland Schmidt

Saarlouis. Was für ein Spiel! Die B-Jugend-Handballerinnen des TBS Saarbrücken haben die HG Saarlouis in der Saarlouiser Stadtgartenhalle deklassiert und mit 25:13 (17:7) vom Platz gefegt. Wenige Sekunden nach ihrem Kantersieg rannten die Spielerinnen des Trainer-Trios Stefanie Schröder, Kai Nonnweiler und Christian Mühler zum Saarbrücker Fan-Block, klatschten Beifall und ließen sich feiern.

Den stürmischen Applaus der rund 30 begeisterten Schlachtenbummler hatten sich die schweißgebadeten Mädchen wirklich verdient. Nach dem Triumph gegen die HGS steht nämlich fest, dass der TBS das Saarland wieder in der höchsten deutschen Jugendklasse vertreten wird. Für die weibliche B-Jugend ist es der dritte Start in der Regionalliga Südwest in Folge. Zwei Mal führte Stefanie Schröder Regie. Seit den Minis trainiert die Saarbrückerin die Spielerinnen. Nach zehn Jahren will sie nun das Trainer-Zepter an Kai Nonnweiler und Christian Mühler weiterreichen, mit dem Regionalliga-Ticket als Zugabe.

„Die Mannschaft war mental voll da. Sie hat heute gezeigt, dass sie unbedingt in die Regionalliga will und auch dort hingehört“, schwärmte Stefanie Schröder vom Kampfgeist ihrer Mädels. Dabei sah es für die Nachwuchstruppe aus der Landeshauptstadt zu Beginn der Qualifikationsrunde gar nicht so gut aus. Nach den Niederlagen gegen die favorisierten Teams DJK Marpingen (16:18) und SG Oberthal-Namborn (22:29) schien es zunächst so, als ob Saarlouis das dritte saarländische Regionalliga-Ticket lösen würde. Nach dem überraschenden 21:17-Auftaktsieg gegen Oberthal-Namborn und dem deutlichen 24:18-Sieg bei der JSG Saarbrücken West lag die HGS deutlich besser im Rennen. Der anschließende 29:15-Sieg des TBS gegen den Stadtrivalen JSG Saarbrücken West und die Saarlouiser 20:22-Niederlage in Marpingen verpassten dem entscheidenden Qualifikationsspiel in Saarlouis dann aber echten Endspiel-Charakter.

Nach dem souveränen Sieg gegen die HG Saarlouis rannten die Spielerinnen des TBS Saarbrücken zu ihren Fans und ließen sich feiern. Foto: Ruppenthal

Ein Unentschieden hätte dem TBS nicht gereicht, doch die Gefahr, gegen das HGS-Team des Trainer-Duos Fabian Löffler und Pasquale Andolina nur Remis zu spielen, bestand nie. Nach sechs Minuten lagen die körperlich und spielerisch überlegenen Gäste bereits 4:0 vorn. Auch im weiteren Spielverlauf (5:1, 10:7, 14:7) war der TBS überlegen. Herausragend: Torjägerin Alexandra Hahn mit acht Treffern. Taktisch klug: Mit einer engen Deckung gegen die Saarlouiser Torjägerin Chantal Söther erstickte Saarbrücken den Spielaufbau der Gastgeberinnen im Keim. „Dagegen hat mein Team kein Mittel gefunden“, stellte HG-Trainer Löffler fest.

Zur Pause (17:7) war die Partie schon entschieden. Der Rest war nur noch Formsache. „Dieser Triumph ist für mich ein Beweis für die gute Jugendarbeit in unserem Verein. Der Ehrgeiz der Mädels ist unglaublich“, zollte auch TBS-Jugendwart Stefan Klaes den erfolgreichen B-Juniorinnen ein dickes Lob. „Die Mannschaft hat gezeigt, dass sie in die Regionalliga will und auch dort hingehört.“

TBS-Trainerin Stefanie Schröder

aus der SZ vom 15. Juni 2010

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