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Presse (Spielbericht) aus Wörrstadt

März 31st, 2008 von TBS1

Noch ein “Endspiel” vergeigt Wörrstädter Oberliga-Handballer gehen schweren Zeiten entgegen

Vom 31.03.2008
Die TuS Wörrstadt hat in der Handball-Oberliga auch das zweite Abstiegsendspiel in Folge verloren. Zu Hause gab es ein 33:35 (17:16) gegen TBS Saarbrücken.

“Jetzt wird es richtig schwer für uns, die Klasse zu halten. Da müssen wir uns durchbeißen”, sagte der frustrierte TuS-Trainer Fritz-Peter Schermuly. Wieder einmal hatte es sein Team selbst in der Hand, sich am eigenen Schopf aus dem Abstiegssumpf herauszuziehen und wieder einmal standen die Wörrstädter am Ende mit leeren Händen da. Besonders bitter: Durch ihren insgesamt sechsten Saisonerfolg zogen die Saarbrücker als nächster direkter Konkurrent um den Klassenerhalt in der Tabelle an den Rheinhessen vorbei. “Wir haben uns mit unseren zahlreichen Undiszipliniertheiten selbst um den Sieg gebracht”, analysierte Schermuly. Denn in einer von beiden Seiten kampfbetont geführten Partie waren es ein ums andere Mal seine Spieler, die sich von der harten Gangart der Gäste provozieren ließen und unnötige Zeitstrafen kassierten. Wenn die Wörrstädter jedoch einen kühlen Kopf bewahrten und besonders im Angriff ihre Konzeptionen durchspielten, hatten sie Saarbrücken sogar im Griff. So auch in der Mitte der ersten Hälfte, als die TuS nach einer hitzigen Anfangsphase immer besser zu ihrem Spiel fand und sich bis zur 22. Minute einen 14:11-Vorsprung herausspielte. Nach einer erneuten Zwei-Minuten-Strafe gegen Frank Hagelauer, der sich durch eine Provokation seines Gegenspielers zu einem Foul hinreißen ließ, kamen die Gäste in der Folge wieder heran und verkürzten auf 14:15. Allein dem überragenden Michael Gruß, der sein bestes Spiel im Wörrstädter Trikot machte und insgesamt neun Treffer erzielte, hatten die Gastgeber ihre knappe 17:16-Pausenführung zu verdanken.

Doch statt aus ihren Fehlern zu lernen und mit Ruhe zum Erfolg zu kommen, machte die TuS dort weiter, wo sie im ersten Durchgang aufgehört hatte. “Wir haben den Faden verloren und waren im Angriff nicht konzentriert genug. Das hat uns das Genick gebrochen”, haderte Schermuly. Dabei hatte sich sein Team drei Minuten vor Schluss noch einmal auf 32:32 herangekämpft und sogar alle Möglichkeiten gehabt, die Partie doch noch für sich zu entscheiden. Doch eine Unbeherrschtheit von Sven Engel, der sich zu lautstark über eine Schiedsrichterentscheidung beschwerte und dafür seine dritte Zeitstrafe kassierte und die beiden anschließenden Gegentreffer zum 32:34, beendeten alle Wörrstädter Träume, doch noch einen Big Point im Abstiegskampf zu setzen und einen direkten Konkurrenten hinter sich zu lassen.

TuS Wörrstadt: Völker, Fischer; Gruß (9), Cieplinski (1), Marckart (5/1), Zubek (1), Gades (2), Engel (3/2), Egilmez (3), Hagelauer (6), Sahre, Hahn (3).

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