TBS Saarbrücken

Handballabteilung

Jugendlicher Elan konnte noch nicht gegen die Erfahrung punkten. Mit 26:23, nach einem HZ-Stand von 19:11, verloren unsere Mädels der Damen 2 ihr Spiel in Fischbach.

Aber niemand lässt den Kopf hängen. Es war ein interessanter Spielablauf, indem sich viele Faktoren des Teamsports spiegelten. Das fing damit an, dass unsere Mädels zwar Lust auf ein Spiel hatten, aber der richtige Biss war zumindest in den ersten 15 Minuten nicht da. Dudweiler dagegen hatte sich wohl was vorgenommen. Hochmotiviert ging man zur Sache.

Das Resultat: nach 15 Minuten stand es 15:5 und keiner der TBeeS wusste warum. Dudweiler sah sich schon als der sichere Sieger und trumpfte bis zu diesem Zeitpunkt entsprechend auf.

Dann wechselten wir die nächsten sechs von unseren 12 Spielerinnen; war wohl der strategische Ansatz des Trainers. Und genau die hatten sich auf der Bank auf ihren Einsatz glänzend vorbereitet. Bis zur Halbzeit gelang es den Mädels das Team wieder in das Spiel zu bringen. Dudweiler erzielte nur noch 4 Tore (in 15 Minuten –vorher 15).

War das Benzin von Dudweiler schon alle oder haben die St. Johannerinnen ihre Stärken erkannt?

Wohl beides wie das Spiel der 2. HZ zeigt. Folgender Spruch einer Spielerin in der HZ Kabine war wohl ausschlaggebend: Wir können es doch, dann machen wir es doch jetzt.

19:11; 19:12 ……19:16;..; 19:18, man hätte im Lager der Fischbacher Zuschauer eine Nadel fallen hören. Auf dem Platz präsentierte sich hochmotiviert ein junges Team angetrieben von ihren Mitspielerinnen auf der Bank. Die Sensation lag in der Luft!

Angriff TBeeS, Pass von Melli auf die einlaufende Ale am Kreis, herrlicher Seitfallwurf von Ale, super Wurf in das lange Eck, Torfrau bereits geschlagen – Innenpfosten!! Der zurückspringende Ball wurde als Gegenstoß zum 20:18 umgesetzt. Das erste Tor für Dudweiler nach 14 Spielminuten in der 2. HZ.

Aber so ist es im Leben, das war der psychologische Moment der leichten Wiederauferstehung des Gegners. Die nicht zu unterschätzende Erfahrung der etwas älteren Spielerinnen aus Dudweiler reichte dann aus, das Spiel über die Runden zu bringen (21:19, 25:22, 26:23).

Sportlich gesehen, waren die Jungen vom TBS ab der 15. Minute der 1. HZ die spielerisch bessere Mannschaft – noch ohne Lohn.

Bemerkenswert der Zusammenhalt im Team. Das ging soweit, dass Spielerinnen in der 2. HZ, der Sache dienend, auf ihren Spielanteil verzichteten!

Es spielten: Aline Herges und Britta Stemmler im Tor, Lisa Hahn 7, Melissa Erkel 2, Vanessa Pörtner 2, Dilan Akdogan 1, Ale Hahn 6, Marie Bayer 1, Alex Bos 2, Nicole Kiefer 2, Charlotte Arz, Lara Wilhelm, Danka Stipanovic.

Vielen Dank an Giulia Berstecher, die sich auf dem Spielberichtsbogen streichen ließ, damit Lara spielen konnte!

PS: Einige Zuschauer von Dudweiler sollten sich einmal überlegen, wie sie mit kritischen Äußerungen gegenüber den „gegnerischen Spielerinnen“ umgehen.

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